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MÄRKTE EUROPA/DAX etwas erholt - Sanofi stark unter Druck

DJ MÄRKTE EUROPA/DAX etwas erholt - Sanofi stark unter Druck

DOW JONES--Mit einer weiteren kleinen Erholung zeigt sich der DAX am Donnerstag im frühen Handel. Nach dem über 2-prozentigen Rücksetzer am Dienstag zieht er nach der ersten Erholung am Vortag um 0,4 Prozent auf 23.691 Zähler an. Der Euro-Stoxx-50, der sich zuletzt besser gehalten hatte als der DAX, tendiert seitwärts.

Stabilisierend wirkt eine Beruhigung an den Anleihemärkten, wo zuletzt Renditesprünge vor dem Hintergrund hoher Staatsverschuldungen und hartnäckiger Inflation für Verunsicherung gesorgt hatten. Die deutsche Zehnjahresrendite kommt um 2 Basispunkte zurück auf 2,72 Prozent. Dessen ungeachtet schwelen aber weiter Sorgen, vor allem wegen der Haushaltskrise Frankreichs.

Die Börsen befinden sich unterdessen in Lauerstellung vor dem monatlichen US-Arbeitsmarktbericht am Freitag, von man sich Hinweise erhofft, wie es um die am 17. September mehrheitlich erwartete Zinssenkung der US-Notenbank bestellt ist. Aktuell wird mit fast 100-prozentiger Wahrscheinlichkeit am 17. September eine Zinssenkung durch die US-Notenbank erwartet. Dazu passend verbesserte sich laut dem Wirtschaftsbericht "Beige Book" der US-Notenbank vom Vorabend die Wirtschaftstätigkeit kaum. Und der als taubenhaft geltende Fed-Gouverneur Waller geht kurzfristig sogar von mehreren Zinssenkungen der Notenbank aus.

Im Fokus stehen neue US-Konjunkturdaten am Nachmittag. Auf dem Programm stehen der ADP-Bericht zum privaten US-Arbeitsmarkt sowie die wöchentlichen Arbeitsmarktzahlen. Noch wichtiger sei aber der später folgende ISM-Index für den US-Dienstleistungssektor mit viel beachteten Unterkomponenten wie zur Beschäftigung, neuen Aufträgen und Preisentwicklung.

Druck nach Platzierungen auf Teamviewer und Jost

Unter Druck stehen Teamviewer mit minus 4,3 Prozent auf 9,32 Euro. Hier belastet, dass der Großaktionär Permira zum Preis von 9,20 Euro je Aktie seine Beteiligung komplett verkauft hat. Noch stärker abwärts geht es bei Jost-Werke mit einem Minus von fast 10 Prozent auf 48,10 Euro. Hier wurden 10 Prozent der Aktien platziert, rund 11 Prozent unter dem Schlusskurs vom Mittwoch.

Im DAX zeigen sich SAP wenig beeindruckt davon, dass der US-Wettbewerber Salesforce Quartalszahlen vorgelegt hat, garniert mit einem eher mauen Ausblick. SAP steigen um 0,8 Prozent.

Sanofi brechen in Paris um fast 10 Prozent ein. Laut dem Konzern hat ein neues Neurodermitis- und Astma-Medikament die primären Endpunkte zwar erreicht. Die Ergebnisse seien aber trotzdem enttäuschend, weil sie nicht mit Konkurrenzprodukten mithalten könnten, heißt es am Markt.

Indexänderungen bewegen nur wenig

Für nur moderate Kursbewegungen sorgen am Vorabend mitgeteilte Indexänderungen. Sartorius und Porsche AG steigen aus dem DAX ab. Beide geben um rund 0,6 Prozent nach. Nachfolger sind Scout24 und Gea, die um je knapp 1 Prozent zulegen. Fielmann, die in den MDAX aufsteigen, verteuern sich um 0,6 Prozent, der MDAX-Absteiger Evotec büßt 1,5 Prozent nach. Für 1&1 geht es in den SDAX und den TecDAX, die Aktie liegt knapp im Plus.

In London profitieren Burberry (-1,8%) nicht davon, dass die Aktie nach einem Jahr Abstinenz wieder in den FTSE-100-Index kommt.

Für stärkere Bewegungen sorgen auch Umstufungen. RWE ziehen um 1,6 Prozent an, nachdem Bernstein das Papier auf "Outperform" erhöht hat. Airbus steigen um 1,2 Prozent. Die UBS hat die Aktie auf "Buy" erhöht. Dagegen senkten die Analysten das Votum für MTU auf "Neutral". Der Kurs gibt um 2,0 Prozent nach. BNP Paribas hat Renk (-1,2%) auf "Neutral" von "Underperform" erhöht, Jefferies SMA Solar (+3,8%) nach dem Kurseinbruch auf "Hold" von "Underperform".

INDEX         zuletzt    +/- %   absolut  +/- % YTD 
Euro-Stoxx-50    5.323,13    -0,0%    -1,88    +9,6% 
Stoxx-50       4.552,97    +0,1%    4,53    +5,9% 
DAX         23.682,55    +0,4%    87,75   +20,7% 
MDAX        29.755,60    +0,1%    24,28   +19,0% 
TecDAX        3.618,87    +0,1%    4,87    +9,4% 
SDAX        16.464,60    -0,0%    -2,26   +23,2% 
CAC         7.690,20    -0,4%   -29,51    +4,4% 
SMI         12.332,87    +1,1%   132,87    +5,0% 
ATX         4.619,91    +0,5%    23,34   +26,9% 
 
 
DEVISEN        zuletzt    +/- %    0:00  Do, 08:28  % YTD 
EUR/USD        1,1650    -0,1%   1,1661   1,1659 +13,1% 
EUR/JPY        172,87    +0,1%   172,66   172,79  +5,8% 
EUR/CHF        0,9380    +0,0%   0,9376   0,9376  -0,1% 
EUR/GBP        0,8668    -0,1%   0,8674   0,8680  +4,5% 
USD/JPY        148,38    +0,2%   148,06   148,20  -6,4% 
GBP/USD        1,3440    -0,0%   1,3444   1,3431  +8,3% 
USD/CNY        7,1077    -0,0%   7,1080   7,1097  -1,4% 
USD/CNH        7,1396    +0,0%   7,1395   7,1404  -2,7% 
AUS/USD        0,6524    -0,3%   0,6542   0,6524  +5,9% 
Bitcoin/USD    110.655,00    -1,2% 112.033,00 110.543,15 +13,8% 
 
ROHÖL         zuletzt VT-Settlem.    +/- %   +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex        63,18    65,59    -3,7%    -2,41  -8,3% 
Brent/ICE        66,83    69,14    -3,3%    -2,31  -7,7% 
 
 
METALLE        zuletzt    Vortag    +/- %   +/- USD  % YTD 
Gold         3.540,28   3.559,43    -0,5%   -19,15 +32,5% 
Silber         40,91    41,18    -0,7%    -0,27 +42,8% 
Platin        1.208,01   1.222,00    -1,1%   -13,99 +36,9% 
Kupfer          4,56     4,56     0%    0,00 +10,9% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
(Angaben ohne Gewähr) 
 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/mod/gos

(END) Dow Jones Newswires

September 04, 2025 04:58 ET (08:58 GMT)

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