NEW YORK (dpa-AFX Analyser) - Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für BASF auf "Underweight" belassen. Chetan Udeshi untersuchte Europas Chemiebranche in einer am Mittwoch vorliegenden Analyse hinsichtlich ihrer Sensibilität für die Öl- und Gaspreise und stellte verschiedene Szenarien auf. Bei weiter steigenden Energiekosten müssten die Konzerne ihre Verkaufspreise wohl in den kommenden zwölf Monaten um 5 Prozent und mehr anziehen, schrieb er. Dies werde in einem Umfeld von Überkapazitäten und steigendem Konkurrenzdruck allerdings ein schwieriges Unterfangen. Den stärksten Kostengegenwind sieht er bei Lanxess, BASF, Arkema, Evonik und Wacker Chemie. Im konservativen Szenario - die Energiepreise bleiben auf dem erreichten Niveau und die Steigerungen würden nur zur Hälfte weitergereicht - sieht der Experte bei diesen Unternehmen zwischen 15 und 25 Prozent Korrekturbedarf am Konsens für die operativen Ergebnisse 2027. Für eher wenig wahrscheinlich hält er eine ganz kurzfristig wieder stärkere Preissetzungsmacht durch Ausfälle in der Grundstoffproduktion, die etwa BASF helfen würde./ag/edh
Veröffentlichung der Original-Studie: 04.03.2026 / 00:36 / GMT
Erstmalige Weitergabe der Original-Studie: 04.03.2026 / 00:36 / GMT
Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 85 Abs. 1 WpHG, Art. 20 VO (EU) 596/2014 für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.
ISIN: DE000BASF111
Veröffentlichung der Original-Studie: 04.03.2026 / 00:36 / GMT
Erstmalige Weitergabe der Original-Studie: 04.03.2026 / 00:36 / GMT
Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 85 Abs. 1 WpHG, Art. 20 VO (EU) 596/2014 für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.
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