
Die BASF-Aktie verzeichnete am Donnerstag einen Kursrückgang von 1,76 Prozent und notierte bei 44,53 Euro. Dieser Wertverlust steht im Zusammenhang mit der kürzlich angekündigten Umstrukturierung des Chemiekonzerns, die eine deutliche Dividendensenkung und mögliche Ausgliederungen vorsieht. Die Maßnahmen zielen darauf ab, den Herausforderungen durch hohe Energiepreise und schwache Geschäfte in China zu begegnen.
Strategische Neuausrichtung im Fokus
Im Rahmen der strategischen Neuausrichtung erwägt BASF, seine Agrarsparte für einen möglichen Börsengang vorzubereiten. Dieses Segment, das sich auf die Herstellung von Pflanzenschutzmitteln spezialisiert hat, erwirtschaftete im Vorjahr einen Umsatz von etwa 10 Milliarden Euro. Analysten gehen davon aus, dass die Dividende in den kommenden Jahren nahe der angekündigten Mindestausschüttung von 2,25 Euro je Aktie liegen wird, was einer Rendite von etwa 5 Prozent entspricht.
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