
"Der Dax hält sich weiter knapp unter seiner bisherigen Rekordstände auf und wartet auf neue Handelsimpulse", kommentierte Marktanalyst Andreas Lipkow. "Diese könnten bereits ab morgen in Form von Neuigkeiten zu dem Handelskonflikt zwischen den USA und China über die Nachrichtenticker laufen."
Fraglich bleibe weiterhin, ob die saisonale Schwerkraft auch in diesem Jahr auf die Aktienmärkte wirken werde. "Viele Investoren könnten dazu hingerissen sein, sich lieber über die Sommermonate an den Seitenlinien aufzuhalten", sagte der Analyst. "Es wird vorerst nicht mit schwerwiegenden und nachhaltigen Impulsen in dieser Zeit gerechnet."
Die europäische Gemeinschaftswährung war am Donnerstagnachmittag etwas schwächer: Ein Euro kostete 1,1293 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8855 Euro zu haben.
Der Ölpreis stieg unterdessen deutlich: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Donnerstagnachmittag gegen 12 Uhr deutscher Zeit 61,95 US-Dollar, das waren 83 Cent oder 1,4 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.
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