WASHINGTON (dpa-AFX) - Das amerikanische Cybersicherheits-Startup SentinelOne hat einen Börsengang beantragt.
Das 2013 gegründete Unternehmen mit Sitz in Mountain View, Kalifornien, will Berichten zufolge bis zu 100 Millionen US-Dollar für seinen Börsengang aufbringen.
Zuvor hatte das Unternehmen insgesamt 696,5 Millionen US-Dollar durch acht Finanzierungsrunden gesammelt. Dazu gehören die 276 Millionen Dollar, die im vergangenen November in einer Finanzierungsrunde unter der Leitung von Tiger Global aufgebracht wurden.
In einer S-1-Einreichung enthüllte das Sicherheitsunternehmen, dass der Umsatz in den drei Monaten bis zum 30. April im Vergleich zum Vorjahr um 108% auf 37,4 Millionen US-Dollar stieg und sein Kundenstamm von 2.700 im Vorjahr auf 4.700 stieg. Die Nettoverluste von SentinelOne haben sich von 26,6 Millionen US-Dollar im Jahr 2020 auf 62,6 Millionen US-Dollar mehr als verdoppelt.
Das Unternehmen wurde von Tomer Weingarten und Almog Cohen gegründet. Weingarten fungiert als CEO des Unternehmens. Nicholas Warner ist COO des Unternehmens.
Das Unternehmen beabsichtigt, seine Stammaktien der Klasse A mit dem Tickersymbol "S" an der New Yorker Börse zu notieren. Die Preisspanne und die Anzahl der Stammaktien, die für den Börsengang aufgestellt werden sollen, stehen noch nicht fest.
Morgan Stanley, Goldman Sachs, Bank of America Securities, Barclays und Wells Fargo Securities werden die führenden Underwriter sein.
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