Hamburg - Der Krieg in Nahost belastet den Containerreeder Hapag-Lloyd nach Angaben von Vorstandschef Rolf Habben Jansen spürbar. Derzeit befänden sich sechs Schiffe des Unternehmens mit rund 150 Beschäftigten im Persischen Golf, sagte Habben Jansen den Sendern RTL und ntv. "Das größte Problem im Moment ist, dass die im Persischen Golf sind und dass die nicht raus können."
Die Versorgung der Besatzungen sei gesichert. "Im Moment haben die Schiffe ausreichend Proviant und auch ausreichend frisches Wasser", sagte der Manager. Die Lage bleibe aber schwierig, weil die Schiffe nicht aus der Region herausfahren könnten.
Habben Jansen bezifferte die zusätzlichen Kosten der aktuellen Krise auf "40 bis 50 Millionen Dollar in der Woche". Vor allem die Treibstoffkosten seien gestiegen, außerdem Versicherungen und Lagergeld für Container in verschiedenen Häfen. "Die Treibstoffkosten" lägen "mehr als 50 Prozent zusätzlich" über dem normalen Niveau, sagte er.
Die Mehrkosten dürften nach Einschätzung des Hapag-Lloyd-Chefs nicht bei der Reederei selbst hängen bleiben und würden an Kunden weitergegeben. "Das können wir auch nicht so locker absorbieren", sagte Habben Jansen mit Blick auf die höheren Ausgaben.
Für die Weltwirtschaft sei die Sperrung der Route "nicht gut", Entscheidend sei aber, wie lange der Konflikt dauere. Wenn er ein bis zwei Monate anhalte, seien die Folgen wahrscheinlich überschaubar. Bei einer Dauer von drei, sechs oder zwölf Monaten sehe das anders aus, sagte Habben Jansen.
Die Versorgung der Besatzungen sei gesichert. "Im Moment haben die Schiffe ausreichend Proviant und auch ausreichend frisches Wasser", sagte der Manager. Die Lage bleibe aber schwierig, weil die Schiffe nicht aus der Region herausfahren könnten.
Habben Jansen bezifferte die zusätzlichen Kosten der aktuellen Krise auf "40 bis 50 Millionen Dollar in der Woche". Vor allem die Treibstoffkosten seien gestiegen, außerdem Versicherungen und Lagergeld für Container in verschiedenen Häfen. "Die Treibstoffkosten" lägen "mehr als 50 Prozent zusätzlich" über dem normalen Niveau, sagte er.
Die Mehrkosten dürften nach Einschätzung des Hapag-Lloyd-Chefs nicht bei der Reederei selbst hängen bleiben und würden an Kunden weitergegeben. "Das können wir auch nicht so locker absorbieren", sagte Habben Jansen mit Blick auf die höheren Ausgaben.
Für die Weltwirtschaft sei die Sperrung der Route "nicht gut", Entscheidend sei aber, wie lange der Konflikt dauere. Wenn er ein bis zwei Monate anhalte, seien die Folgen wahrscheinlich überschaubar. Bei einer Dauer von drei, sechs oder zwölf Monaten sehe das anders aus, sagte Habben Jansen.
© 2026 dts Nachrichtenagentur




