Anzeige
Mehr »
Dienstag, 04.08.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Pacifica Silver: Warum jetzt das Team genauso wichtig wird wie die Bohrergebnisse
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche

WKN: 823212 | ISIN: DE0008232125 | Ticker-Symbol: LHA
Xetra
04.08.26 | 14:47
8,148 Euro
-11,80 % -1,090
1-Jahres-Chart
DEUTSCHE LUFTHANSA AG Chart 1 Jahr
5-Tage-Chart
DEUTSCHE LUFTHANSA AG 5-Tage-Chart
RealtimeGeldBriefZeit
8,1648,17015:03
8,1728,17615:02
Dow Jones News
307 Leser
Artikel bewerten:
(1)

MÄRKTE EUROPA/DAX legt weiter zu - Lufthansa und Zalando fallen

DJ MÄRKTE EUROPA/DAX legt weiter zu - Lufthansa und Zalando fallen

DOW JONES--Weiter aufwärts geht es mit Europas Börsen am Dienstagmittag. "Die Hausse nährt die Hausse", heißt es im Handel. Hauptrisiko für die Börsen bleibt eine neuerliche Eskalation im Nahen Osten. Die Nachrichten aus Washington und Teheran sind nur schwer miteinander in Einklang zu bringen. Während US-Präsident Donald Trump von Friedensverhandlungen spricht, finden dem Iran zufolge keine statt.

Der DAX gewinnt 0,7 Prozent auf 26.172 Punkte, bei 26.267 wurde ein neues Rekordhoch gesetzt. Laut Charttechnikern hat der Index Potenzial bis 27.000. Der Euro-Stoxx-50 gewinnt 0,7 Prozent auf 6.471 Zähler.

Etwas Sorgen machen die US-Anleihemärkte, wo die Renditen steigen. Die Ölpreise stabilisieren sich nach dem Rutsch am Vortag. Mit knapp 84 Dollar notiert Brent allerdings auf einem aus Marktsicht entspannten Niveau.

Die geopolitische Lage bleibt unübersichtlich, viele eingeschaltete Verhandlungsparteien aus Pakistan, dem Oman und Jordanien bestimmen das Geschehen. "Durch das frühe Ausschalten der wichtigsten politischen und militärischen Führungsfiguren im Iran hat sich seit Beginn des Krieges ein Verhandlungsvakuum im Land selbst gebildet. So dürften auch die kommenden Handelstage weiter ganz im Zeichen dieser Unwägbarkeiten und unterschiedlichen Aussagen stehen", heißt es bei CMC.

Für Bewegung bei Einzelaktien sorgt eine Flut von Quartalszahlen. Der bisher insgesamt besser als erwartet ausgefallene Verlauf der Berichtssaison ist zu einer wichtigen Stütze für die Börsen geworden:

Zalando brechen um 15,8 Prozent ein. Die Zweitquartalszahlen haben die Markterwartungen verfehlt, der Ausblick wurde nach leicht unten angepasst. Das GMV- und Umsatzwachstum soll nun in der unteren Hälfte der Spanne von 12 bis 17 Prozent liegen, während das bereinigte EBIT nun zwischen 680 bis 720 (zuvor 660 bis 740) Millionen Euro erwartet wird. Nach einer Kursrally von 50 Prozent reiche der Bericht bei weitem nicht aus, heißt es im Handel.

Für die FMC-Aktien geht es 7,9 Prozent nach unten, und das trotz besserer Geschäftszahlen. Die Prognose für das Geschäftsjahr 2026 wurde nur bestätigt: Das Umsatzwachstum auf währungsbereinigter Basis soll weitgehend stagnieren, während der Konsens laut JP Morgan von einem Plus von 1,1 Prozent ausgeht. Dies impliziere eine schwächere EBIT-Marge.

Hohe Kerosinkosten haben der Lufthansa (-11,1%) im zweiten Quartal merklich zugesetzt. Wahrend die Umsätze den Erwartungen entsprechen, wurden auf der Ergebnisseite die Markterwartungen verfehlt. Die Kerosinkosten lagen rund 750 Millionen Euro über dem Vorjahr. Die Airline hält für das Gesamtjahr nun auch einen Rückgang des operativen Ergebnisses für möglich.

Kräftig gesucht sind hingegen die Tech-Werte. Hier sind die Profiteure und Zulieferer des KI-Booms wieder klar gesucht. Im DAX steigen Infineon um 3,7 Prozent, in Europa geht es für STMicro um 3,9 Prozent und BE Semiconductor (Besi) sogar um 6,7 Prozent nach oben. Zu Besi haben sich die Analysten von Bernstein und von Berenberg sehr bullish geäußert und die Aktie zum Kauf empfohlen.

