Anzeige
Mehr »
Freitag, 04.09.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Bitcoin: Diese 4 Signale entscheiden über Bullenmarkt oder Falle!
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
2.331 Leser
Artikel bewerten:
(2)

XETRA-SCHLUSS/Trumps Zollankündigung belastet den DAX

DJ XETRA-SCHLUSS/Trumps Zollankündigung belastet den DAX

DOW JONES--Nach einem vergleichsweise ruhigen Vormittag mit grünen Vorzeichen haben am deutschen Aktienmarkt am frühen Nachmittag massive Verkäufe eingesetzt. Der DAX verlor innerhalb von 30 Minuten 3 Prozent an Wert. Den Auslöser lieferte US-Präsident Donald Trump, der via Social-Media-Post ankündigte, dass auf Importe aus der EU ab dem 1. Juni ein 50-prozentiger Zoll erhoben werde. Er äußerte sich zudem unzufrieden darüber, wie die bisherigen Verhandlungen gelaufen seien, nämlich schleppend und ohne Ergebnis.

Nun ist Trump kein Unbekannter mehr und dies seine zweite Amtszeit. An der Börse wird davon ausgegangen, dass er nun Druck aufbaut, um dann einen "Deal" verkünden zu können. Er braucht dringend Erfolge, nachdem die USA ihr Top-Rating verloren haben und die Finanzierung der Staatsschulden immer teurer wird. Daher wird auf beiden Seiten des Atlantiks darauf gesetzt, dass schnell eine Einigung gefunden wird. Der DAX beendete den Tag 1,5 Prozent im Minus bei 23.630 Punkten und damit vom Tief deutlich erholt. Schwach tendierten die Aktien der exportabhängigen Automobilhersteller, so schlossen Mercedes Benz, Porsche AG und BMW zwischen 3,7 und 4 Prozent im Minus. Im Plus schlossen dagegen die Aktien der Unternehmen, die vom heimischen Konjunkturpaket besonders profitieren sollten, wie Rheinmetall (+0,8%) und Heidelberg Materials (+0,6%) .

Die Aktie von Bayer setzte ihre Erholung fort und legte um 0,5 Prozent zu. Grund sind Hoffnungen auf bessere Rahmenbedingungen für Glyphosat in den USA. Prosieben (+1,4%) waren erneut gesucht. Kursstützend wirkten Berichte in der italienischen "Il Messagero", wonach MFE ihr Gebot auf 7 Euro erhöhen könnten, hieß es im Handel.

PVA Tepla machten einen Satz von 6,4 Prozent. Die Aktie profitierte von einer Kaufempfehlung der Deutschen Bank. PVA Tepla habe sich in den vergangenen Jahren bedeutend gewandelt, von einem Nischenanbieter für Ausrüstung zu einem zentralen Hersteller von Halbleitern der nächsten Generation, so die Analysten.

Für die Aktie von Evotec ging es um 17,1 Prozent nach oben. Im Handel wurde auf eine Studie verwiesen, der zufolge die ausgelagerte Wirkstoffforschung, wie eben von Evotec betrieben, in den kommenden Jahren stark wachsen wird. Zudem gibt es hier immer wieder Spekulationen um eine mögliche Übernahme.

Aus dem DAX schüttete die Deutsche Bank eine Dividende je Aktie von 0,68 Euro aus, bei Fresenius Medical Care waren es 1,44 Euro je Aktie und gleich 2,10 Euro bei Brenntag.

=== 
INDEX                    zuletzt +/- % +/- % YTD 
DAX                    23.629,58 -1,5%   +20,5% 
DAX-Future                23.699,00 -1,7%   +19,4% 
XDAX                   23.657,74 -1,6%   +21,3% 
MDAX                   29.894,72 -0,5%   +17,4% 
TecDAX                   3.773,69 -1,9%   +12,6% 
SDAX                   16.284,25 -0,8%   +19,8% 
zuletzt                  +/- Ticks 
Bund-Future                 130,55  +53 
YTD - bezogen auf Schlusskurs Vortag 
 
Index  Gewinner Verlierer unv. Umsatz Mio Euro Mio Aktien 
DAX      8     30   2     2.191,8    29,4 
MDAX     13     36   1      679,6    38,4 
TecDAX     7     23   0     1.449,1    30,2 
SDAX     16     50   4      261,3    14,9 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/thl/cln

(END) Dow Jones Newswires

May 23, 2025 11:51 ET (15:51 GMT)

Copyright (c) 2025 Dow Jones & Company, Inc.

© 2025 Dow Jones News
KI braucht Strom
Halbleiter, Speicherchips und Rechenzentren haben Anlegern im KI-Boom bereits enorme Gewinne beschert. Doch jetzt zeichnet sich mit der benötigten Energie der nächste große Flaschenhals ab. Neue KI-Rechenzentren benötigen nicht mehr einige Megawatt, sondern zum Teil mehrere Gigawatt Leistung – so viel wie mehrere moderne Kernkraftwerksblöcke.

Damit beginnt ein weltweites Wettrennen um verfügbare Stromkapazitäten. Hyperscaler sichern sich bereits über langfristige Verträge gewaltige Energiemengen, während Stromnetze und Erzeugungskapazitäten mit dem Ausbau kaum Schritt halten können. Zusätzlich verschärfen geopolitische Risiken rund um den Iran-Krieg und die Straße von Hormus die Situation.

Für Energieversorger und ihre Zulieferer könnte damit ein goldenes Zeitalter beginnen. Steigende Nachfrage, langfristige Abnahmeverträge und wachsende Strompreise schaffen ein Umfeld, in dem ausgewählte Unternehmen zum nächsten großen KI-Trade werden könnten.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Aktien vor, die besonders stark vom explodierenden Energiehunger der KI profitieren könnten – und bei Anlegern bislang teilweise noch unter dem Radar laufen.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – und die nächsten Gewinner des KI-Booms entdecken!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.