HERZOGENAURACH (dpa-AFX) - Der Konzernumbau sowie eine schwächere Nachfrage im Zusammenhang mit dem Nahost-Konflikt haben die Umsätze des Sportartikelherstellers Puma im zweiten Quartal belastet. Die Erlöse sanken um knapp zehn Prozent auf knapp 1,7 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Freitag in Herzogenaurach mitteilte. Insbesondere das Großhandelsgeschäft in der amerikanischen und europäischen Region entwickelte sich schwächer. Dabei senkt Puma derzeit die Verkäufe in diesen Kanal, speziell in Nordamerika und Europa.
Puma schreibt so weiter rote Zahlen. Der bereinigte Verlust vor Zinsen und Steuern (Ebit) stieg auf 41,9 Millionen Euro, nach minus 24,5 Millionen Euro im Vorjahr. Unter dem Strich sank der Fehlbetrag wegen deutlich geringerer Einmalkosten um gut 70 Prozent auf 72,8 Millionen Euro. Die Prognose bestätigte das Unternehmen und geht weiter von einem Umsatzrückgang und einem operativen Verlust aus./nas/jha/




