Photon Energy hat die Zahlung von 1,3 Mio. EUR Zinsen auf seinen Green Bond, die am 23. Februar fällig ist, verschoben, um die Liquidität inmitten eines eskalierenden Streits mit dem polnischen Übertragungsnetzbetreiber PSE zu bewahren. PSE beabsichtigt, 1,1 Mio. EUR der Einnahmen aus dem ersten Quartal 2026 mit den umstrittenen Ansprüchen aus dem Kapazitätsmarkte für 2024 zu verrechnen. Photon Energy verfolgt rechtliche Schritte und alternative Liquiditätsquellen, um die Zinszahlung zeitnah zu begleichen. Eine einfache versäumte Zinszahlung stellt nicht automatisch ein Default-Ereignis gemäß den Anleihebedingungen dar, es sei denn, das Unternehmen stellt die Zahlungen allgemein ein oder erklärt die Zahlungsunfähigkeit. Die Situation verdeutlicht jedoch das erhöhte Liquiditätsrisiko, insbesondere da der gesamte umstrittene Betrag bei 3,9 Mio. EUR liegt und zu weiteren Verrechnungen oder Bilanzwertminderungen führen könnte. Vor den Ergebnissen des vierten Quartals 2025 und dem bevorstehenden Earnings Call haben wir unser Rating und das Kursziel zur Überprüfung gestellt, bis mehr Klarheit über die Liquidität, den Covenantspielraum und das Fortführungsrisiko besteht. Die vollständige Analyse ist abrufbar unter https://research-hub.de/companies/photon-energy-nv
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