PARIS (dpa-AFX) - Safran S.A. (SAFRF. PK), ein französischer Hersteller von Flugzeugtriebwerken und zugehöriger Ausrüstung, meldete am Freitag einen Umsatzanstieg für 2022. Das Unternehmen verzeichnete jedoch einen Nettoverlust für den Zeitraum inmitten höherer Währungsverluste und anderer betrieblicher Aufwendungen.
Für das Gesamtjahr meldete das in Paris ansässige Unternehmen einen Verlust von 2,459 Milliarden Euro, verglichen mit einem Gewinn von 43 Millionen Euro im Jahr 2021. Ohne Berücksichtigung von Posten stiegen die Erträge jedoch von 760 Millionen Euro im Vorjahr auf 1,178 Milliarden Euro.
Der Verlust aus fortgeführten Aktivitäten lag bei 2,426 Milliarden Euro nach einem Gewinn von 68 Millionen Euro im Vorjahr.
Der finanzielle Verlust stieg auf 5,163 Milliarden Euro, von 596 Millionen Euro Verlust im vorherigen Fiskaljahr.
Die Währungsverluste lagen mit 5,072 Milliarden Euro deutlich über dem Vorjahreswert von 497 Millionen Euro.
Das Betriebsergebnis stieg von 864 Millionen Euro im Vorjahr auf 2,043 Milliarden Euro.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen auf 17,103 Milliarden Euro nach 13,904 Milliarden Euro im Vorjahr.
Für 2022 erwirtschaftete Safran einen Umsatz von 19,523 Milliarden Euro gegenüber 15,133 Milliarden Euro im Jahr 2021.
Für das Geschäftsjahr wird das Unternehmen eine Dividende von 1,35 Euro je Aktie ausschütten, die am 1. Juni an die am 31. Mai eingetragenen Aktionäre ausgezahlt wird.
Für 2023 erwartet das Unternehmen einen Umsatz von mindestens 23 Milliarden Euro nach 19,035 Milliarden Euro im Vorjahr.
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