FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Aktien von Thyssenkrupp sind am Donnerstagmittag mit minus 5,8 Prozent fast wieder an ihr Jahrestief vom Montag abgesackt. Das Tief hielt jedoch und die Papiere dämmten ihre Verluste zuletzt auf 3 Prozent ein. Auslöser für den zusätzlichen Druck auf die ohnehin schwache Aktie waren neue Zweifel, dass mit dem indischen Stahlkonzern Jindal Steel & Power ein Deal über den Verkauf des Stahlgeschäfts von Thyssenkrupp zustande kommt.
Mitte September 2025 war bekannt gemacht worden, dass entsprechende Verhandlungen laufen. Thyssenkrupp-Chef Miguel López hatte sich Ende Januar im Rahmen der Hauptversammlung bedeckt gehalten und lediglich von "konstruktivem Austausch" gesprochen. Ein Verkauf käme am Markt gut an. Im ersten Geschäftsquartal hat Thyssenkrupp vor allem aufgrund hoher Restrukturierungskosten für das Stahlgeschäft einen deutlich höheren Fehlbetrag als im Vorjahr verzeichnet./ag/jha/




