BRÜSSEL (dpa-AFX) - Die Verbraucherpreisinflation in Litauen ist im August weiter auf den niedrigsten Stand seit zwei Jahren gesunken, während sich die Preise in einer Vielzahl von Kategorien verlangsamt haben, wie Zahlen des Statistikamtes am Freitag zeigten.
Separate offizielle Daten zeigten, dass das Handelsdefizit im Juli gestiegen ist, da die Exporte schneller zurückgingen als die Importe.
Der Verbraucherpreisindex stieg im August im Jahresvergleich um 6,2 Prozent und damit langsamer als der Anstieg von 7,4 Prozent im Juli.
Zudem war dies die schwächste Inflationsrate seit August 2021, als die Preise um 5,3 Prozent gestiegen waren.
Die Preise für Konsumgüter stiegen um 4,5 Prozent, während die Preise für Dienstleistungen um 10,4 Prozent sanken.
Der jährliche Preisanstieg bei Nahrungsmitteln und alkoholfreien Getränken schwächte sich von 12,7 Prozent im Juli auf 10,7 Prozent im August ab. In ähnlicher Weise stiegen die Kosten für Einrichtungsgegenstände, Haushaltsgeräte und routinemäßige Wartung langsamer um 8,4 Prozent gegenüber einem Anstieg von 9,4 Prozent im Vormonat.
Unterdessen sanken die Wohn- und Nebenkosten im August gegenüber dem Vorjahr um 4,7 Prozent.
Auf Monatssicht sanken die Verbraucherpreise im August stabil um 0,2 Prozent.
Separate Daten des Statistischen Amtes zeigten, dass das Handelsbilanzdefizit von 500,1 Mio. EUR im Juni auf 678,8 Mio. EUR im Juli gestiegen ist.
Im Vergleichsmonat des Vorjahres betrug der Fehlbetrag 727,4 Mio. EUR.
Die Exporte brachen im Juli monatlich um 11,6 Prozent ein, während die Importe mit 5,3 Prozent vergleichsweise langsamer zurückgingen.
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