Auf der JPMorgan Healthcare Conference zeigte die Geschäftsführung von Bayer einen zuversichtlicheren Ton bei der Bewältigung des Verlusts der Exclusivität von Xarelto, wobei das Geschäftsjahr 2026 als das letzte "stabile" Jahr markiert wurde, bevor ab 2027 eine Rückkehr zu einem Wachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich im Pharmasegment erwartet wird. Die Einnahmen aus Xarelto werden voraussichtlich zwischen EUR 0,9 und 1,0 Mrd. ihren Tiefpunkt erreichen, während die Margen während des Tiefpunkts stabil gehalten werden können. Die Wachstumsbrücke wird zunehmend durch starke Impulse in Nubeqa, eine beschleunigte Marktdurchdringung von Kerendia und ermutigende frühe Signale von Beyonttra gestützt. Der nächste wichtige Katalysator ist Asundexian, dessen Phase-III-Daten zu sekundären Schlaganfällen Anfang Februar erwartet werden. Das Management bekräftigte zudem das Vertrauen in eine Rückkehr zu etwa 30 % Pharma-Margen bis 2030. Insgesamt untermauert dies ein verbessertes Risiko-Ertrags-Profil für den mittelfristigen Zeitraum, was uns veranlasst, unser Kursziel auf 54,00 Euro (von zuvor 35,00 Euro) anzuheben. Trotz des kürzlichen Anstiegs des Aktienkurses stufen wir die Aktie von HALTEN auf KAUFEN hoch. Während die erfolgreiche Umsetzung und die bevorstehenden Datenauswertungen weiterhin entscheidend bleiben, glauben wir, dass sich das Risiko-Gegengewicht positiv verschoben hat, selbst bei anhaltenden rechtlichen Bedenken und einer hohen Verschuldung. Die vollständige Analyse ist abrufbar unter https://research-hub.de/companies/bayer-ag
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