Anzeige
Mehr »
Dienstag, 13.01.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Gold auf Rekordhoch: Eine der spannendsten Gold-Stories 2026 steht ganz am Anfang
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche

WKN: A1CZK7 | ISIN: AU000000SGQ8 | Ticker-Symbol: S0G
Tradegate
13.01.26 | 10:13
0,058 Euro
-16,06 % -0,011
Branche
Rohstoffe
Aktienmarkt
Sonstige
1-Jahres-Chart
ST GEORGE MINING LIMITED Chart 1 Jahr
5-Tage-Chart
ST GEORGE MINING LIMITED 5-Tage-Chart
RealtimeGeldBriefZeit
0,0580,06210:13
Small- & Micro Cap Investment
77 Leser
Artikel bewerten:
(0)

DroneShield sorgt für Gesprächsstoff - doch der Drohnenboom könnte am Boden beginnen

Anzeige / Werbung

Während Investoren Herstellern von Drohnen sowie Anbietern von Anti-Drohnen-Systemen nachjagen, richtet sich der Blick zunehmend - wenn auch leise - auf die Rohstoffe, die unbemannte Kriegsführung überhaupt erst ermöglichen. Dadurch rücken Niob und Produzenten wie St George Mining stärker in den Fokus.

Die globale sicherheitspolitische Debatte hat sich auf Drohnen fixiert. Von Überwachungsplattformen über loiternde Munition bis hin zu Abwehrsystemen gegen Drohnen sind unbemannte Systeme inzwischen ein zentrales Element militärischer Planung. Ein Großteil der Marktdiskussion konzentriert sich jedoch weiterhin auf Endprodukte und Softwareebenen. Deutlich weniger Beachtung finden die Materialien, die es Drohnen erlauben, länger zu fliegen, extremen Bedingungen standzuhalten und schneller wieder aufgeladen zu werden.

Diese Lücke ist von Bedeutung. Mit dem Übergang von Drohnen von einer Nischenfähigkeit zur industriellen Massenanwendung gewinnen die dahinterstehenden Lieferketten eine eigenständige strategische Relevanz.

Von Drohnenplattformen zu Materialengpässen

Eine jüngste Analyse von Stifel, die das Jahr 2026 als mögliches "Jahr der Drohne" bezeichnete, argumentiert, dass unbemannte Systeme vor einem Wendepunkt stehen, der mit der Entwicklung bemannter Luftfahrt in den 1930er-Jahren vergleichbar ist. Zwar machen Ausgaben für Drohnen bislang nur einen kleinen Teil der Verteidigungshaushalte aus, doch die Richtung ist eindeutig: mehr Systeme, schnellere Beschaffung und Serienfertigung statt maßgeschneiderter Einzelplattformen.

Dieser Wandel hat Folgen, die über die großen Rüstungskonzerne hinausgehen. Die Skalierung von Drohnenflotten erfordert Materialien, die Festigkeit, geringes Gewicht, Hitzebeständigkeit und Zuverlässigkeit vereinen. Klassische Lieferketten der Luft- und Raumfahrt, die auf geringe Stückzahlen und lange Entwicklungszyklen ausgelegt sind, geraten durch ein Modell unter Druck, das eher der modernen industriellen Fertigung ähnelt.

Hier kommt Niob ins Spiel.

Warum Niob für Drohnen wichtig ist

Niob ist in der Verteidigungs- und Luftfahrtindustrie kein neuer Werkstoff, gewinnt jedoch mit der Weiterentwicklung der Drohnentechnologie an Bedeutung. Als Mikrolegierungselement erhöht Niob die Festigkeit von Stahl, ohne dessen Gewicht wesentlich zu steigern. Dadurch können Luftfahrzeugstrukturen und tragende Komponenten höheren Belastungen standhalten, ohne an Masse zuzunehmen - ein entscheidender Vorteil für Drohnen, bei denen Reichweite, Nutzlast und Manövrierfähigkeit im Vordergrund stehen.

