DJ PRESSESPIEGEL/Unternehmen
Die wirtschaftsrelevanten Themen aus den Medien, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.
VINCORION - Der Börsengang von Vincorion rückt offenbar näher. Nach Informationen der Börsen-Zeitung aus Finanzkreisen plant die Rüstungsfirma die Veröffentlichung ihrer "Intention to Float" noch in dieser Woche. Das Unternehmen aus dem Portfolio des britischen Finanzinvestors Star Capital wäre mit einer Gesamtbewertung von rund 1,5 Milliarden Euro das größte deutsche IPO seit der Prothesenfirma Ottobock im Oktober. Die bei Vincorion federführenden Banken Berenberg und BNP Paribas lehnten einen Kommentar dazu ab. (Börsen-Zeitung)
ROCHE - Der Schweizer Pharmakonzern Roche will im lukrativen Geschäft mit Abnehmmitteln aufholen und peilt einen zweistelligen Marktanteil an. "Wir erwarten, dass wir mindestens unter die Top drei des Marktes gelangen werden", sagte Konzernchef Thomas Schinecker dem Handelsblatt. Europas größter Pharmakonzern setzt auf die für 2029 geplante Abnehmspritze CT-388. Um über Platz drei hinauszukommen, müsste Roche an Pionier Novo Nordisk vorbeiziehen. Analysten hegen jedoch Zweifel, ob sich der Konzern in dem intensiven Wettbewerb behaupten kann. (Handelsblatt)
SPACEX - Das Raketenunternehmen von Elon Musk geht davon aus, dass seine Rakete Starship Mitte nächsten Jahres eine neue Flotte seiner Starlink-Satelliten in die Umlaufbahn bringen kann, ein entscheidender Test vor dem geplanten Börsengang. Auf dem Mobile World Congress in Barcelona gaben Führungskräfte von SpaceX den bislang klarsten Zeitplan für die kommerzielle Markteinführung der nächsten Raketengeneration bekannt. Nach Aussage von Michael Nicolls, Senior Vice President für Starlink bei SpaceX, dürfte Starship um "Mitte 2027" so weit sein, eine neue, verbesserte Konstellation von Starlink-Mobilfunk-Satelliten zu starten. Ein Testflug von Starship werde in den nächsten "vier bis sechs Wochen" erwartet, sagte SpaceX-Präsidentin Gwynne Shotwell am Rande der Veranstaltung. (Financial Times)
SONY - Sony bereitet eine Verteidigung gegen eine Klage in Höhe von 2 Milliarden Pfund vor, in der behauptet wird, dass Millionen von Playstation-Nutzern in Großbritannien für Spiele auf der Konsole überhöhte Preise bezahlt haben. Die Sammelklage, die vom Verbraucherschützer Alex Neill im Namen von schätzungsweise 12,2 Millionen Nutzern eingereicht wurde, wirft dem Elektronikkonzern vor, "überhöhte und unfaire" Gebühren für Downloads aus seinem Playstation Store zu verlangen. Die Klage wird vor dem Competition Appeal Tribunal in London verhandelt, sofern es nicht in letzter Minute zu einer Einigung kommt. (Financial Times)
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March 03, 2026 00:42 ET (05:42 GMT)
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