DJ PTA-News: Addiko Bank AG: Addiko Bank erzielt im ersten Quartal 2026 einen Gewinn von 10,1 Millionen Euro
Unternehmensmitteilung für den Kapitalmarkt
Addiko Bank AG: Addiko Bank erzielt im ersten Quartal 2026 einen Gewinn von 10,1 Millionen Euro
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Wien (pta000/13.05.2026/07:35 UTC+2)
• Nettogewinn im 1. Quartal 2026 bei EUR10,1 Mio. gegenüber EUR14,5 Mio. im Vorjahr • Nettobankergebnis stabil bei EUR77,0 Mio. (1. Quartal 2025: EUR76,9 Mio.) • NPE-Quote stabil bei 2,6 % und NPE-Deckungsquote bei 81,9% • 6,1% Gesamtwachstum beim Neugeschäft im Jahresvergleich • CET1-Quote bei hohen 21,7% • Ordentliche Hauptversammlung 2026 am 20. April 2026 abgehalten, mit Zustimmung zu sämtlichenTagesordnungspunkten, Dividende 2025 ausgesetzt • Specialization Program gestartet zur Stärkung der Umsatzgenerierung und Abfederung regulatorischerEffekte - mit klarem Fokus auf Wachstum, KI und Effizienz • Veröffentlichung der zwei angekündigten Übernahmeangebote zwischen 13. und 19. Mai erwartet
Wien, 13. Mai 2026 - Die Addiko Group, eine auf Consumer und SME spezialisierte Bank in Zentral- und Südosteuropa (CSEE), erzielte einen Quartalsgewinn nach Steuern in Höhe von EUR10,1 Mio. Sinkende Marktzinsen belasteten den Zinsüberschuss. Dieser Effekt wurde jedoch teilweise durch das Wachstum des Kreditbestands ausgeglichen, während die Nettozinsmarge (NIM) stabil bei 3,7% blieb, was zu einem leichten Anstieg des Zinsüberschusses (NII) um 0,4% auf EUR59,0 Mio. führte.
"Unser Ergebnis im ersten Quartal zeigt, dass Addiko in der Lage ist, sich in einem komplexen wirtschaftlichen Umfeld agil und widerstandsfähig zu bewegen. Dies führte zu einem stabilen Nettobankergebnis, einem starken Risikomanagement und anhaltender Dynamik in unseren Fokussegmenten. Durch die konsequente Umsetzung unserer Strategie haben wir unseren Fokus weiter geschärft, wobei Privatkunden- und SME-Kredite nun 92% unseres Kreditportfolios ausmachen", sagte der Vorstandsvorsitzende Herbert Juranek. "Trotz des anhaltenden Drucks durch regulatorisch bedingter Einschränkungen, das sich ändernde Zinsumfeld, sowie inflationsbedingter Kostensteigerungen, die sich auf unser Ergebnis auswirken, haben wir unser Kreditportfolio weiter ausgebaut und dabei eine solide Asset-Qualität und eine starke Kapitalausstattung bewahrt. Wir sind zuversichtlich unsere Ziele für dieses Jahr zu erreichen. Dies untermauert unser Vertrauen in die Stärke unseres Geschäftsmodells und unsere Fähigkeit, kontinuierliches und nachhaltiges Wachstum zu verfolgen."
- Operative Entwicklung im ersten Quartal 2026 durch außerordentliche Faktoren beeinflusst
• Operatives Ergebnis bei EUR20,1 Mio., nach EUR25,3 Mio. im 1. Quartal 2025 • Allgemeine Verwaltungsaufwendungen bei EUR51,4 Mio. (1. Quartal 2025: EUR48,4 Mio.) • Risikokosten (bezogen auf die Nettokundenforderungen) auf niedrigem Niveau von 0,2% bzw. EUR6,2 Mio.gegenüber EUR4,6 Mio. im Vorjahr • Return on Average Tangible Equity bei 4,7% (1. Quartal 2025: 7,1%) • Gewinn je Aktie von EUR0,52 (1. Quartal 2025: EUR0,75)
Das Operative Ergebnis wurde durch außerordentliche Effekte belastet, die auf gestiegene Einlagensicherungskosten in Slowenien, geringere Erträge aus dem Treasury- und Liquiditätsmanagement sowie vorgezogene Marketingausgaben und außerordentliche Lohnerhöhungen aufgrund staatlicher Maßnahmen zurückzuführen sind.
Der Nettogewinn nach Steuern belief sich auf EUR10,1 Mio. (gegenüber EUR14,5 Mio. im 1. Quartal 2025), was auf ein stabiles Nettobankergebnis, höhere Verwaltungsaufwendungen und die genannten außerordentlichen Effekte zurückzuführen ist.
Der Anteil der beiden Fokussegmente Consumer und SME am Brutto-Kreditbestand (Performing Loans) erhöhte sich auf 91,9%, nach 90,1% zum Ende des ersten Quartals 2025 (YE25: 91,7 %). Der gesamte Brutto-Kreditbestand setzte seinen Wachstumstrend fort und erreichte EUR3,71 Mrd., verglichen mit EUR3,54 Mrd. zum Ende des Vorjahreszeitraums. Dieses Wachstum wurde in erster Linie durch einen Anstieg des Fokusbuchs um 7,0% im Jahresvergleich getrieben, wobei das Consumer-Segment einen deutlichen Anstieg von 9,3% verzeichnete.
