DJ Hella rechnet 2026 mit weniger Umsatz und Marge
DOW JONES--Hella hat im abgelaufenen Geschäftsjahr bei rückläufigen Umsätzen das operative Ergebnis verbessert, rechnet für 2026 angesichts von wahrscheinlich rückläufigen Produktionsvolumina in der Autobranche mit rückläufigen Einnahmen und sinkender Marge.
Wie der mit dem französischen Partner Faurecia unter der Dachmarke Forvia agierende Autozulieferer mitteilte, stieg das Operating Income auf 474 von 446 Millionen Euro. Der Umsatz sank wegen negativer Währungseffekte um 2,1 Prozent auf 7,9 Milliarden Euro. Darum bereinigt blieb der Umsatz konstant bei 8,0 Milliarden Euro. Die operative Rendite stieg um 40 Basispunkte auf 6,0 Prozent.
CEO Peter Laier sprach von einem insgesamt erfolgreichen Jahr. Wesentlicher Treiber sei das Elektronikgeschäft gewesen, das die zentralen Zukunftsfelder wie automatisiertes Fahren, Elektromobilität und softwaredefinierte Fahrzeugarchitekturen adressiere.
Für 2026 rechne Hella mit einem anhaltend anspruchsvollen Branchenumfeld - "mit voraussichtlich stagnierenden Produktionsvolumina und ohne positive Impulse aus dem Markt", sagt Laier.
In Zahlen rechnet Hella den weiteren Angaben zufolge mit einem währungsbereinigten Umsatz zwischen rund 7,4 und 7,9 Milliarden Euro. Die Operating-Income-Marge wird zwischen rund 5,4 und 6,0 Prozent liegen.
Für den Netto Cashflow wird ein Wert von mindestens 1,8 Prozent im Verhältnis zum Umsatz erwartet. Mit insgesamt 318 Millionen Euro lag die Quote im abgelaufenen Jahr bei 4,0 Prozent.
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February 23, 2026 01:51 ET (06:51 GMT)
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