DJ Niederlande lassen Tesla-Fahrassistenzsystem FSD Supervised zu
DOW JONES--Tesla-Fahrer in den Niederlanden dürfen das Fahrerassistenzsystem "Full Self-Driving Supervised " (FSD Supervised) nutzen. Die niederländische Straßensicherheitsbehörde RDW erteilte der Software am Freitag die Zulassung. Sie betonte allerdings, dass es ein Elektrofahrzeug mit dieser Software nicht autonom fahre, "Es handelt sich um ein vom Fahrer gesteuertes Assistenzsystem, was bedeutet, dass der Fahrer die Verantwortung trägt und stets die Kontrolle behalten muss", hieß es in der Mitteilung.
Das fahrergestützte Assistenzsystem sei über einen Zeitraum von mehr 18 Monaten auf einer Teststrecke und im öffentlichen Straßenverkehr eingehend geprüft und getestet worden. Bei korrekter Nutzung leiste einen positiven Beitrag zur Verkehrssicherheit. Die Zulassung gelt vorerst nur in den Niederlanden. Eine spätere Zulassung in allen Mitgliedstaaten der Europäischen Union sei möglich.
Die Technologie für autonomes Fahren ist für den Aktienkurs von Tesla von großer Bedeutung. In vielen Finanzmodellen der Wall Street macht sie einen großen Teil der Unternehmensbewertung von 1,5 Billionen US-Dollar aus. Tesla hat im Juni in Austin, Texas, einen mit KI trainierten Robo-Taxi-Dienst gestartet und Investoren gehen davon aus, dass dieser bald in weiteren Städten angeboten werden wird.
Wenn der Elektroautobauer am 22. April nach Börsenschluss seine Ergebnisse für das erste Quartal vorlegt, dürften Anleger voraussichtlich mehr über die FSD-Preise in Europa und über Robo-Taxis erfahren.
(Mitarbeit: Al Root)
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April 13, 2026 07:46 ET (11:46 GMT)
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