DJ PRESSESPIEGEL/Unternehmen
Die wirtschaftsrelevanten Themen aus den Medien, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.
BAYER - Für die Rechtsstreitigkeiten in den USA im Zuge der Monsanto-Übernahme hat der Konzern bisher 24 Milliarden Euro aufgewendet. Das ergibt sich aus Berechnungen des Handelsblatts aus den Bilanzen seit dem Kauf des US-Konzerns 2018. In die Summe sind Kosten für Gerichtsprozesse, Schadenersatzzahlungen sowie außergerichtliche Vergleiche mit Klägern eingerechnet. Der überwiegende Teil entfällt auf die Beilegung der Klagen um den Unkrautvernichter Glyphosat. Bayer will die noch anhängenden 67.000 Klagen sowie alle zukünftigen über einen weiteren außergerichtlichen Vergleich beilegen, der im Februar vorgestellt wurde. In der Gesamtsumme sind zudem Kosten für den Rechtsstreit um die Monsanto-Produkte PCB und Dicamba enthalten. Am Ende dürfte es der zweitteuerste Rechtsstreit eines deutschen Unternehmens in den USA nach dem VW-Dieselskandal werden. (Handelsblatt)
HIPP - In einem Gläschen mit Babynahrung in Österreich ist Rattengift entdeckt worden. Die österreichische Gesundheitsagentur Ages äußerte die Vermutung, dass es sich um einen Erpressungsversuch gegen den deutschen Hersteller Hipp handeln könnte. Das Unternehmen hatte am Freitagabend in Österreich sein gesamtes Sortiment an Babygläschen bei der Supermarktkette Spar wegen Gesundheitsrisiken zurückgerufen. Für Deutschland gab Hipp hingegen Entwarnung. Das manipulierte Gläschen war von einem Kunden gemeldet worden, ein Verzehr hat nicht stattgefunden. (FAZ)
HELION ENERGY - das von Sam Altman von OpenAI unterstützte Start-up im Bereich der Kernfusion Helion Energy hat bekräftigt, dass es auf Kurs ist, Microsoft bis 2028 mit Strom zu versorgen. Die Skepsis in der Branche wächst jedoch, je näher dieses ehrgeizige Ziel rückt. Finanzvorstand Pragav Jain erklärte gegenüber der Financial Times, das Unternehmen sei "weiterhin auf Kurs", wichtige Meilensteine zu erreichen, darunter die Vereinbarung, bis 2028 Strom über das Netz zu liefern - etwas, das bisher noch kein sogenanntes "Fusion"-Unternehmen geschafft hat. "Fusion"-Unternehmen versuchen, die Kernfusion, durch die die Sonne ihre Energie erzeugt, nachzubilden. (Financial Times)
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April 20, 2026 01:14 ET (05:14 GMT)
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