München (ots) -
Bis zu zwei Jahre Diagnose-Wartezeit und Beeinträchtigung von Lebensqualität, Beruf und sozialer Teilhabe[1-4]
Zum Weltschilddrüsentag am 25. Mai 2026 rückt das Biotechnologieunternehmen Amgen die endokrine Orbitopathie (EO) in den Fokus. Die Erkrankung ist zwar insgesamt selten, tritt jedoch häufig im Zusammenhang mit der Schilddrüsenerkrankung Morbus Basedow (MB) auf: Ein relevanter Anteil der MB-Patient:innen entwickelt im Verlauf eine EO.[5] Typische Beschwerden wie hervortretende Augäpfel, Schmerzen, Druckgefühl, Entzündungen, starker Tränenfluss oder Doppelbilder sind für die Betroffenen sehr belastend.[2,6-10] Die Erkrankung reicht jedoch über die medizinischen Symptome hinaus: Sie betrifft Mobilität, Erwerbsfähigkeit und soziale Teilhabe. Dennoch bleibt die Patient:innenperspektive bislang unzureichend beleuchtet.[2] Eine von Amgen beauftragte Auswertung von mama health liefert nun neue Einblicke in die Erfahrungen von 414 EO-Patient:innen in Deutschland.[9] Sie zeigt, wie lange Diagnosewege und eine fragmentierte Versorgung Betroffene belasten, und macht zugleich strukturelle Herausforderungen im Gesundheitssystem sichtbar.[9]
Vom ersten Arztkontakt bis zur Diagnose
Bereits zu Beginn einer EO-Erkrankung zeigt sich ein zentrales Problem: Die Symptome sind oft unspezifisch. Gereizte oder trockene Augen, Schwellungen, Schmerzen, Druckgefühl oder Doppelbilder werden von vielen Betroffenen zunächst nicht richtig eingeordnet.[5-9] Nach Auftreten der ersten Symptome sucht zwar die Mehrheit der Patient:innen innerhalb der ersten drei Monate medizinische Hilfe, doch viele warten deutlich länger - rund 20 % sogar über sechs Monate.[1] Knapp ein Drittel der Patient:innen erhält die Diagnose sogar erst nach mehr als zwei Jahren.[9] Das macht deutlich, wie anspruchsvoll die Früherkennung seltener und fachübergreifender Erkrankungen im Versorgungsalltag sein kann. Ein wesentlicher Grund ist die fragmentierte Versorgung: EO wird in der Hausarztpraxis nur in etwa zwei Prozent der Fälle erkannt. Bis die Diagnose gesichert ist, sind oft mehrere Kontakte zu verschiedenen Fachärzt:innen erforderlich.[9]
Leben mit EO: Gravierende Auswirkungen auf Erwerbsfähigkeit und Teilhabe
Auch nach der Diagnose bleibt die Situation für viele herausfordernd. Die Patient:innen wünschen sich mehr Aufklärung, Orientierung und Verständnis im Umgang mit der Erkrankung.[2,9] Viele leiden unter anhaltender Erschöpfung und Einschränkungen im Alltag. Jede vierte betroffene Person hat Probleme beim Autofahren, jede zweite Schwierigkeiten beim Lesen und zwei von drei Patient:innen berichten von einer psychischen Belastung.[2] Die berufliche Leistungsfähigkeit nimmt ab, soziale Kontakte werden reduziert - nicht zuletzt aufgrund der sichtbaren Veränderungen im Erscheinungsbild.[6-9] Der Krankheitsverlauf wird als wechselhaft erlebt, geprägt von Phasen der Verbesserung und Rückschlägen.[9] EO beeinträchtigt auch die Erwerbsfähigkeit und wirtschaftliche Eigenständigkeit der Betroffenen: Viele sind auf Unterstützung angewiesen, 36 % werden im Verlauf der Erkrankung arbeitsunfähig, 28 % sind von Erwerbsminderung betroffen.[9] Damit reicht die Bedeutung der endokrinen Orbitopathie über die individuelle Krankheitslast hinaus: Sie betrifft auch den Arbeitsmarkt, die sozialen Sicherungssysteme und die gesellschaftliche Teilhabe.