Über strukturelle Anwendungen hinaus rückt Nioboxid zunehmend in den Fokus der nächsten Generation von Lithium-Ionen-Batterien. Forschung zu niobbasierten Anoden weist auf extrem kurze Ladezeiten und eine verbesserte thermische Stabilität hin - Eigenschaften, die für Drohnen besonders relevant sind, da sie schnell wieder einsatzbereit sein müssen, ohne Sicherheit oder Batterielebensdauer zu gefährden.

Nioblegierungen finden zudem breite Anwendung in der Luft- und Raumfahrt, etwa in Turbinenkomponenten und Hochtemperaturbereichen. Zwar nutzen Drohnen keine Strahltriebwerke wie Kampfflugzeuge, doch Fortschritte in der Luftfahrtmetallurgie übertragen sich häufig auf unterschiedliche Plattformen. Selbst Radartechnologien berühren das Element, da "Niobium" auch Namensgeber für Radarsysteme ist, die speziell zur Erkennung kleiner, schwer sichtbarer Luftziele entwickelt wurden.

Kurz gesagt: Niob befindet sich an der Schnittstelle von Leistungsfähigkeit, Haltbarkeit und Skalierbarkeit.

St George Mining und die strategische Frage der Versorgung

Mit dem wachsenden Interesse an Drohnen-Lieferketten rückt auch die Herkunft dieser Materialien stärker in den Mittelpunkt. Ein Unternehmen, das sich in diesem Kontext positioniert, ist St George Mining (ISIN: AU000000SGQ8), ein australischer Bergbaukonzern, der in Araxá (Brasilien) ein Projekt für Niob und Seltene Erden entwickelt.

Laut Berichten der Wirtschaftszeitung Valor Econômico strebt St George eine kombinierte Produktion von Niob und Seltenen Erden im Wert von bis zu 317 Millionen Euro an, wobei der Beginn der Niobförderung möglicherweise bereits 2028 erfolgen könnte. Das Projekt ist nicht nur wegen seines Umfangs bemerkenswert, sondern auch aufgrund seines Standorts: Araxá ist bereits ein globales Zentrum der Niobproduktion und bietet Zugang zu bestehendem Know-how und entsprechender Infrastruktur.

Der Vorstandsvorsitzende John Prineas bezeichnete Niob als den vergleichsweise unkomplizierten Teil des Projekts und verwies auf die jahrzehntelange Produktionsgeschichte der Region sowie auf geringere Kosten im Vergleich zu Seltenen Erden. Diese Konstellation ermöglicht es, Niob als stabilisierende Grundlage für eine umfassendere Strategie im Bereich kritischer Rohstoffe zu nutzen.

Verteidigung, Drohnen und Diversifizierung

Die Attraktivität von Niob beschränkt sich nicht auf Drohnen, doch unbemannte Systeme schärfen seine strategische Relevanz. Verteidigungsplaner legen zunehmend Wert auf Versorgungssicherheit und Diversifizierung, insbesondere bei Materialien, die für fortschrittliche Fertigungsprozesse entscheidend sind. Der globale Niobmarkt ist zwar relativ klein, aber stark konzentriert, was neue Förderquellen aus strategischer Sicht interessant macht.

St George hat sowohl bei US-amerikanischen als auch bei chinesischen Akteuren Interesse geweckt - ein Spiegel der besonderen geopolitischen Stellung von Niob. Keines der beiden Länder verfügt über eine nennenswerte heimische Produktion; beide sind auf externe Lieferungen angewiesen. Für Drohnen-Ökosysteme, die rasch skalieren sollen, wird der Zugang zu verlässlichen Materialinputs damit zu einer planerischen Schlüsselgröße und nicht bloß zu einer Randnotiz.

Gleichzeitig fügt sich der doppelte Fokus des Unternehmens auf Niob und Seltene Erden in einen breiteren Trend ein: Lieferketten für Verteidigungs- und Hochtechnologie verschmelzen zunehmend. Magnete, Batterien, Legierungen und Strukturmaterialien sind keine isolierten Märkte mehr, sondern eng miteinander verknüpfte Systeme.

