
Neue Investitionen zur Energiewende
BASF hat eine bedeutende Investition in den Bau einer hochmodernen Produktionsanlage in Budenheim angekündigt, die Komponenten für grünen Wasserstoff und Brennstoffzellen herstellen wird. Diese Anlage, deren Eröffnung für den Sommer 2025 geplant ist, wird katalysatorbeschichtete Membranen sowie Membran-Elektroden-Einheiten produzieren. Diese Technologien sind entscheidend für die effiziente Umwandlung von Wasserstoff in Strom und unterstützen damit die globale Energiewende. BASF sieht diese Initiative als einen wichtigen Schritt zur Positionierung als führender Anbieter von Lösungen im Bereich des grünen Wasserstoffs.
Umstrukturierungen und Schließungen wegen Kostendruck
Gleichzeitig plant BASF umfangreiche Umstrukturierungen und Produktionsschließungen an den Standorten Knapsack und Frankfurt, die bis Ende 2025 abgeschlossen sein sollen. Die Produktion des Wirkstoffs Glufosinat-Ammonium wird eingestellt, und etwa 300 Arbeitsplätze sind betroffen. BASF begründet diese Maßnahmen mit hoher Konkurrenz durch Generika-Hersteller und steigenden Rohstoffkosten. Trotz Kosteneinsparungen sind die Mengen- und Profitabilitätsentwicklungen unzureichend. Der Konzern bezieht den Wirkstoff künftig von Drittanbietern, bleibt jedoch in der Forschung und Entwicklung neuer Herbizidlösungen aktiv. Der Aktienkurs reagierte positiv auf die Nachrichten und stieg zeitweise um 1,11 Prozent auf 44,16 Euro.
Diese Entwicklungen spiegeln sich im Aktienmarkt wider und können Anlegern nachhaltige Chancen und Herausforderungen bieten.
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