Wissenschaft in Versorgung übersetzen
Die erheblichen Belastungen der endokrinen Orbitopathie und die damit verbundenen Herausforderungen für das Gesundheitssystem verdeutlichen, wie wichtig klare Versorgungsstrukturen sind - insbesondere bei seltenen und fachübergreifenden Erkrankungen. Betroffene benötigen nicht nur eine frühere Diagnose, sondern auch verlässliche Wege durch das Gesundheitssystem: von der frühen Verdachtsdiagnose über gezielte Überweisungen bis hin zum Zugang zu spezialisierten Zentren. Das forschende Biotechnologieunternehmen Amgen möchte dazu beitragen, wissenschaftliche Erkenntnisse in konkrete Verbesserungen der Patient:innenversorgung zu überführen. Das Unternehmen setzt auf ein wissenschaftlich fundiertes Verständnis der Krankheitsmechanismen: Forschung soll helfen, die biologischen Ursachen der EO besser zu verstehen und daraus gezieltere Therapieansätze abzuleiten, die möglichst präzise in krankheitsrelevante Prozesse eingreifen.
Amgens Mission: Patient:innen zu helfen
Bei seltenen Erkrankungen ist ein intensives interdisziplinäres Patient:innen-Management gefragt. Patient:innen sind im Rahmen ihrer Erkrankung häufig auf Unterstützung durch Angehörige und den Freundeskreis angewiesen und haben ein hohes Bedürfnis, sich auszutauschen und Informationen zur Erkrankung zu erhalten. Amgen versteht die Unterstützung von Patient:innen als zentrale Aufgabe - nicht nur in der Forschung und Entwicklung neuer Therapien, sondern auch durch weiterführendes Engagement sowie begleitende Informationsangebote. Die Website www.patienten.amgen.de (https://patienten.amgen.de/gesundheitspolitik/innovation-schafft-neue-moeglichkeiten/) bietet einen aktuellen Überblick über die chronische Autoimmunerkrankung endokrine Orbitopathie und die Versorgungssituation. Auf der Website www.ich-und-eo.de werden vertiefende Informationen zum Krankheitsbild und eine Broschüre für Patient:innen, die gemeinsam mit Expert:innen entwickelt wurde, bereitgestellt.
Über Amgen
Amgen ist ein global führendes unabhängiges Biotechnologie-Unternehmen, das seit über 45 Jahren besteht und heute mit etwa 28.000 Mitarbeitenden in fast 100 Ländern vertreten ist. In Deutschland arbeiten wir an zwei Standorten mit rund 680 Mitarbeitenden jeden Tag daran, Patient:innen zu helfen. Durch die Kombination modernster Biologie und Technologie erreichen wir mit unseren Arzneimitteln Millionen von Menschen mit schweren und teils seltenen Erkrankungen. Wir entwickeln eine breit angelegte Pipeline und ein differenziertes Portfolio therapeutischer Wirkstoffe weiter, die in der Nephrologie, Kardiologie, Hämatologie, Onkologie, Knochengesundheit und bei chronisch-entzündlichen Erkrankungen eingesetzt werden. Neben Originalpräparaten entwickeln und produzieren wir auch Biosimilars.
Halten Sie sich zu aktuellen Themen rund um Biotechnologie informiert - Besuchen Sie dafür gerne unsere Webseite www.amgen.de oder folgen Sie Amgen Deutschland auf LinkedIn (https://www.linkedin.com/company/amgengermany/).
Referenzen:
