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Asset Standard
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Berenberg: Horizonte Handout August 2026

03.08.2026 -

Volkswirtschaft

  • Die globale Konjunktur hängt nach wie vor maßgeblich davon ab, wie sich die Lage im Mittleren Osten und somit die Energiepreise entwickeln.
  • Die Konjunktur in der Eurozone hat sich trotz des Energiepreisschocks in Q2 gut entwickelt und ist auch in Q3 solide gestartet.
  • Die US-Wirtschaft hat in Q2 an Schwung verloren. Auf Präsident Trump wächst der Druck, den Krieg zu beenden.

Aktien

  • Chaos am Golf, steigende Zinsen, schwächelnde Favoriten: Von Sommerloch kann an den Märkten keine Rede sein.
  • Trotz zahlreicher Störfeuer fühlen wir uns in unserem moderaten Aktienübergewicht weiterhin wohl: Robuste Fundamentaldaten dürften Aktien mittelfristig stützen.
  • Nach Rekordabflüssen in EM-Aktien sehen wir derzeit keinen Grund unsere Allokation in Schwellenländern noch weiter zu reduzieren.

Anleihen

  • Die wieder anziehenden Ölpreise, kombiniert mit den weiterhin robusten Konjunkturdaten, bedingten im Juli einen erneuten Abverkauf in Staatsanleihen.
  • Trotz des Rücksetzers im Juli sehen wir weiterhin wenig Aufwärtspotenzial bei Staatsanleihen.
  • Trotz der starken Emissionen der Hyperscaler und der geopolitischen Störfeuer handeln Credit Spreads nahe ihren Tiefständen.

Alternative Investments / Rohstoffe

  • Die erneute Eskalation am Persischen Golf hat dem Ölpreis einen frischen Aufwind verliehen. Damit bleiben die geopolitischen Risiken weiter im Fokus der Energiemärkte.
  • Der Goldpreis leidet derweil noch unter den erhöhten Leitzinserwartungen. Allerdings scheinen sich die ETF-Bestände zu stabilisieren.
  • Industriemetalle dürften durch ein knappes Angebot und El-Niño gestützt bleiben.

Währungen

  • Der US-Dollar konnte im Sommer gegenüber dem Euro wieder etwas an Boden gewinnen.
  • Sollten die Energiepreise jedoch wieder sinken und die Konjunktur in der Eurozone weiter solide wachsen, könnte die Gemeinschaftswährung wieder etwas zulegen.
  • Der japanische Yen konnte nach der Intervention von Seiten der BoJ zuletzt wieder etwas an Boden gewinnen.

Lesen Sie mehr im vollständigen Berenberg Horizonte Handout Kapitalmarktausblick August 2026

© 2026 Asset Standard
KI braucht Strom
Halbleiter, Speicherchips und Rechenzentren haben Anlegern im KI-Boom bereits enorme Gewinne beschert. Doch jetzt zeichnet sich mit der benötigten Energie der nächste große Flaschenhals ab. Neue KI-Rechenzentren benötigen nicht mehr einige Megawatt, sondern zum Teil mehrere Gigawatt Leistung – so viel wie mehrere moderne Kernkraftwerksblöcke.

Damit beginnt ein weltweites Wettrennen um verfügbare Stromkapazitäten. Hyperscaler sichern sich bereits über langfristige Verträge gewaltige Energiemengen, während Stromnetze und Erzeugungskapazitäten mit dem Ausbau kaum Schritt halten können. Zusätzlich verschärfen geopolitische Risiken rund um den Iran-Krieg und die Straße von Hormus die Situation.

Für Energieversorger und ihre Zulieferer könnte damit ein goldenes Zeitalter beginnen. Steigende Nachfrage, langfristige Abnahmeverträge und wachsende Strompreise schaffen ein Umfeld, in dem ausgewählte Unternehmen zum nächsten großen KI-Trade werden könnten.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Aktien vor, die besonders stark vom explodierenden Energiehunger der KI profitieren könnten – und bei Anlegern bislang teilweise noch unter dem Radar laufen.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – und die nächsten Gewinner des KI-Booms entdecken!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.