DJ PRESSESPIEGEL/Unternehmen
Die wirtschaftsrelevanten Themen aus den Medien, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.
SIEMENS - Jim Hagemann Snabe bleibt Siemens-Chefkontrolleur über die Hauptversammlung im Februar hinaus. Die Arbeit mache dem Dänen weiter Spaß, und im Aufsichtsrat sehe niemand die Notwendigkeit für einen schnellen Wechsel, erfuhr das Handelsblatt aus dem Umfeld des Gremiums. Spätestens beim Aktionärstreffen 2027 soll dann der designierte Nachfolger Mark Schneider den Vorsitz übernehmen. (Handelsblatt)
SPACEX - Der Börsengang von Elon Musks Raketenhersteller SpaceX nimmt offenbar Fahrt auf. Das Unternehmen habe vier Wall-Street-Investmentbanken für führende Rollen für einen IPO ausgewählt, der wohl der größte aller Zeiten werden wird. Manager von SpaceX führten in den letzten Wochen Gespräche mit Bankern der Bank of America, Goldman Sachs, JP Morgan Chase und Morgan Stanley. Das Unternehmen bereites sich darauf vor, noch in diesem Jahr an die Börse zu gehen, wie die Financial Times berichtet. Der Raketenkonzern, der als das wertvollste Startup der Welt gilt, führte im Dezember Gespräche über einen Aktienverkauf zu einer Bewertung von 800 Milliarden US-Dollar, mehr als doppelt so viel wie der bisherige Wert von fast 400 Milliarden US-Dollar. Mit dem IPO dürfte SpaceX mehrere Zehnmilliarden Dollar einsammeln wollen und wohl den Erlös von Saudi Aramco 2019 von 29 Milliarden Dollar übertreffen. (Financial Times)
NESTLE - Der Schweizer Nahrungsmittelkonzern treibt informierten Kreisen zufolge den Verkauf eines Anteils an seinem 5 Milliarden Euro schweren Wassergeschäft voran. Zu der Sparte gehören die bekannten Mineralwassermarken Perrier und San Pellegrino. Der Schweizer Nahrungsmittelkonzern fordert Interessenten auf, noch in diesem Monat Erstgebote für die Beteiligung einzureichen, sagten informierte Personen der Nachrichtenagentur Bloomberg. Zu den Interessenten gehörten die Private-Equity-Gesellschaften Blackstone, KKR, Bain Capital und Clayton Dubilier & Rice. (Bloomberg)
RHEINMETALL - Vorstandschef Armin Papperger erwartet erneut ein erfolgreiches Jahr für den Rüstungskonzern. "In diesem Jahr sehe ich das Potenzial für einen Auftragseingang im Wert von 80 Milliarden Euro", sagte er am Donnerstag auf einer Handelsblatt-Tagung in Berlin. Dabei verwies er auf das Bundeswehr-Projekt "Arminius", das die Lieferung von Radpanzern des Typs Boxer vorsieht. Allein dieses Projekt habe ein Volumen von fast 38 Milliarden Euro, erklärte Papperger. Rheinmetall ist einer der größten Profiteure der Aufrüstung in Deutschland. Ende September lag der Auftragsbestand des Konzerns bei fast 64 Milliarden Euro. (Handelsblatt)
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January 23, 2026 00:36 ET (05:36 GMT)
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