1. Estcourt S, et al. Eur J Endocrinol. 2009;161(3):483-487.
2. Smith TJ, et al. Front Endocrinol 2023;14:1283374.
3. Ponto KA, et al. J Clin Endocrinol Metab. 2013;98:145-152.
4. Ponto KA, et al. Ophthalmologe. 2020;117:1105-1111.
5. Chin YH, et al. Clin Endocrinol. 2020;93:363-374.
6. Bartley GB, et al. Am J Ophthalmol. 1996;121:284-290.
7. Barrio-Barrio J, et al. J Ophthalmol 2015;2015: 249125.
8. Ponto KA, et al. Dtsch Arztebl Int 2009;106(17):283-289.
9. Mama Health x Amgen - Thyroid Eye Disease - Germany - Insights Report. München: Amgen GmbH; 2025.
10. Bruscolini A, et al. Autoimmun Rev 2018;17(7):639-643.
DEU-NP-26-80016
Zukunftsgerichtete Aussagen:
Dieses Dokument enthält zukunftsgerichtete Aussagen, die auf den aktuellen Erwartungen und Überzeugungen von Amgen basieren. Alle Aussagen, mit Ausnahme von Aussagen über Fakten aus der Vergangenheit, sind zukunftsgerichtete Aussagen. Dies gilt auch für Aussagen über Ergebnisse, die Vorteile und Synergien von Kooperationen oder potenziellen Kooperationen mit anderen Unternehmen (einschließlich BeOne Medicines Ltd. oder Kyowa Kirin Co., Ltd.), die Leistung von Otezla (Apremilast), unsere Übernahmen von ChemoCentryx, Inc. oder Horizon Therapeutics plc (einschließlich der voraussichtlichen Entwicklung und Aussichten von Horizons Geschäftstätigkeit, Leistung und Chancen sowie alle potenziellen strategischen Vorteile, Synergien oder Chancen, die als Ergebnis einer solchen Akquisition erwartet werden) sowie Schätzungen von Einnahmen, Betriebsmargen, Investitionsausgaben, Barmitteln, anderen Finanzkennzahlen, erwarteten rechtlichen, schiedsverfahrenstechnischen, politischen, regulatorischen oder klinischen Ergebnissen oder Praktiken, Kunden- und Verschreibungsmustern oder -praktiken, Erstattungsaktivitäten und -ergebnissen, Auswirkungen von Pandemien oder anderen weit verbreiteten Gesundheitsproblemen auf unser Geschäft, Ergebnisse, Fortschritte und andere derartige Schätzungen und Ergebnisse. Zukunftsgerichtete Aussagen sind mit beträchtlichen Risiken und Unwägbarkeiten behaftet, einschließlich der nachfolgend genannten und in den von Amgen eingereichten Security and Exchange Commission-Berichten näher beschriebenen. Dazu gehört auch unser jüngster Jahresbericht auf dem Formblatt 10-K sowie nachfolgende Periodenberichte auf den Formblättern 10-Q und Form 8-K. Sofern nichts anderes angegeben ist, trifft Amgen diese Aussagen zum vermerkten Datum und verpflichtet sich nicht dazu, in diesem Dokument enthaltene zukunftsgerichtete Aussagen zu aktualisieren, wenn neue Informationen vorliegen, Ereignisse eintreten oder aufgrund anderer Gründe.
Für zukunftsgerichtete Aussagen kann keine Garantie übernommen werden, und die tatsächlichen Ergebnisse können erheblich von den von uns prognostizierten Ergebnissen abweichen. Unsere Ergebnisse können durch unsere Fähigkeit, sowohl neue als auch bestehende Produkte im In- und Ausland erfolgreich zu vermarkten, durch klinische und regulatorische Entwicklungen bei aktuellen und zukünftigen Produkten, durch das Umsatzwachstum bei kürzlich eingeführten Produkten, durch den Wettbewerb mit anderen Produkten, einschließlich Biosimilars, durch Schwierigkeiten oder Verzögerungen bei der Herstellung unserer Produkte und durch die globale Wirtschaftslage, einschließlich solcher, die sich aus geopolitischen Beziehungen und staatlichen Maßnahmen ergeben, beeinflusst werden. Darüber hinaus werden die Verkäufe unserer Produkte durch Preisdruck, politische und öffentliche Kontrolle und Erstattungsrichtlinien beeinflusst, die von Kostenträgern, einschließlich Regierungen, privaten Versicherungsplänen und Managed-Care-Anbietern, auferlegt werden, und können von regulatorischen, klinischen und leitlinienförmigen Entwicklungen sowie nationalen und internationalen Trends in Richtung Managed Care und Kostendämpfung im Gesundheitswesen beeinflusst werden. Darüber hinaus unterliegen unsere Forschung, Tests, Preisgestaltung, Vermarktung und andere Aktivitäten einer umfassenden Regulierung durch in- und ausländische staatliche Regulierungsbehörden. Wir oder andere könnten Sicherheits-, Nebenwirkungs- oder Herstellungsprobleme mit unseren Produkten, einschließlich unserer Geräte, feststellen, nachdem sie auf dem Markt sind. Unser Geschäft kann durch behördliche Ermittlungen, Rechtsstreitigkeiten und Produkthaftungsansprüche beeinträchtigt werden. Darüber hinaus könnte unser Geschäft durch die Einführung neuer Steuergesetze oder durch zusätzliche steuerliche Verpflichtungen beeinträchtigt