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Die geopolitischen Spannungen rund um kritische Rohstoffe wie Seltene Erden nehmen weiter zu. Der Fokus richtet sich dabei zunehmend auf China - das Land dominiert mit über 60 Prozent die weltweite Förderung und kontrolliert rund 90 Prozent der Weiterverarbeitung dieser strategisch wichtigen Materialien. Diese sind unerlässlich für moderne Technologien: von Elektromobilität über Windkraft bis hin zu Smartphones. Entsprechend hoch ist die Abhängigkeit westlicher Industrieländer. Eine neue Partnerschaft zwischen den USA und Australien soll das ändern.
Seltene Erden: Schlüsselrohstoff mit geopolitischem Risiko
Seltene Erden werden vor allem in Form von Permanentmagneten, Legierungen, Katalysatoren und Polituren verwendet. Sie sind technisch anspruchsvoll in der Gewinnung - und das macht sie teuer. China ist bislang der dominante Anbieter, sowohl in der Förderung als auch in der Raffinadeproduktion. Diese Marktkonzentration birgt erhebliche Risiken. Handelsbeschränkungen, wie jüngst Chinas Exportkontrollen, erhöhen die Unsicherheit auf dem Weltmarkt. Die EU-Handelskammer in China warnte Anfang Dezember im Handelsblatt, vielen europäischen Unternehmen drohten "Produktionsverlangsamungen oder sogar -stopps".
Kosten und Kapazitäten außerhalb Chinas im Fokus
Grundsätzlich sind Seltene Erden weltweit vorhanden - doch mit China preislich zu konkurrieren, ist kaum möglich. Das schreckt Investoren bislang ab. Zwar liegen die größten Ressourcen laut Daten von 2020 in Russland. Doch entscheidend sind die förderbaren Reserven. Hier steht Australien mit 1,9 Prozent des globalen Anteils nach China, Russland und Indien an vierter Stelle. Die USA erkennen dieses Potenzial nun und forcieren den Ausbau der Zusammenarbeit mit dem Rohstoffriesen auf der Südhalbkugel.
US-Milliarden für australische Rohstoffprojekte
Im Oktober 2025 beschlossen die USA und Australien eine umfassende strategische Kooperation zur Förderung Seltener Erden. US-Präsident Donald Trump und Australiens Premierminister Anthony Albanese verständigten sich im Weißen Haus auf milliardenschwere Investitionen. Laut einem Bericht der Tagesschau sollen Projekte mit einem Volumen von 8,5?Milliarden US-Dollar umgesetzt werden. "Das Weiße Haus erklärte in dem Bericht, die abzubauenden Rohstoffe hätten einen geschätzten Wert von 53?Milliarden US-Dollar." Eine Schlüsselrolle spielt dabei das US-Verteidigungsministerium, das unter anderem in eine Gallium-Raffinerie in Australien investieren will.
Bergbauboom stärkt gesamte Wertschöpfungskette
Australien ist bereits ein weltweit bedeutender Rohstoffproduzent. Neben Gold gewinnt nun auch der Sektor für Seltene Erden an Bedeutung. Der laufende Bergbauboom wirkt sich positiv auf zahlreiche Branchen aus - von Ausrüstungsherstellern über Transport- und Infrastrukturunternehmen bis hin zum Energiesektor. Auch der Staat profitiert. Eine wachsende Wertschöpfungskette entsteht. Die Nachfrage nach hochwertigen Rohstoffen schafft neue Arbeitsplätze und stärkt die wirtschaftliche Basis der Region.
Herausforderungen beim Umweltschutz als Wachstumshemmnis
Doch der Aufschwung bringt auch Herausforderungen. Die Umwandlung von Erzen in verwendbare Mineralien ist ökologisch anspruchsvoll. Radioaktive Abfälle und chemisch belastete Abwässer sind zentrale Probleme. Australien fordert von Bergbaufirmen hohe Umweltstandards ein. Besonders der Schutz der Wasserqualität steht im Fokus. Trotz strenger Vorschriften kommt es immer wieder zu Umweltproblemen - etwa durch Eingriffe in Wasserschutzgebiete. Unternehmen müssen daher verstärkt in umweltverträgliche Technologien investieren.
Lösungen für Wasseraufbereitung im Aufwind
Einer der Profiteure dieses Trends ist De.mem (ISIN: AU000000DEM4). Das australische Unternehmen bietet dezentrale Systeme zur Wasseraufbereitung und zählt zahlreiche Bergbauunternehmen in Westaustralien zu seinen Kunden. Gerade im Bereich der Seltenen Erden entsteht ein dynamischer Wachstumsmarkt. Die politische Unterstützung durch die USA sowie der wachsende Bedarf an Versorgungssicherheit geben der Branche Rückenwind. Entscheidend wird sein, wie gut es gelingt, wirtschaftliche Förderung und ökologische Verantwortung miteinander zu verbinden.
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De.mem
ISIN: AU000000DEM4
https://www.demembranes.com
Land: Australien
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