SMC-Research sieht die Mensch und Maschine Software SE nach Vorlage des Geschäftsberichts weiterhin auf einem stabilen und vor allem hochprofitablen Wachstumskurs. SMC-Analyst Adam Jakubowski hebt insbesondere die reduzierte Kostenbasis hervor, die das Erreichen der Gewinnziele zusätzlich erleichtern sollte.
Nach Darstellung von SMC-Research habe Mensch und Maschine die vorläufigen Zahlen bestätigt und damit die erreichten Rekordwerte untermauert. Der Rohertrag sei um 4,2 Prozent auf 181,9 Mio. Euro gestiegen, das EBIT habe sich um 5,7 Prozent auf 49,1 Mio. Euro erhöht. Der Nettogewinn habe mit 31,8 Mio. Euro, was einem Anstieg um 4,3 Prozent entspreche, den vorläufigen Wert sogar leicht übertroffen.
Das Unternehmen habe damit ein anspruchsvolles Jahr, das unter anderem durch den Wechsel des Abrechnungsmodells bei Autodesk sowie durch entsprechende organisatorische Anpassungen geprägt gewesen sei, erfolgreich abgeschlossen. Gleichzeitig sei diese Umstellung genutzt worden, um die ohnehin ausgeprägte Kostendisziplin weiter zu verschärfen und die Kostenbasis zu reduzieren.
Die damit verbundenen Einmalkosten hätten zwar ein stärkeres EBIT-Wachstum im Jahr 2025 verhindert. Dafür sehe sich Mensch und Maschine nun besser in der Lage, das Ziel einer Gewinnverdopplung bis 2030 auch bei einem strukturell niedrigeren Rohertragswachstum von rund 8 Prozent pro Jahr zu erreichen. Das Gewinnwachstumsmodell sei damit zusätzlich gegen ein unsicherer gewordenes weltwirtschaftliches Umfeld abgesichert worden.
SMC-Research halte diese Zielsetzung für gut erreichbar, habe die eigenen Schätzungen jedoch vorsichtshalber etwas defensiver ausgerichtet. Dennoch liege der faire Wert mit 68,00 Euro weiterhin deutlich über dem aktuellen Kursniveau.
Die im jüngsten Kursrückgang zum Ausdruck gekommenen Sorgen vor negativen Auswirkungen der KI-Entwicklung auf das Geschäftsmodell sehen die Analysten als nicht gerechtfertigt an. Mensch und Maschine sei auf technische Software mit hohen Anforderungen an Präzision und Verlässlichkeit spezialisiert, die sich nicht ohne Weiteres durch wahrscheinlichkeitsbasierte KI-Modelle ersetzen lasse. KI-Elemente würden zwar zunehmend in Software und Entwicklungsprozesse integriert, daraus ergebe sich jedoch keine strukturelle Bedrohung für das Geschäftsmodell.
Vor diesem Hintergrund werde die Aktie als deutlich unterbewertet angesehen. Auch die Dividendenrendite von 5,6 Prozent unterstreiche die Attraktivität eines Geschäftsmodells, das durch stetiges profitables Wachstum, hohe Cashflows, eine solide Bilanz sowie eine erfahrene und auf Kontinuität ausgerichtete Unternehmensführung geprägt sei.
SMC-Research bestätige daher das Urteil "Strong Buy".
(Quelle: Aktien-Global-Researchguide, 20.03.2026 um 8:30 Uhr)
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Die dieser Zusammenfassung zugrundeliegende Finanzanalyse wurde am 20.03.2026 um 7:46 Uhr fertiggestellt und am 20.03.2026 um 8:15 Uhr veröffentlicht.
Sie kann unter der folgenden Adresse eingesehen werden: https://www.smc-research.com/wp-content/uploads/2026/03/2026-03-20-SMC-Update-MuM_frei.pdf
Die mit dem Ausgangsdokument verbundene Offenlegung der Interessenkonflikte findet sich im Anhang / Disclaimer des Dokuments.