werden. Zudem erhalten wir zwar routinemäßig Patente für unsere Produkte und Technologien, jedoch kann der durch unsere Patente und Patentanmeldungen gebotene Schutz von unseren Wettbewerbern angefochten, für ungültig erklärt oder umgangen werden, oder wir können uns in aktuellen und zukünftigen Rechtsstreitigkeiten über geistiges Eigentum nicht durchsetzen. Wir führen einen erheblichen Teil unserer kommerziellen Produktionsaktivitäten an einigen wichtigen Standorten durch, unter anderem in Puerto Rico, und sind für einen Teil unserer Produktionsaktivitäten von Drittanbietern abhängig. Einschränkungen in der Lieferkette könnten den Verkauf bestimmter aktueller Produkte sowie die Entwicklung von Produktkandidaten beeinträchtigen. Ein Ausbruch einer Krankheit oder eine ähnliche Bedrohung der öffentlichen Gesundheit und die Bemühungen der Öffentlichkeit und der Regierungen, die Ausbreitung einer solchen Krankheit einzudämmen, könnten erhebliche negative Auswirkungen auf die Versorgung mit Materialien für unsere Produktionstätigkeiten, den Vertrieb unserer Produkte, die Vermarktung unserer Produktkandidaten und unsere klinischen Studien haben. Solche Ereignisse könnten sich erheblich nachteilig auf unsere Produktentwicklung, Produktverkäufe, Geschäfts- und Ertragslage auswirken. Wir sind auf die Zusammenarbeit mit Dritten angewiesen, sowohl für die Entwicklung einiger unserer Produktkandidaten als auch bei der Vermarktung und dem Vertrieb einiger unserer kommerziellen Produkte. Darüber hinaus stehen wir bei vielen unserer vermarkteten Produkte sowie bei der Entdeckung und Entwicklung neuer Produkte im Wettbewerb mit anderen Unternehmen. Die Entdeckung oder Identifizierung neuer Produktkandidaten oder die Entwicklung neuer Indikationen für bestehende Produkte kann nicht garantiert werden, und der Übergang vom Konzept zum Produkt ist ungewiss. Folglich kann nicht garantiert werden, dass ein bestimmter Produktkandidat oder die Entwicklung einer neuen Indikation für ein bestehendes Produkt erfolgreich sein und zu einem kommerziellen Produkt wird. Darüber hinaus werden einige Rohstoffe, Medizinprodukte und Komponenten für unsere Produkte ausschließlich von Drittanbietern geliefert. Einige unserer Vertriebspartner, Kunden und Kostenträger verfügen über einen erheblichen Einkaufshebel in ihren Geschäften mit uns. Die Entdeckung erheblicher Probleme mit einem Produkt, das einem unserer Produkte ähnelt und eine ganze Produktklasse betrifft, könnte sich erheblich nachteilig auf den Verkauf der betroffenen Produkte sowie auf unser Geschäft und unsere Geschäftsergebnisse auswirken. Unsere Bemühungen, mit anderen Unternehmen, Produkten oder Technologien zusammenzuarbeiten oder diese zu erwerben und die Geschäftstätigkeit von Unternehmen zu integrieren oder die von uns erworbenen Produkte oder Technologien zu unterstützen, sind möglicherweise nicht erfolgreich. Es kann nicht garantiert werden, dass wir in der Lage sein werden, die strategischen Vorteile, Synergien oder Chancen, die sich aus der Horizon-Akquisition ergeben, zu realisieren, und es kann länger dauern als erwartet, bis solche Vorteile, Synergien oder Möglichkeiten realisiert werden. Es kann sein, dass wir Horizon nicht erfolgreich integrieren können, und eine solche Integration kann länger dauern, schwieriger sein oder mehr kosten als erwartet. Ein Ausfall, ein Cyberangriff oder eine Verletzung der Informationssicherheit unserer IT-Systeme könnte die Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit unserer Systeme und unserer Daten gefährden. Unser Aktienkurs ist volatil und kann von einer Reihe von Ereignissen beeinflusst werden. Unser Geschäft und unsere Geschäftstätigkeit könnten durch das Scheitern oder das vermeintliche Scheitern bei der Erreichung unserer Nachhaltigkeitsziele negativ beeinflusst werden. Die Auswirkungen des globalen Klimawandels und der damit verbundenen Naturkatastrophen könnten sich negativ auf unser Geschäft und unsere Geschäftstätigkeit auswirken. Die globalen wirtschaftlichen Bedingungen können bestimmte Risiken, die sich auf unser Geschäft auswirken, verstärken. Unsere Geschäftsentwicklung könnte die Fähigkeit unseres Vorstands, eine Dividende zu beschließen, oder unsere Fähigkeit, eine Dividende zu zahlen oder unsere Stammaktien zurückzukaufen, beeinflussen oder einschränken. Möglicherweise werden wir nicht in der Lage sein, Zugang zu den Kapital- und Kreditmärkten zu erhalten, die für uns vorteilhaft sind, oder überhaupt Zugang zu Kapital- und Kreditmärkten zu erhalten.