Das Nettobankergebnis blieb im 1. Quartal 2026 mit EUR77,0 Mio. weitgehend stabil (gegenüber EUR76,9 Mio. im 1. Quartal 2025), trotz eines deutlich niedrigeren Zinsumfelds. Das starke Wachstum im Consumer-Geschäft, das sich in höheren Kreditvolumina widerspiegelte, stützte den Nettozinsertrag. Diese positive Entwicklung wurde jedoch teilweise durch die Auswirkungen einer niedrigeren Zinskurve - rund 100 Basispunkte unter dem Niveau des 1. Quartals 2025 - ausgeglichen, die sich auf die Erträge aus dem variabel verzinslichen Kreditportfolio und den Guthaben bei Zentralbanken auswirkte. Die Nettozinsmarge (NIM) blieb stabil und stieg leicht von 3,70% auf 3,72%. Das Provisionsergebnis ging im Jahresvergleich leicht um 0,9% zurück und belief sich auf EUR18,0 Mio. im Vergleich zu EUR18,2 Mio. im Vorjahreszeitraum. Während sich das Bancassurance-Geschäft positiv entwickelte, lagen die Provisionen aus dem Transaktions- und Kartengeschäft unter dem Vorjahresniveau.
Das sonstige betriebliche Ergebnis sank auf EUR-4,9 Mio., was einem Rückgang von EUR1,2 Mio. gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht; dies ist vor allem auf Slowenien zurückzuführen und spiegelt im Vergleich zum 1. Quartal 2025 höhere Kosten für die Einlagensicherung wider. Die allgemeinen Verwaltungsaufwendungen stiegen auf EUR51,4 Mio. (1Q25: EUR48,4 Mio.), was hauptsächlich auf Lohnerhöhungen im Jahr 2025 zurückzuführen ist, deren Wirkungen sich im Jahr 2026 voll zeigten. Die Cost/Income-Ratio lag bei 66,7% (1Q25: 63,0%).
Die erwarteten Kreditrisikovorsorgen beliefen sich auf EUR6,2 Mio. (gegenüber EUR4,6 Mio. im Vorjahreszeitraum) was Risikokosten (on net loans) von 0,2% im 1. Quartal 2026 entspricht, leicht über den 0,1% im 1. Quartal 2025. Die NPE-Quote (on balance loans) blieb stabil bei 2,6%, ein leichter Anstieg gegenüber 2,5% zum Jahresende 2025, bei einem Volumen an Non-performing Exposures (NPE) von EUR132,0 Mio. (YE25: EUR125,5 Mio.). Die NPE-Deckung blieb stabil bei 81,9% (YE25: 81,7%).
Die CET1-Quote lag bei 21,7% gegenüber 22,4% (YE25), was in erster Linie auf einen Anstieg der risikogewichteten Aktiva (RWA) aufgrund des Kreditwachstums zurückzuführen ist (EUR+97 Mio.).
Vorstand und Aufsichtsrat der Addiko werden die Unterlagen zu den jeweiligen Übernahmeangeboten, nach Vorliegen, sorgfältig prüfen und sich - entsprechend ihren gesetzlichen Pflichten - zu gegebener Zeit gegenüber den Aktionärinnen und Aktionären entsprechend positionieren.
Der Finanzbericht kann unter folgendem Link heruntergeladen werden: www.addiko.com/financial-reports/
Die Investor-Relations-Website der Addiko Group unter https://www.addiko.com/investor-relations/ und enthält weitere Informationen, darunter Finanzdaten und sonstige Informationen für Investoren.
Kontakt
Stephan Holzer, Investor Relations
investor.relations@addiko.com
- Über die Addiko-Gruppe
Die Addiko-Gruppe ist eine spezialisierte Bankengruppe, die sich auf die Bereitstellung von Bankprodukten und
-dienstleistungen für Privatkunden sowie kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in Mittel- und Südosteuropa (CSEE) konzentriert. Die Gruppe besteht aus der Addiko Bank AG, der voll lizenzierten österreichischen Mutterbank mit Sitz in Wien, die an der Wiener Börse notiert ist und von der österreichischen Finanzmarktaufsicht sowie der Europäischen Zentralbank beaufsichtigt wird, sowie aus sechs Tochterbanken, die in fünf CSEE-Ländern registriert, lizenziert und tätig sind: Kroatien, Slowenien, Bosnien und Herzegowina (wo sie über zwei Banken tätig ist), Serbien und Montenegro. Über ihre sechs Tochterbanken betreut die Addiko-Gruppe zum 31. März 2026 rund 0,9 Millionen Kunden in CSEE mithilfe eines gut verteilten Netzwerks von 154 Filialen und moderner digitaler Bankkanäle.
Im Rahmen ihrer Strategie hat sich die Addiko-Gruppe als spezialisierte Bankengruppe für Privatkunden und KMU neu positioniert, mit dem Schwerpunkt auf dem Ausbau ihrer Kreditvergabe an Privatkunden und KMU sowie auf Zahlungsdienstleistungen (ihren "Schwerpunktbereichen"). Sie bietet unbesicherte Privatkredite für Privatkunden und Betriebsmittelkredite für ihre KMU-Kunden an und finanziert sich überwiegend aus Privatkundeneinlagen.
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May 13, 2026 01:35 ET (05:35 GMT)


