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Von der US-Ratingagentur S&P wurde Volkswagen als "negativ" eingestuft, es fehlen Milliarden. Die VW-Aktie könnte um 50 Prozent fallen. Eine HKCM-Analyse.
Volkswagen steht mit dem Rücken zur Wand - mal wieder. Der Wolfsburger Auto-Gigant wurde wegen verfehlter Geschäftsziele kurz vor Weihnachten von der renommierten Ratingagentur S&P auf "negativ" gestuft. Für den Konzern und seine Anleger eine verheerende Botschaft. Das Geld fehlt an allen Ecken und Enden. Jetzt will Geschäftsführer Oliver Blume weitere Milliarden einsparen und dafür satte 20 Prozent aller Ausgaben kürzen.
Leidtragende könnten dabei vor allem die Angestellten sein, denn auch Werkschließungen sind plötzlich nicht mehr ausgeschlossen. Gewerkschaften wittern einen Verstoß gegen die Abmachungen in einem gemeinsamen Pakt, der bis 2030 zwar 35 000 Stellenstreichungen, aber keine Werkschließungen vorsieht. Der Betriebsrat läuft Sturm, Blume gerät in Erklärungsnot und die VW-Aktie könnte schon bald 50 Prozent ihres Börsenwerts verlieren. Eine HKCM-Analyse.
"Müssen die Gewinnschwelle senken": VW-CEO Blume sieht rot
Die Einschläge kommen näher für die Volkswagen-Führung. Erst kürzlich rechnete Oliver Blume vor, dass Volkswagen in den vergangenen zwei Jahren gut 30 Milliarden Euro gespart habe. Das reicht aber nicht annähernd. Schon wird das nächste radikale Sparpaket geschnürt. "Wir müssen die Gewinnschwelle senken", brachte Blume kürzlich seine Sorgen zum Ausdruck. Geplant ist eine Kürzung der Gesamtausgaben von 20 Prozent, gleichbedeutend mit 60 Milliarden Euro. Die Einsparung der letzten drei Jahre muss man also nochmal verdoppeln.
Probleme hat VW vor allem in China und den Vereinigten Staaten. Der wichtige US-Absatzmarkt leidet unter Trumps Zöllen, in der China-Not wird Volkswagen erfinderisch: Erstmals wird ein Modell komplett außerhalb Deutschlands produziert. Die Verlagerung nach China sorgt in der Belegschaft für Aufruhr. Werkschließungen sollen nicht mehr ausgeschlossen sein. "Uns ist bewusst, dass wir uns mit dem Konzern in einer schwierigen Lage befinden", schrieb Betriebsratschefin Daniela Cavallo in einem internen Brief. Aber: "Mit uns wird es keine Werksschließungen geben!"
HKCM-Analyse: VW-Aktie droht 50-Prozent-Crash
Es ist kaum ein Jahr her, da brach der Gewinn von Volkswagen im ersten Quartal 2025 um mehr als 40 Prozent ein. Schon damals hatte CEO Oliver Blume den Vorstand und die Belegschaft auf harte Zeiten eingeschworen. Vor knapp einem Monat dann ein kleiner Lichtblick: Gute Vorabzahlen für das erste Quartal des aktuellen Geschäftsjahres ließen die VW-Aktie klettern. Die Kurve kratzt Volkswagen an der Börse damit aber noch lange nicht. Laut unserer technischen Elliott-Wellen-Analyse steht dem Wertpapier ein finaler, tiefer Abverkauf bevor.
Seit Anfang 2025 durchläuft die Volkswagen-Aktie eine Seitwärtsbewegung zwischen dem Widerstand bei 114.20 Euro und der Unterstützung bei 78.86 Euro. Zeitnah rechnen wir mit einem deutlichen Abverkauf unter ebenjene rote Linie bei 78.86 Euro, um die mehrjährige Korrektur der übergeordneten blauen Abwärtswelle (II) zu vollenden. Kursziele rund um 50 Euro sind möglich. Anschließend rechnen wir mit dem Beginn einer langen, impulsiven Aufwärtsbewegung. Ein vorzeitiger, allerdings nur temporärer Ausbruch über 114.20 Euro ist laut Alternative zu 30 Prozent wahrscheinlich. Die Korrektur der blauen (II) würde sich dadurch zeitlich verlängern.
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Enthaltene Werte: DE0005190003,DE0007100000,DE0007664005,DE0007664039,DE0008469008
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