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Dow Jones News
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MÄRKTE USA/Börsen von Nahost-Kriegssorgen belastet - Nvidia-Zahlen verpuffen

DJ MÄRKTE USA/Börsen von Nahost-Kriegssorgen belastet - Nvidia-Zahlen verpuffen

DOW JONES--Die US-Börsen dürften zum Start in den Donnerstagshandel leichter eröffnen. Der US-Aktienterminmarkt dreht im Verbund mit den globalen Börsen nach unten ab. Laut Händlern belastet ein Bericht, laut dem der Oberste Religionsführer des Iran, Modschtaba Chamenei, eine Direktive erlassen habe, wonach die Uranbestände im eigenen Land verbleiben sollen. Das iranische Atomprogramm ist der Hauptknackpunkt in den Friedensbemühungen zwischen dem Iran und den USA. Entsprechend sensibel reagieren die Märkte, zumal zuletzt die Hoffnung auf eine Friedenslösung im Nahen Osten gestützt hatte. Das Schlagzeilenrisiko bleibe hoch, heißt es. "Die Stimmung bleibt angesichts der begrenzten Fortschritte im Nahen Osten vorsichtig", urteilt Analyst Bas Kooijman von DHF Capital.

Damit treten die unerwartet starken Erstquartalszahlen von Nvidia in den Hintergrund. Die Gesellschaft muss sich die Aufmerksamkeit der Anleger zudem mit einer Fülle von Konjunkturdaten teilen. Auf der Agenda stehen Baubeginne und -genehmigungen aus dem April, die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe aus der vergangenen Woche, der Philadelphia-Fed-Index für Mai und die von S&P Global ermittelten Einkaufsmanagerindizes, ebenfalls für Mai.

Mit den Iran-Schlagzeilen ziehen die Ölpreise deutlich an. Erdöl der europäischen Sorte Brent verteuert sich pro Fass um 1,9 Prozent auf knapp 107 Dollar. Mit den steigenden Ölpreisen rücken die Inflationssorgen wieder stärker ins Bewusstsein, am Anleihemarkt steigen somit die Renditen. Das Protokoll der US-Notenbank hatte bereits am Vorabend offenbart, dass die Fed verstärkt über Leitzinserhöhungen nachdenkt. Zehnjährige US-Staatsanleihen werfen mit 4,61 Prozent 4 Basispunkte mehr ab. Der Dollar profitiert von steigenden Marktzinsen und Inflationserwartungen - der Dollar-Index zeigt sich 0,2 Prozent fester. Gold zählt aus den gleichen Gründen zu den Verlierern unter den Vermögensklassen - die Feinunze verbilligt sich um 0,7 Prozent.

Am Aktienmarkt steigt der Kurs der KI-Ikone Nvidia nach unerwartet guten Geschäftszahlen, die erneut Rekorde markierten. Auch der Ausblick übertraf die Analystenschätzungen. Der Kurs legt im vorbörslichen US-Handel nur um 0,1 Prozent zu. Denn Beobachter finden auch hier ein Haar in der Suppe: Der angekündigte Aktienrückkauf im Volumen von 80 Milliarden Dollar lasse annehmen, dass dem Chipkonzern die Ideen für neue Investitionen ausgingen, kommentiert XTB-Analystin Kathleen Brooks. Innovationen könnten ausbleiben, und Anleger könnten befürchten, dass die Kundenbasis von Nvidia kleiner werde. Das Unternehmen verlasse sich sehr auf "Hyperscaler", die im vergangenen Quartal für mehr als die Hälfte des Umsatzes verantwortlich gewesen seien. Das sei enttäuschend, fügt sie hinzu.

Der Kurs des Einzelhändlers Walmart verliert nach Erstquartalszahlen 2,4 Prozent. Händler bemängeln eine schwache Prognose nach guten Geschäftszahlen. Das Unternehmen beließ seine Finanzprognose für das Gesamtjahr unverändert. Applied Digital steigen um 10,1 Prozent, nachdem das Rechenzentrumsunternehmen bekannt gegeben hatte, dass es eine langfristige Vereinbarung mit einem in den USA ansässigen Hyperscaler getroffen habe. Der Vertrag hat einen Wert von etwa 7,5 Milliarden US-Dollar.

Intuit stürzen um 15 Prozent ab. Der Entwickler von Finanzsoftware will seine Vollzeitbelegschaft um 17 Prozent reduzieren. Die Stellenstreichungen überschatten die unerwartet gut ausgefallenen Quartalsergebnisse. Deere geben um 3,5 Prozent ab, der Landmaschinenhersteller meldete für das zweite Geschäftsquartal ebenfalls unerwartet gute Zahlen - aber vor allem aufgrund von Zollerstattungen. Elf Beauty legen um 8,8 Prozent zu - das Kosmetikunternehmen überzeugte mit seinen Viertquartalszahlen.

Die Aktien von Quantencomputing-Unternehmen ziehen sprunghaft an, nachdem das US-Handelsministerium bestätigt hat, dass fast einem Dutzend Unternehmen Fördermittel gewährt würden. Im Rahmen dieser weitreichenden Vereinbarung kündigte IBM an, ein neues Unternehmen namens Anderon zu gründen. IBM und das Handelsministerium werden jeweils 1 Milliarde Dollar in Anderon investieren. IBM steigen um 6,9 Prozent - auch Unternehmen mit starkem Bezug zu Quantencomputing wie IonQ, Rigetti Computing und D-Wave Quantum springen nach oben.

Daneben rücken Börsengänge in den Fokus. SpaceX hat die Unterlagen für das geplante IPO bei der US-Börsenaufsicht SEC eingereicht. Der Börsengang könnte schon im kommenden Monat stattfinden und dem von Elon Musk gegründeten Raumfahrtunternehmen 80 Milliarden Dollar einbringen.

=== 
US-Treasuries      Rendite  +/- Tageshoch    Tagestief 
2 Jahre           4,10 +0,06    4,11      4,05 
5 Jahre           4,28 +0,06    4,29      4,23 
10 Jahre          4,61 +0,04    4,63      4,57 
 
DEVISEN         zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag Mi, 18:08 
EUR/USD          1,1595  -0,3  -0,0032     1,1627   1,1626 
EUR/JPY          184,53  -0,1  -0,1800     184,71  184,6100 
EUR/CHF          0,9144  -0,1  -0,0006     0,9150   0,9150 
EUR/GBP          0,8643  -0,1  -0,0007      0,865   0,8642 
USD/JPY          159,15  +0,2   0,2400     158,91  158,7800 
GBP/USD          1,3411  -0,2  -0,0020     1,3431   1,3449 
USD/CNY          6,8015  +0,0   0,0010     6,8005   6,8005 
USD/CNH          6,8043  +0,1   0,0032     6,8011   6,8000 
AUS/USD          0,7124  -0,4  -0,0025     0,7149   0,7157 
Bitcoin/USD      77.128,21  -0,7  -552,06    77.680,27 77.448,27 
 
ROHÖL          zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex         100,87  +2,7    2,61      98,26 
Brent/ICE         106,96  +1,9    1,94     105,02 
 
Metalle         zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Gold          4.513,79  -0,7   -29,74    4.543,53 
Silber           74,92  -1,4   -1,06      75,99 
Platin         1.926,90  -1,2   -23,60    1.950,50 
(Angaben ohne Gewähr) 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/flf/hab

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May 21, 2026 08:28 ET (12:28 GMT)

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