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MÄRKTE EUROPA/Sehr fest - Ölpreise und Nvidia-Spekulation sorgen für Rückenwind

DJ MÄRKTE EUROPA/Sehr fest - Ölpreise und Nvidia-Spekulation sorgen für Rückenwind

DOW JONES--Der europäischen Aktienmärkte haben am Mittwoch überwiegend mit kräftigen Aufschlägen geschlossen. Für Rückenwind sorgten im späten Handel in erster Linie deutlicher fallende Ölpreise. Das dämpfte Inflationssorgen, worauf die Marktzinsen, die zuletzt auf Mehrjahreshochs gestiegen waren, spürbar zurückkamen. Der Ölpreis der Sorte Brent rutschte um gut 5 Prozent auf gut 105 Dollar ab. Die deutsche Zehnjahresrendite sank um 9 Basispunkte auf 3,09 Prozent.

"Die trügerische Ruhe im weiter schwelenden Konflikt zwischen den USA und dem Iran werten Anleger als positives Signal und steigen ein", kommentierten die Marktexperten bei CMC das Geschehen. Daneben hätten möglicherweise einige Anleger auf starke Geschäftszahlen des Chipganten Nvidia gesetzt. Das Flaggschiff der gesamten KI-Branche öffnet nachbörslich in den USA seine Bücher. Den Zahlen wird eine enorme Bedeutung für die Märkte insgesamt beigemessen.

Der DAX gewann 1,4 Prozent auf 24.737 Punkte. Für den Euro-Stoxx-50 ging es sogar um 2,1 Prozent auf 5.976 nach oben.

Mit Blick auf die Nvidia-Spekulation waren Chipaktien stark gesucht. Infineon waren DAX-Tagesgewinner mit einem Plus von 5,1 Prozent. Im TecDAX ging es für Aixtron um 5,0 Prozent aufwärts, für Suss Microtec um 2,2 und für Elmos Semiconductor um 5,3 Prozent. In Paris sprangen STMicroelectronics um 6,0 und in Amsterdam ASML um 6,7 Prozent nach oben.

Nach den Erholungsgewinnen vom Vortag wurden Softwareaktien dagegen wieder verkauft. Starke Nvidia-Zahlen könnten wieder die Sorgen vor disruptiven Wirkungen von KI-Modellen auf die Geschäftsmodelle der Softwareunternehmen befeuern, hieß es. Für SAP ging es um 2,1 und für Nemetschek im TecDAX um 1,1 Prozent südwärts. In London verloren Sage 1,2 und in Paris Capgemini 3,2 Prozent.

BASF verbilligten sich im festen Gesamtmarkt um 2,3 Prozent. Der Chemieriese teilte mit, bis 2029 im Kerngeschäft bis zu 20 Prozent gegenüber dem Jahr 2024 einsparen zu wollen. Hier habe man möglicherweise mehr erwartet, sagten Marktteilnehmer. Andererseits ist die Aktie seit Jahresbeginn bereits um mehr als 15 Prozent gestiegen, viel Positives dürfte als schon eingepreist sein.

Hochtief gingen 4,1 Prozent fester aus dem Markt. Die Deutsche Bank hält es für möglich, dass die Aktie nach der nächsten Indexüberprüfung am 3. Juni erstmals Mitglied im DAX werden könnte. Die Aktie ist in den vergangenen 12 Monaten um 190 Prozent gestiegen dank höherer Infrastrukturinvestitionen im Baugewerbe sowie der gestiegenen Nachfrage nach Serverparks.

Renk gewannen 3,3 Prozent auf 47,77 Euro - trotz einer größeren Platzierung durch KNDS zum Stückpreis von 44,95 Euro. Im Handel hieß es, mittelfristig sei die Platzierung positiv zu werten, unter anderem weil damit der Streubesitz steige. Rüstungsaktien waren aber europaweit erneut gesucht, wozu auch auf gute Zahlen des Rüstungsunternehmen CSG verwiesen wurde. CSG legten um 8,7 Prozent zu, Leonardo um 2,4, Hensoldt um 10,3 oder TKMS um 5,4 Prozent zu. Im DAX ging es für Rheinmetall um 2,2 Prozent aufwärts.

In Paris machten Euronext einen Satz um 5,2 Prozent nach dem Quartalsausweis. Die Analysten von Jefferies sprachen von einer meisterhaften Leistung des Börsenbetreibers.

Bei den deutschen Nebenwerten gewannen Ottobock trotz des Dividendenabschlags 2,6 Prozent. Die Aktie war am Dienstag stark gefallen nach einem kritischen Bericht des Leerverkäufers Grizzly. Der Prothesenhersteller erwägt nun rechtliche Schritte gegen Grizzly. Der Bericht sei "verleumderisch und in hohem Maße irreführend". Grizzly hatte Ottobock eine "aggressive Bilanzierungsmetrik" vorgeworfen.

Index        Schluss Entwicklung in % Seit Jahresbeginn (%) 
Euro-Stoxx-50     5.976        2,1          1,03 
Stoxx-50       5.164        1,6          3,37 
Stoxx-600        620        1,5          3,23 
DAX         24.737        1,4         -0,37 
FTSE-100 London   10.331        1,0          4,02 
CAC-40 Paris     7.982        1,7         -2,06 
AEX Amsterdam     1.019        1,5          7,10 
ATHEX-20 Athen    5.606        0,4          4,76 
BEL-20 Brüssel    5.428        1,4          6,88 
BUX Budapest    131.773       -0,2         18,68 
OMXH-25 Helsinki   6.345        0,6         11,25 
OMXC-20 Kopenhagen  1.518        0,9         -5,58 
PSI 20 Lissabon    9.160        1,0         10,85 
IBEX-35 Madrid    17.670        2,2          2,09 
FTSE-MIB Mailand   48.355        1,7          7,59 
OBX Oslo       2.005       -0,1         25,50 
PX Prag        2.552        0,5         -4,97 
OMXS-30 Stockholm   3.061        1,2          6,19 
WIG-20 Warschau   133.685        1,5         12,36 
ATX Wien       5.837        1,2          9,59 
SMI Zürich      13.365        0,3          0,73 
 
 
DEVISEN     zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag   markt sap.xe 
EUR/USD      1,1625  +0,2  0,0021     1,1604      1,1594 
EUR/JPY      184,6  +0,0  0,0100     184,59     184,4700 
EUR/CHF      0,915  -0,1  -0,0006     0,9156      0,9161 
EUR/GBP      0,8642  -0,2  -0,0020     0,8662      0,8657 
USD/JPY      158,78  -0,2  -0,2600     159,04     159,1000 
GBP/USD      1,3449  +0,4  0,0056     1,3393      1,3390 
USD/CNY      6,8005  -0,2  -0,0139     6,8144      6,8158 
USD/CNH      6,8005  -0,2  -0,0153     6,8158      6,8190 
AUS/USD      0,7156  +0,7  0,0047     0,7109      0,7084 
Bitcoin/USD  77.451,86  +0,6  472,32    76.979,54    76.592,27 
 
 
ROHOEL      zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex     98,62  -5,3   -5,53     104,15 
Brent/ICE     105,68  -5,0   -5,60     111,28 
 
 
Metalle     zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag 
Gold      4.532,65  +1,1   51,37    4.481,28 
Silber       75,89  +2,8   2,07      73,83 
Platin     1.951,45  +1,5   29,10    1.922,35 
 
(Angaben ohne Gewähr) 
 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

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May 20, 2026 12:26 ET (16:26 GMT)

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