DJ PRESSESPIEGEL/Unternehmen
Die wirtschaftsrelevanten Themen aus den Medien, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.
LUFTHANSA - Die Lufthansa prüft wegen gestiegener Treibstoffkosten durch den Irankrieg, vorerst 20 Flugzeuge am Boden zu lassen. Man habe das Team damit beauftragt, entsprechende Maßnahmen vorzubereiten, sagte Lufthansa-Chef Carsten Spohr am Dienstagmittag auf einer kurzfristig einberufenen virtuellen Mitarbeiterversammlung, die das Handelsblatt verfolgt hat. Das entspricht nach Angaben des Managers einer Reduzierung der angebotenen Sitzplatzkapazität um 2,5 Prozent. Lufthansa betreibt in der gesamten Gruppe mehr als 800 Flugzeuge. Sollte es nötig sein, kann die Gruppe laut Spohr sogar 40 Flugzeuge vorerst am Boden lassen. "Wir wollen früh vorbereitet sein", sagte Spohr mit Blick auf die massiven Folgen des Kriegs im Nahen Osten. Betroffen seien vor allem Flugzeugtypen, die ohnehin kurz davor stünden, ausgemustert zu werden. (Handelsblatt)
HEINEKEN - Nach einem Rückgang im vergangenen Jahr peilt Heineken Deutschland für 2026 wieder höhere Verkaufsmengen an. In seinen viereinhalb Jahren im Amt seien Absatz und Umsatz in Deutschland durchgehend gewachsen außer im vergangenen Jahr, sagte Deutschlandchef Geert Swaanenburg im Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. 2025 drückte ein Streit mit dem Einzelhandel den Absatz. Nun sollen die Mengen wieder zulegen. Die ersten Monate des Jahres belegten das, so der Manager. Der zweitgrößte Bierkonzern der Welt könne sich mit seinem Sortiment dem allgemeinen Marktrückgang widersetzen: "Ich glaube noch immer, dass unsere Strategie und unser Portfolio gegen den Trend des deutschen Markts läuft." (FAZ)
LINKEDIN - LinkedIn-Chef Ryan Roslansky warnt vor den Risiken KI-generierter Inhalte in sozialen Netzwerken. "Wenn Sie einfach nur auf einen Knopf drücken und den ganzen Tag LinkedIn-Beiträge von der KI schreiben lassen, ist das für niemanden produktiv", sagte der Microsoft-Manager dem Handelsblatt. LinkedIn reagiere darauf künftig mit sogenannten "Freundlichkeitswarnungen": Ein Assistent warne Nutzer, wenn ein Beitrag offensichtlich von KI verfasst wirke. Wer auf den Hinweis nicht höre, werde vom Algorithmus zwar nicht direkt bestraft - "aber die Community wird es tun". Mit "KI-Schrott", der weder kommentiert noch geliked werde, erreiche man schlicht "nicht viele weitere Menschen". (Handelsblatt)
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