DJ PRESSESPIEGEL/Unternehmen
Die wirtschaftsrelevanten Themen aus den Medien, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.
BSH - Nach der Ankündigung, die Produktionen in Nauen und Bretten bis zum ersten Quartal 2028 zu schließen, will der Haushaltsgerätehersteller Bosch-Siemens-Hausgeräte (BSH) keine weiteren Fabriken in Deutschland aufgeben. "Stand heute planen wir keinen weiteren Standortschließungen in Deutschland", sagte Matthias Metz, der Vorsitzende der Geschäftsführung von BSH, im Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. "Deutschland und die Standorte in Dillingen, Giengen, Traunreut und Bad Neustadt werden neben unsere Zentrale in München und unseren Entwicklungs- und Logistikzentren eine sehr wichtige Basis bleiben." (FAZ)
RYANAIR - US-Milliardär Elon Musk hat im Streit mit Ryanair-Chef Michael O'Leary nachgelegt. Auf seiner Plattform X fragte Musk: "Was würde es kosten, euch zu kaufen?" Kurz darauf startete er eine Umfrage unter den Nutzern, ob er die irische Billigairline übernehmen soll. "Ich möchte unbedingt einen Ryan an die Spitze von Ryanair setzen. Es ist euer Schicksal." Am Dienstagmorgen hatten bereits 750.000 Nutzer abgestimmt. Rund 77 Prozent votierten für eine Übernahme. (Handelsblatt)
TWENTYFOUR INDUSTRIES - Der noch junge Drohnenhersteller Twentyfour Industries ist außerhalb der Rüstungsbranche bisher kaum bekannt. Und selbst innerhalb der eng vernetzten Branche können aktuell nur wenige etwas mit dem Namen des Münchener Startups anfangen. "Unsere Kunden und Nutzer kennen uns. Dafür war im ersten Schritt keine breite Öffentlichkeit nötig", sagt Firmenmitgründer Clemens Kürten. Die Drohnen würden bereits aktiv genutzt. Doch wenn es nach ihm geht, soll nun Schluss sein mit diesem Schattendasein. Twentyfour Industries hat jetzt eine Website. Nun will Kürten sein Produkt erstmals richtig bewerben. "Bevor wir an die Öffentlichkeit gehen, wollten wir zunächst zeigen, dass wir Drohnen entwickeln, bauen und verkaufen können", sagt Kürten. (Handelsblatt)
CZECHOSLOVAK GROUP - Die zugespitzte Situation im Streit um Grönland zwischen Europa und den USA gibt dem tschechischen Rüstungskonzern Czechoslovak Group erheblichen Rückenwind für den Börsengang in Amsterdam. Der Munitionshersteller aus Prag, der vollständig dem CEO, Chairman und Milliardär Michal Strnad gehört, hat das Bookbuilding an diesem Dienstag überraschend schnell gestartet, und dafür einen Fixpreis von 25 Euro je Aktie festgesetzt, wie die koordinierenden Investmentbanken mitteilten. Mit 15 Prozent der Anteile werden 3,8 Milliarden Euro eingespielt. Die Tschechen ziehen das IPO somit im Eiltempo durch. (Börsen-Zeitung)
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