Die Energiediskussion ist weltweit in Gange: Marode Netze und die Energiewende zwingen Länder und Unternehmen zu massiven Investitionen. Wir glauben, dass die Aktien von 2G Energy und Condor Energies von diesen Entwicklungen profitieren können.
Marode Stromnnetze treffen auf eine hohe NachfrageMachen wir uns nichts vor: große Teile Europas und Nordamerikas weisen eine marode Energie-Infrastruktur auf. Deutlich wird das nun beim Ausbau der Rechenzentren für die KI-Infrastruktur. Dort stehen teilweise Rechenzentren still und teure Nvidia-Chips fristen ein Dasein der Untätigkeit, weil das Netzwerk keinen Anschluss ermöglicht. Hinzu kommt: Der Energiebedarf allein in den USA für Rechenzentren könnte bereits in wenigen Jahren den Stromverbrauch eines Landes wie Schweden übersteigen. Da wartet eine Menge Arbeit auf das politische Management. In Europa sieht es besser aus, aber auch hier hält man kaum mit der Nachfrage Schritt. Noch dazu gilt es die Energiewende vernünftig zu gestalten, was vor allem in Deutschland ein Problem ist (siehe Nord-Süd-Trasse und fehlende Energiespeicher). Ähnliche Prozesse laufen auch in Indien, Zentralasien oder afrikanischen Staaten: Auch dort steht inzwischen die Energiewende oft im Mittelpunkt -. ganz unbemerkt von der Öffentlichkeit in Deutschland. Wir wollen deshalb heute mit 2G Energy und Condor Energies zwei Unternehmen vorstellen, die von diesen Entwicklungen profitieren können: Engpässe in bestehenden Stromnetzwerken und die globale Energiewende.
Condor Energies: Der Mechaniker mit dem Zauberkasten! Condor Energies (1,17 Euro | CA20676A1084) hat vor mehr als fünf Jahren sein Geschäft neu in Zentralasien aufgestellt. Dort erkannte das Unternemen neue Chancen, denn Länder wie Usbekistan oder Kasachstan planen zum einen eine Energiewende und wollen zum anderen nicht mehr so stark von Energieimporten abhängig sein. Einfach gesagt: Condor hat sich dabei zum "Mechaniker mit dem Zauberkasten" entwickelt, der in Zentralasien alte Gasquellen wieder zum Sprudeln bringt und LKWs das Saufen abgewöhnt. Strategie: "Alte Schätze aufpolieren" Stell dir vor, es gibt riesige Gasfelder in Ländern wie Usbekistan, die früher der Sowjetunion gehörten. Dort wurde nach der Unabhängigkeit des Landes weiter jahrelang mit veralteter Sowjet-Technik gearbeitet. Die Produktion in diesen Gasfeldern sank jedes Jahr kontinuierlich, teilweise um bis zu 20 Prozent, weil die Maschinen alt sind und das Gas nicht mehr richtig aus dem Boden bekommen. Es gab schon Winter, in denen Usbekistan vom großen Bruder Russland Gas importieren musste, obwohl man selbst eigentlich genug Reserven hat. In manchen Wintern starben hunderte Menschen, weil die Häuser nicht warm wurden. Condor Energies hat sich zu einem Partner des Landes aufgeschwungen und vom nationalen Energieanbieter alte Felder übernommen. Die Kanadier bringen die modernste Technik aus ihrer Heimat mit. Zufällig ist die Geologie im Westen Kanadas ähnlich wie jene im Amudarya-Becken, wo Condor aktiv ist. Nun kommt die Technik zum Einsatz: Das Ziel ist es, den Produktionsrückgang zu stoppen und im besten Fall den Ausstoß gar zu erhöhen. Beides ist im Laufe der vergangenen 18 Monate gelungen. Das gewonnene Erdgas wird an den lokalen Energiekonzern zum Festpreis verkauft. Somit ist man nicht von Gaspreisen in Europa oder Nordamerika abhängig. Die Usbeken, aber auch die aufstrebende Industrie des Landes hat so eine weitere Energiequelle. Obendrauf hat Condor Energies Liegenschaften bekommen, die noch gar nicht erschlossen wurden. Erst am Jahresende 2025 meldete das Unternehmen die erste Horizontalbohrung an einem völlig neuen Feld. Das Gasgeschäft in Usbekistan ist die Basis für Condor. Hierher gewinnt das Unternehmen wichtige Cashflows, um das zweite Standbein ...Den vollständigen Artikel lesen ...


