DJ PRESSESPIEGEL/Unternehmen
Die wirtschaftsrelevanten Themen aus den Medien, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.
OMV - Der Vorstandsvorsitzende des österreichischen Energie- und Chemiekonzerns OMV, Alfred Stern, geht trotz der angekündigten Entspannung im Iran-Krieg nur von einer langsamen Erholung der Energiemärkte aus. "Die Wiederherstellung der Lieferketten wird Wochen in Anspruch nehmen", sagte er dem Handelsblatt. "Die Effekte werden noch monatelang spürbar sein." Stern sprach auch über die Gründung des neuen Gemeinschaftsunternehmens Borouge International von OMV und dem arabischen Staatskonzern Adnoc. Der Plan für Synergien von mindestens 500 Millionen US-Dollar pro Jahr stehe, die Dividenden würden kommen und die Kapitalstruktur sei stark. "Borouge International wird ein starkes Investment-Grade-Kreditrating haben", sagte er. (Handelsblatt)
META - Meta hat sein erstes KI-Modell vorgestellt, seit CEO Mark Zuckerberg eine milliardenschwere Investitionsoffensive in Personal und Infrastruktur gestartet hat - ein erster Test für die Bemühungen des Unternehmens, zu Konkurrenten wie OpenAI aufzuschließen. Der Konzern stellte "Muse Spark" vor, das laut eigenen Angaben "speziell" für den Einsatz in allen ihren Produkten entwickelt wurde. Zuckerberg hatte Anfang des Jahres angedeutet, dass die neue Version noch nicht mit den fortschrittlichsten Systemen der Konkurrenz mithalten könne. Das Unternehmen erklärte jedoch, dass Muse Spark eine "intelligentere und schnellere" Version von Meta AI, seinem virtuellen Assistenten, ermöglichen werde. Es fügte hinzu, dass das Modell personalisiertere und visuellere Antworten ermöglichen werde, wobei Inhalte aus Instagram, Facebook und Threads genutzt würden. (Financial Times)
PERPLEXITY - Die Umsätze von Perplexity sind innerhalb eines Monats um 50 Prozent gestiegen. Das Startup treibt die Umstellung auf KI-Agenten vorantreibt, um mit größeren und finanzstärkeren Konkurrenten Schritt zu halten. Die geschätzten jährlichen wiederkehrenden Umsätze stiegen im vergangenen Monat auf über 450 Millionen US-Dollar, nachdem ein neues Agenten-Tool eingeführt und auf eine nutzungsbasierte Preisgestaltung umgestellt wurde, wie aus Zahlen hervorgeht, die der FT vorliegen. Dieser Schritt markiert eine Verlagerung des Fokus weg von der Suchmaschine im Chatbot-Stil, die einst als die größte Herausforderung für Google seit zwei Jahrzehnten galt. (Financial Times)
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April 09, 2026 00:19 ET (04:19 GMT)
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