DJ Bayer übertrifft Markterwartungen - Crop Science legt stark zu
Von Olaf Ridder
DOW JONES--Bayer hat im Auftaktquartal anders als vom Markt erwartet deutlich mehr verdient. Das um Sondereinflüsse bereinigte EBITDA kletterte um 9 Prozent auf 4,45 Milliarden Euro. Analysten hatten im Schnitt mit 3,93 Milliarden gerechnet. Angetrieben wurde das Ergebnis von einer starken Ergebnisentwicklung im Agrargeschäft (plus 17,9 Prozent), während der Gewinn im Pharmageschäft zwar sank (minus 7,5 Prozent), aber weniger deutlich als von Analysten unterstellt.
Der Konzernumsatz sank wegen negativer Wechselkurseffekte in Höhe von 886 (Vorjahr: 55) Millionen Euro um 2,4 Prozent auf 13,4 Milliarden Euro. Bereinigt um diese Effekte stiegen die Einnahmen um 4,1 Prozent. Auf EBITDA-Ebene schmälerten die Währungseffekte den Gewinn um 321 (Vorjahr: 165) Millionen Euro. Das Konzernergebnis erreichte 2,76 Milliarden Euro, mehr als den doppelten Wert des Vorjahres (1,3 Milliarden Euro).
"Wir sind mit dem Jahresstart unserer Divisionen zufrieden und können die währungsbereinigte Prognose für 2026 bestätigen", sagte Vorstandschef Bill Anderson. Zu Stichtagskursen rechnet der Konzern allerdings mit einem EBITDA vor Sondereinflüssen von 9,4 bis 9,9 (bisher: 9,1 bis 9,6) Milliarden Euro und einem bereinigten Konzernergebnis je Aktie von 4,10 bis 4,60 (bisher: 4,00 bis 4,50) Euro. Finanzchef Wolfgang Nickl sagte jedoch, man rechne auch weiterhin mit volatilen Wechselkursen. Deshalb sei dies nur eine Momentaufnahme.
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May 12, 2026 01:57 ET (05:57 GMT)
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