Fraports Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2024 lagen weitgehend im Rahmen der Erwartungen. Die Umsätze übertrafen mit 4.427 Mio. EUR leicht die Prognosen, während das EBITDA mit 1.302 Mio. EUR um 3 % unter den Schätzungen lag, jedoch innerhalb der Guidance blieb. Das Passagieraufkommen am Flughafen Frankfurt erreichte 61,6 Millionen und lag damit am unteren Ende der Erwartungen. Für 2024 wird keine Dividende vorgeschlagen. Das Aviation entwickelte sich gut, gestützt durch höhere Flughafen- und Sicherheitsgebühren, während das Ground Handling enttäuschte, da steigende Personalkosten zu einem höheren operativen Verlust führten. Das internationale Geschäft, insbesondere in Griechenland und Lima, zeigte hingegen starkes Wachstum. Für 2025 erwartet Fraport ein einstelliges prozentuales EBITDA-Wachstum, einen moderaten Anstieg des Passagieraufkommens in Frankfurt und eine Verbesserung des freien Cashflows, da große Projekte kurz vor dem Abschluss stehen. Der Nettogewinn könnte jedoch aufgrund höherer Zins- und Abschreibungskosten stagnieren oder leicht rückläufig sein. Eine Dividende wird auch für 2025 nicht erwartet. Die Analysten von mwb research passen ihre Schätzungen an, um die leichte Unterperformance der operativen Profitabilität zu berücksichtigen, und senken ihr Kursziel auf 65,00 EUR (vorher: 67,00 EUR). Sie bekräftigen jedoch ihre Kaufempfehlung, da sich der Cashflow-Zyklus positiv entwickelt. Die vollständige Analyse ist abrufbar unter https://www.research-hub.de/companies/Fraport%20AG
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