Besonders Alphabet überrascht die Märkte mit einem Quantencomputing-Durchbruch, der die Aktie aus dem Dornröschenschlaf weckt. Meta zieht nach - mit einer Milliardenoffensive für KI-Infrastruktur. Doch auch der DAX überzeugt: Getragen von Schwergewichten wie SAP kratzt der Leitindex erneut an der Rekordmarke. Doch Vorsicht: Die Konzentration auf wenige Top-Performer birgt Risiken. Marktbreite fehlt - sowohl in den USA als auch im DAX. Was Anleger im Januar erwartet und ob vernachlässigte Werte ihre Chance nutzen könnten, bleibt spannend. Charttechnikexperte Ralph Malisch blickt auf die entscheidenden Charts und die Impulse für das kommende Jahr.
Der Iran-Krieg hat den globalen Energiemarkt erschüttert. Zerstörte Förderanlagen, ausgefallene Transportwege und fehlende Raffineriekapazitäten sorgen dafür, dass nicht nur Rohöl, sondern vor allem Benzin und Diesel knapp und teuer bleiben könnten. Selbst ein Ende der Kämpfe würde das Problem nicht über Nacht lösen, der Wiederaufbau der Energieinfrastruktur dürfte Jahre dauern.
Während viele Anleger jetzt auf ExxonMobil, Chevron oder Shell setzen, könnte das größere Potenzial längst woanders liegen. Denn hohe Ölpreise machen neue Investitionen in Förderung, Transport und Verarbeitung wieder attraktiv. Davon profitieren vor allem jene Unternehmen, die Bohrtechnik, Ausrüstung und Dienstleistungen bereitstellen oder bereits über wertvolle Infrastruktur verfügen.
Hier dürfte die zweite Welle des Öl-Booms entstehen. Statt den bereits stark gelaufenen Produzenten hinterherzulaufen, können Anleger auf die Unternehmen setzen, die am milliardenschweren Wiederaufbau der globalen Energieinfrastruktur verdienen.
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