FRANKFURT (dpa-AFX Broker) - Die Aktien von K+S haben sich am Donnerstagvormittag mit plus 8 Prozent ihrem Vorjahreshoch bei etwas mehr als 17 Euro genähert. Die Papiere des Herstellers von Kali-Dünger haben seit dem Kriegsausbruch im Iran inzwischen fast 13 Prozent gewonnen, während der MDax rund 7 Prozent verlor. Experten lobten Morgen die Jahresziele der Kasseler, die leicht über den Erwartungen lägen.
Die im Vergleich zum Index bessere Entwicklung seit Beginn des Iran-Kriegs erklärt Sebastian Satz von der Citigroup damit, dass knapp 10 Prozent der Kali-Kapazitäten aus Nahost stammten. Die Schließung der Straße von Hormus - ansonsten vor allem als Nadelöhr der globalen Energieversorgung in aller Munde - sei zudem bedeutend für den Schwefel-Bedarf.
Schwefel ist wichtiger Bestandteil des Kaliumsulfat-Spezialdüngers. Ein hoher Schwefel-Preis komme K+S unter dem Strich also zugute, so Satz./ag/zb