Bayer (+4,8%) hat im zweiten Quartal von Wachstum und einer starken Margenverbesserung im Agrargeschäft profitiert. Anders als vom Markt erwartet ging das bereinigte EBITDA auf Konzernebene nicht zurück, sondern stieg um 1,9 Prozent auf 2,14 Milliarden Euro. Analysten hatten im Schnitt nur mit 1,94 Milliarden Euro gerechnet, einem Rückgang um 8 Prozent.

Für Evonik geht es nach ordentlichen Geschäftszahlen um 3,0 Prozent nach oben.

HSBC (-1,5%) hat laut JP Morgan durchwachsene Geschäftszahlen für das zweite Quartal vorgelegt. Der bereinigte Vorsteuergewinn liege 5 Prozent über den Erwartungen. Die Kosten bewegten sich im Rahmen der Schätzungen und die Wertberichtungen leicht darunter. Auch das Aktienrückkaufprogramm über 1 Milliarde Dollar enttäusche angesichts der Erwartung von etwa 2 Milliarden.

Weiter abwärts geht es bei den Sportartiklern. Die enttäuschenden Zahlen von Adidas (-2,8%) und Puma (-0,7%) hatten hier für Ernüchterung gegenüber dem Sektor gesorgt. Auch die Aktien des Sportartikelhändlers JD Sports fallen um 2,4 Prozent.

=== 
INDEX          zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag +/- % YTD 
Euro-Stoxx-50      6.471,06  +0,7   44,56    6.426,50    11,7 
Stoxx-50        5.506,80  +0,7   38,90    5.467,90    12,0 
DAX          26.171,53  +0,7   170,22    26.001,31    6,9 
MDAX          32.381,89  -0,4  -129,32    27.039,42    5,8 
TecDAX         3.984,05  +0,8   32,00    3.091,28    10,0 
SDAX          18.600,76  +0,4   76,29    13.062,07    8,3 
FTSE          10.903,69  +0,4   45,99    10.857,70    9,8 
CAC           8.629,74  +0,2   15,92    8.613,82    5,9 
SMI          14.434,23  +0,4   62,46    14.371,77    8,8 
ATX           6.620,76  +0,6   38,00    6.582,76    24,3 
 
DEVISEN         zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag Mo, 17:10 
EUR/USD          1,1519  +0,1   0,0012     1,1507   1,1503 
EUR/JPY          181,68  +0,5   0,8200     180,86  180,3300 
EUR/CHF          0,9319  -0,0  -0,0003     0,9322   0,9332 
EUR/GBP          0,8564  -0,0  -0,0001     0,8565   0,8566 
USD/JPY          157,7  +0,3   0,5400     157,16  156,7400 
GBP/USD          1,3448  +0,2   0,0020     1,3428   1,3426 
USD/CNY          6,7532  +0,0   0,0009     6,7523   6,7523 
USD/CNH          6,7527  -0,1  -0,0054     6,7581   6,7574 
AUS/USD          0,7035  +0,5   0,0037     0,6998   0,6995 
Bitcoin/USD      63.729,03  -0,0   -28,61    63.757,64 63.819,47 
 
ROHOEL          zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex         79,77  -0,7   -0,57      80,34 
Brent/ICE         83,74  -0,0   -0,03      83,77 
 
Metalle         zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Gold          4.060,99  +0,2    8,34    4.052,65 
Silber           59,04  +1,5    0,86      58,18 
Platin         1.681,72  +3,3   54,33    1.627,39 
(Angaben ohne Gewähr) 
=== 

DJG/mod/cln

(END) Dow Jones Newswires

August 04, 2026 07:34 ET (11:34 GMT)

Copyright (c) 2026 Dow Jones & Company, Inc.

© 2026 Dow Jones News
Achtung, Korrektur!
Die Börsen laufen heiß. Trotz geopolitischer Krisen und steigender Zinsen klettern viele Indizes weiter Richtung Allzeithoch. Doch unter der Oberfläche zeigen sich erste Risse: Der Abverkauf bei Halbleiter-, KI- und Space-Aktien macht deutlich, wie schnell sich die Stimmung drehen kann.

Besonders gefährlich ist die aktuelle Gemengelage aus schwacher Saisonalität, dünner Liquidität in den Sommermonaten und historisch hohen Bewertungen. Selbst vermeintlich sichere Blue Chips sind inzwischen teuer bewertet und damit anfällig für Korrekturen. Gleichzeitig liefern technische Indikatoren erste Warnsignale. So werden viele Rekordstände nicht mehr bestätigt.

Für Anleger steigen die Risiken spürbar. Wer jetzt nicht genauer hinschaut, läuft Gefahr, auf dem falschen Fuß erwischt zu werden.

In unserem aktuellen Spezialreport zeigen wir fünf Aktien, bei denen die Abwärtsrisiken besonders hoch sind – und wo sich Gewinnmitnahmen oder sogar Short-Strategien anbieten könnten.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor die Korrektur Fahrt aufnimmt!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.