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Dow Jones News
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MÄRKTE USA/Stimmung bleibt optimistisch und Nvidia auf Rekordjagd

DJ MÄRKTE USA/Stimmung bleibt optimistisch und Nvidia auf Rekordjagd

DOW JONES--Für den Start am Donnerstag an der Wall Street sieht es nach einer gut behaupteten Tendenz aus - mit neuen Rekordständen. Das beherrschende Thema ist der US-chinesische Gipfel. Der Aktienmarkt erhofft sich davon in erster Linie eine Verringerung der Handelsspannungen zwischen den beiden Supermächten. Bei dem Besuch dürfte US-Präsident Donald Trump versuchen, sein Pendant XI Jinping auf seine Seite zu ziehen im Hinblick auf den Iran-Krieg und insbesondere das Bemühen, die Straße von Hormus wieder passierbar zu machen - zumal China einen Großteil seines Öls aus dem Iran bezieht. Laut dem Weißen Haus sind Trump und Xi übereingekommen, dass der Iran keine Zahlungen für die Nutzung der Straße von Hormus verlangen dürfe. Derweil betonte Xi in einem ersten Treffen, die Bedeutung der Taiwan-Frage als wichtigsten Punkt.

Neben der Geopolitik gilt es im Tagesverlauf noch vor der Startglocke wichtige US-Daten wie die Einzelhandelsumsätze April, die wöchentlichen Arbeitsmarktdaten sowie die Import- und Exportpreise April zu verarbeiten.

Die US-Marktzinsen sinken nach dem jüngsten Anstieg vorbörslich leicht, im Zehnjahresbereich um 3 Basispunkte auf 4,45 Prozent. In der Nacht wurde der Trump-Kandidat Kevin Warsh mit eher knapper Mehrheit vom Senat als neuer Vorsitzender der US-Notenbank bestätigt. Bei einer früheren Anhörung hatte Warsh versichert, dass die Geldpolitik während seiner Amtszeit "streng unabhängig" bleiben werde und er Trump keine Versprechungen gemacht habe. Trump fordert immer wieder vehement niedrigere Zinsen von der US-Notenbank und hatte im Zuge dessen aus Sicht der Märkte auch deren Unabhängigkeit zum Thema gemacht.

Der Dollar-Index stagniert. Die Ölpreise geben leicht nach - die Bedeutung einer Öffnung der Straße von Hormus haben die Vertreter beider Staaten auf dem Gipfel in Peking betont. "Der Markt könnte zu viel Hoffnung darauf setzen, dass die Gespräche zwischen den USA und China einige positive Ergebnisse in Bezug auf den Iran bringen", erläutern die ING-Analysten. Der Goldpreis wird leicht von sinkenden Marktzinsen gestützt.

Ein Kursfeuerwerk zeichnet sich vorbörslich bei Cisco Systems ab, nachdem der Netzwerkausrüster mit Umsatz und Ergebnis im jüngsten Quartal die Erwartungen übertroffen und die Prognosen erhöht hat. Dazu kündigte Cisco an, Tausende von Arbeitsplätzen abzubauen, um mehr Raum für Künstliche Intelligenz im Unternehmen zu schaffen. Das Unternehmen will mehr Ressourcen in die Bereiche Silizium, Optik, Sicherheit und KI investieren. Der Kurs schießt um 15,6 Prozent nach oben.

Uneinheitlich geht es bei den zuletzt stark gesuchten Halbleiteraktien zu. Die Aktie der KI-Ikone Nvidia wird auf dem gerade erreichten Rekordniveau 2 Prozent höher gestellt. Bei AMD und Intel sieht es dagegen nach Gewinnmitnahmen aus, sie geben um rund 0,3 Prozent nach. Bei Nvidia stützt, dass die USA rund zehn chinesischen Unternehmen den Kauf von H200-Chips genehmigen, darunter Alibaba, Bytedance und Tencent. Auch einige Distributoren wie Lenovo und Foxconn erhalten die US-Zulassung für den Erwerb der Nvidia-Chips. Für Fantasie sorgt aber auch, dass Nvidia-Chef Jensen Huang und eine Reihe weiterer hochkarätiger Unternehmenschefs die Trump-Delegation in China begleiten.

Doximity knicken um 22,7 Prozent ein. Die digitale Plattform für US-Gesundheitsfachkräfte verzeichnete im vierten Geschäftsquartal einen geringeren Gewinn aufgrund gestiegener Betriebskosten und verfehlte auch die Erwartung des Marktes. StubHub erzielte im ersten Quartal bei einem anziehenden Umsatz einen Gewinn. Laut dem Unternehmenschef sind die Trends im Bereich Live-Veranstaltungen und im Zweitmarkt für Tickets weiterhin gesund, mit starker Verbrauchernachfrage und einem robusten Veranstaltungskalender. Für den Kurs geht es darauf um 13,6 Prozent nach oben.

=== 
US-Treasuries  Rendite  +/- Tageshoch    Tagestief 
2 Jahre       3,96 -0,03    3,98      3,96 
5 Jahre       4,10 -0,03    4,12      4,09 
10 Jahre      4,45 -0,03    4,47      4,45 
 
DEVISEN     zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag Di, 17:05 
EUR/USD      1,1700  -0,1  -0,0010     1,1710   1,1733 
EUR/JPY      184,81  -0,1  -0,1100     184,92  184,9500 
EUR/CHF      0,9148  -0,1  -0,0009     0,9157   0,9168 
EUR/GBP      0,8659  +0,0   0,0001     0,8658   0,8676 
USD/JPY      157,94  +0,1   0,0900     157,85  157,6200 
GBP/USD      1,351  -0,1  -0,0012     1,3522   1,3520 
USD/CNY      6,7851  -0,1  -0,0057     6,7908   6,7920 
USD/CNH      6,7843  -0,0  -0,0015     6,7858   6,7946 
AUS/USD      0,724  -0,3  -0,0018     0,7258   0,7227 
Bitcoin/USD  79.337,93  -0,4  -330,27    79.668,20 80.451,74 
 
ROHÖL      zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex     100,75  -0,3   -0,27     101,02 
Brent/ICE     105,36  -0,3   -0,27     105,63 
 
Metalle     zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Gold      4.695,55  +0,2    8,11    4.687,44 
Silber       86,79  -1,3   -1,19      87,98 
Platin     2.104,15  -1,6   -33,25    2.137,40 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/flf/mgo

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May 14, 2026 08:08 ET (12:08 GMT)

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Damit droht ein perfekter Sturm: steigende Energiepreise, explodierende Produktionskosten und ein möglicher Super-El-Nino, der weltweit Ernten gefährdet. Erste Auswirkungen sind längst sichtbar – Weizen, Soja und Kakao verteuern sich deutlich, während Lebensmittelpreise vor dem nächsten Sprung stehen könnten.

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