Über die offensichtlichen Drohneninvestments hinausdenken

Die starke Konzentration des Marktes auf Drohnenplattformen und Abwehrsysteme ist nachvollziehbar. Es handelt sich um sichtbare Technologien mit klaren Einsatzszenarien und unmittelbaren Aufträgen. Doch je mehr unbemannte Systeme den Schritt von der Erprobung zur Massenanwendung vollziehen, desto wichtiger werden die weniger sichtbaren Ebenen der Wertschöpfungskette.

Niob veranschaulicht diesen Wandel. Es fliegt nicht, verfolgt keine Ziele und fängt keine Bedrohungen ab. Dennoch ermöglicht es viele der Eigenschaften, die moderne Drohnen benötigen: leichtere Strukturen, widerstandsfähigere Komponenten, schnellere Ladezeiten und höhere thermische Belastbarkeit.

Für Investoren wie für politische Entscheidungsträger erweitert sich damit schrittweise die Drohnendebatte. Die nächste Phase dürfte weniger davon handeln, welche Drohne das Schlachtfeld dominiert - sondern vielmehr davon, welche Materialien diese Dominanz im Hintergrund erst möglich machen.

Quellen:

https://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2025-12/67266060-nicht-droneshield-alle-reden-ueber-drohnen-doch-der-markt-schaut-auf-die-falschen-aktien-049.htm

https://www.stgm.com.au/pdf/170bc777-f948-4041-9792-cefefd106a3a/St-George-Targets-up-to-R2bn-in-niobium-rate-earth.pdf?Platform=ListPage

Lassen Sie sich in den Verteiler für St George Mining oder Nebenwerte eintragen. Einfach eine E-Mail an Eva Reuter: e.reuter@dr-reuter.eu mit dem Hinweis: "Verteiler St George Mining" oder "Nebenwerte".

St George Mining
Land: Australien
ISIN: AU000000SGQ8
https://stgm.com.au

Disclaimer/Risikohinweis St George Mining
Interessenkonflikte: Mit St George Mining existiert ein entgeltlicher IR und PR-Vertrag. Inhalt der Dienstleistungen ist u.a., den Bekanntheitsgrad des Unternehmens zu erhöhen. Dr. Reuter Investor Relations handelt daher bei der Erstellung und Verbreitung des Artikels im Interesse von der St George Mining. Es handelt sich um eine werbliche redaktionelle Darstellung. Aktien von St George Mining können sich im Besitz von Mitarbeitern oder Autoren von Dr. Reuter Investor Relations - unter Berücksichtigung der Regeln der Market Abuse Regulation (MAR) befinden.

Unternehmensrisiken: Wie bei jedem Unternehmen bestehen Risiken hinsichtlich der Umsetzung des Geschäftsmodells. Es ist nicht gewährleistet, dass sich das Geschäftsmodell entsprechend den Planungen umsetzen lässt. Weitere Unternehmensrisiken können Sie auf der Webseite von St George Mining einsehen: https://www.stgm.com.au/investor-centre/investor-welcome.

Investitionsrisiken: Investitionen sollten nur mit Mitteln getätigt werden, die zur freien Verfügung stehen und nicht für die Sicherung des Lebensunterhaltes benötigt werden. Es ist nicht gesichert, dass ein Verkauf der Anteile über die Börse zu jedem Zeitpunkt möglich sein wird. Grundsätzlich unterliegen Aktien immer dem Risiko eines Totalverlustes.

Disclaimer: Alle in diesem Newsletter / Artikel veröffentlichten Informationen beruhen auf sorgfältigen Recherchen. Die Informationen stellen weder ein Verkaufsangebot für die behandelte(n) Aktie(n) noch eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar. Den Ausführungen liegen Quellen zugrunde, die der Herausgeber für vertrauenswürdig erachtet.

Quellen: Insbesondere werden zur Darstellung & Beurteilung der Gesellschaften Informationen der Unternehmenswebseite verfügbaren Informationen berücksichtigt. In der Regel besteht zudem ein direkter Kontakt zum Vorstand / IR-Team der jeweiligen analysierten bzw. vorgestellten Gesellschaft. Der Artikel wurde vor Veröffentlichung St George Mining vorgelegt, um die Richtigkeit aller Angaben prüfen zu lassen.

Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Mitteilung enthält bestimmte zukunftsgerichtete Aussagen, einschließlich Aussagen über das Unternehmen. Wo immer möglich, wurden Wörter wie "können", "werden", "sollten", "könnten", "erwarten", "planen", "beabsichtigen", "antizipieren", "glauben", "schätzen", "vorhersagen" oder "potenziell" oder die Verneinung oder andere Variationen dieser Wörter oder ähnliche Wörter oder Phrasen verwendet, um diese zukunftsgerichteten Aussagen zu identifizieren. Diese Aussagen spiegeln die gegenwärtigen Einschätzungen der Geschäftsleitung wider und basieren auf Informationen, die der Geschäftsleitung zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Berichts vorlagen.

Zukunftsgerichtete Aussagen sind mit erheblichen Risiken, Ungewissheiten und Annahmen verbunden. Viele Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, Leistungen oder Errungenschaften erheblich von den Ergebnissen abweichen, die in den zukunftsgerichteten Aussagen erörtert oder impliziert werden. Diese Faktoren sollten sorgfältig berücksichtigt werden, und der Leser sollte sich nicht in unangemessener Weise auf die zukunftsgerichteten Aussagen verlassen. Obwohl die in dieser Pressemitteilung enthaltenen zukunftsgerichteten Aussagen auf Annahmen beruhen, die das Management für vernünftig hält, kann das Unternehmen den Lesern nicht versichern, dass die tatsächlichen Ergebnisse mit diesen zukunftsgerichteten Aussagen übereinstimmen werden. Das Unternehmen ist nicht verpflichtet, diese Aussagen zu aktualisieren oder zu überarbeiten, um neuen Ereignissen oder Umständen Rechnung zu tragen, sofern dies nicht gesetzlich vorgeschrieben ist.

Verantwortlich & Kontakt für Rückfragen
Dr. Reuter Investor Relations
Dr. Eva Reuter
Friedrich Ebert Anlage 35-37
60327 Frankfurt
+49 (0) 69 1532 5857
www.dr-reuter.eu
www.small-microcap.eu

Für Fragen bitte Nachricht an ereuter@dr-reuter.eu

Über Dr. Reuter Investor Relations: Dr. Reuter Investor Relations ist eine Investor Relations Agentur / Investor Relations Agency mit der folgenden Servicepalette: Small Cap Investor Relations, Retail Investor Relations, Privataktionäre, Institutional Investor Relations, Institutionelles Investor Relations, Finanz- Public Relations, ESG-Services, Roadshows, Investor Access, Kapitalmarkt-Compliance, Equity Research.

The post DroneShield sorgt für Gesprächsstoff - doch der Drohnenboom könnte am Boden beginnen appeared first on Small- and MicroCap Equity.

Enthaltene Werte: AU000000SGQ8

Disclaimer:
Die hier angebotenen Beiträge dienen ausschließlich der Information und stellen keine Kauf- bzw. Verkaufsempfehlungen dar. Sie sind weder explizit noch implizit als Zusicherung einer bestimmten Kursentwicklung der genannten Finanzinstrumente oder als Handlungsaufforderung zu verstehen. Der Erwerb von Wertpapieren birgt Risiken, die zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen können. Die Informationen ersetzen keine, auf die individuellen Bedürfnisse ausgerichtete, fachkundige Anlageberatung. Eine Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden wird weder ausdrücklich noch stillschweigend übernommen. ABC New Media hat auf die veröffentlichten Inhalte keinerlei Einfluss und vor Veröffentlichung der Beiträge keine Kenntnis über Inhalt und Gegenstand dieser. Die Veröffentlichung der namentlich gekennzeichneten Beiträge erfolgt eigenverantwortlich durch Autoren wie z.B. Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen, Unternehmen. Infolgedessen können die Inhalte der Beiträge auch nicht von Anlageinteressen von ABC New Media und / oder seinen Mitarbeitern oder Organen bestimmt sein. Die Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen, Unternehmen gehören nicht der Redaktion von ABC New Media an. Ihre Meinungen spiegeln nicht notwendigerweise die Meinungen und Auffassungen von ABC New Media und deren Mitarbeiter wider. (Ausführlicher Disclaimer)
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.