DJ MÄRKTE ASIEN/Hoffnungen auf Ende des Iran-Kriegs und Nvidia stützen
DOW JONES--Hoffnungen auf ein baldiges Ende des Iran-Kriegs und überraschend starke Geschäftszahlen von Nvidia geben den Börsen in Ostasien und Australien am Donnerstag Auftrieb. Nach Angaben von US-Präsident Donald Trump kommen die Verhandlungen mit dem Iran voran. Überdies haben drei Öltanker die Straße von Hormus passiert, was die Ölpreise am Mittwoch zurückkommen ließ. Das wiederum linderte Inflationsängste, worauf auch die zuletzt kräftig gestiegenen Anleiherenditen sanken. Aktuell legt der Preis für ein Barrel Brentöl um rund 1 Prozent zu auf 106 Dollar, notiert damit aber immer noch deutlich unter dem Vortageshoch.
Angeführt werden die Börsen der Region vom südkoreanischen Aktienmarkt. Dort steigt der Kospi um 7,8 Prozent. Indexschwergewicht Samsung Electronics stützt den Kospi mit einem Plus von 7,6 Prozent. Der Chipgigant hat sich mit den Gewerkschaften im Streit um Bonuszahlungen geeinigt und damit einen drohenden Streik abgewendet. SK Hynix verteuern sich um 11,5 Prozent, beflügelt von Nvidia. Die KI-Wette hat nicht nur mit ihren Geschäftszahlen überzeugt, sondern auch mit einem Ausblick, der die Erwartungen des Markts übertraf.
In Tokio rückt der Topix um 2,0 Prozent vor. Auch japanische Anleger greifen zu Aktien des Elektronik- und Chipsektors. Renesas Electronics machen einen Satz von 11 Prozent. Advantest verbessern sich um 5,3 und Kioxia um 10,9 Prozent. Tokyo Electron liegen 5,4 Prozent im Plus. Softbank Group springen um rund 20 Prozent nach oben in Reaktion auf die Nachricht, dass mit OpenAI eines der wichtigsten Investments der Gesellschaft in den kommenden Tagen oder Wochen seinen Börsengang vorbereiten wird. Konjunkturseitig sind die japanischen Exporte im April überraschend stark gestiegen. Die - allerdings notorisch volatilen - Maschinenbauaufträge nahmen etwas stärker ab als angenommen.
Die chinesischen Börsen hinken derweil hinterher. Der Composite-Index in Shanghai und der Hang-Seng-Index in Hongkong tendieren jeweils kaum verändert. Anleger sorgten sich um die Aussichten des chinesischen Immobiliensektors, heißt es. Auch gebe es Zweifel an weiteren Unterstützungsmaßnahmen Pekings für die heimische Wirtschaft.
Im australischen Sydney geht es mit dem S&P/ASX-200 um 1,5 Prozent aufwärts. Nachdem die Arbeitslosenquote in Australien im April gestiegen ist, setzen Anleger darauf, dass die Reserve Bank of Australia eine Pause in ihrem Zinserhöhungszyklus einlegt.
=== INDEX zuletzt +/- % % YTD Handelsschluss S&P/ASX 200 (Sydney) 8.626,70 +1,5 -1,0 08:00 Topix 500 (Tokio) 3.021,81 +2,0 +13,6 08:00 Kospi (Seoul) 7.774,33 +7,8 +84,5 08:30 Hang-Seng (Hongkong) 25.648,28 -0,0 +0,1 10:00 Shanghai-Composite 4.162,37 0,0 +4,9 09:00 Straits-Times (Singapur) 5.059,40 +0,3 +8,9 11:00 IDX Comp. (Indonesien) 6.169,74 -2,4 -28,7 10:00 KLCI (Malaysia) 1.717,02 -0,0 +2,2 10:00 DEVISEN zuletzt +/- % 00:00 Mi, 9:20 Uhr % YTD EUR/USD 1,1619 -0,1 1,1627 1,1596 -1,1 EUR/JPY 184,73 +0,0 184,71 184,36 +0,4 EUR/GBP 0,8651 +0,0 0,8650 0,8659 -0,7 USD/JPY 158,96 +0,0 158,91 158,95 +1,5 USD/KRW 1.505,10 +0,5 1.497,47 1.505,60 +4,5 USD/CNY 6,8007 0,0 6,8005 6,8060 -2,8 USD/CNH 6,8030 +0,0 6,8011 6,8078 -2,5 USD/HKD 7,8322 -0,0 7,8333 7,8326 +0,6 AUD/USD 0,7123 -0,4 0,7149 0,7107 +6,8 NZD/USD 0,5860 -0,2 0,5869 0,5836 +1,8 BTC/USD 77.940,07 +0,3 77.680,27 77.293,94 -11,1 ROHÖL zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag WTI/Nymex 99,07 +0,8 0,81 98,26 Brent/ICE 105,93 +0,9 0,91 105,02 Metalle zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag Gold 4.536,32 -0,2 -7,21 4.543,53 Silber 75,56 -0,6 -0,43 75,99 Platin 1.933,82 -0,9 -16,68 1.950,50 (Angaben ohne Gewähr) ===
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