Pressekontakt:
Bernadette Sonner, E-Mail: communication@amgen.de, Telefon: 089-149096-1613
Original-Content von: Amgen GmbH, übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/30303/6279944
Bis zu zwei Jahre Diagnose-Wartezeit und Beeinträchtigung von Lebensqualität, Beruf und sozialer Teilhabe[1-4]
Zum Weltschilddrüsentag am 25. Mai 2026 rückt das Biotechnologieunternehmen Amgen die endokrine Orbitopathie (EO) in den Fokus. Die Erkrankung ist zwar insgesamt selten, tritt jedoch häufig im Zusammenhang mit der Schilddrüsenerkrankung Morbus Basedow (MB) auf: Ein relevanter Anteil der MB-Patient:innen entwickelt im Verlauf eine EO.[5] Typische Beschwerden wie hervortretende Augäpfel, Schmerzen, Druckgefühl, Entzündungen, starker Tränenfluss oder Doppelbilder sind für die Betroffenen sehr belastend.[2,6-10] Die Erkrankung reicht jedoch über die medizinischen Symptome hinaus: Sie betrifft Mobilität, Erwerbsfähigkeit und soziale Teilhabe. Dennoch bleibt die Patient:innenperspektive bislang unzureichend beleuchtet.[2] Eine von Amgen beauftragte Auswertung von mama health liefert nun neue Einblicke in die Erfahrungen von 414 EO-Patient:innen in Deutschland.[9] Sie zeigt, wie lange Diagnosewege und eine fragmentierte Versorgung Betroffene belasten, und macht zugleich strukturelle Herausforderungen im Gesundheitssystem sichtbar.[9]
Vom ersten Arztkontakt bis zur Diagnose
Bereits zu Beginn einer EO-Erkrankung zeigt sich ein zentrales Problem: Die Symptome sind oft unspezifisch. Gereizte oder trockene Augen, Schwellungen, Schmerzen, Druckgefühl oder Doppelbilder werden von vielen Betroffenen zunächst nicht richtig eingeordnet.[5-9] Nach Auftreten der ersten Symptome sucht zwar die Mehrheit der Patient:innen innerhalb der ersten drei Monate medizinische Hilfe, doch viele warten deutlich länger - rund 20 % sogar über sechs Monate.[1] Knapp ein Drittel der Patient:innen erhält die Diagnose sogar erst nach mehr als zwei Jahren.[9] Das macht deutlich, wie anspruchsvoll die Früherkennung seltener und fachübergreifender Erkrankungen im Versorgungsalltag sein kann. Ein wesentlicher Grund ist die fragmentierte Versorgung: EO wird in der Hausarztpraxis nur in etwa zwei Prozent der Fälle erkannt. Bis die Diagnose gesichert ist, sind oft mehrere Kontakte zu verschiedenen Fachärzt:innen erforderlich.[9]
Leben mit EO: Gravierende Auswirkungen auf Erwerbsfähigkeit und Teilhabe
Auch nach der Diagnose bleibt die Situation für viele herausfordernd. Die Patient:innen wünschen sich mehr Aufklärung, Orientierung und Verständnis im Umgang mit der Erkrankung.[2,9] Viele leiden unter anhaltender Erschöpfung und Einschränkungen im Alltag. Jede vierte betroffene Person hat Probleme beim Autofahren, jede zweite Schwierigkeiten beim Lesen und zwei von drei Patient:innen berichten von einer psychischen Belastung.[2] Die berufliche Leistungsfähigkeit nimmt ab, soziale Kontakte werden reduziert - nicht zuletzt aufgrund der sichtbaren Veränderungen im Erscheinungsbild.[6-9] Der Krankheitsverlauf wird als wechselhaft erlebt, geprägt von Phasen der Verbesserung und Rückschlägen.[9] EO beeinträchtigt auch die Erwerbsfähigkeit und wirtschaftliche Eigenständigkeit der Betroffenen: Viele sind auf Unterstützung angewiesen, 36 % werden im Verlauf der Erkrankung arbeitsunfähig, 28 % sind von Erwerbsminderung betroffen.[9] Damit reicht die Bedeutung der endokrinen Orbitopathie über die individuelle Krankheitslast hinaus: Sie betrifft auch den Arbeitsmarkt, die sozialen Sicherungssysteme und die gesellschaftliche Teilhabe.
Wissenschaft in Versorgung übersetzen
Die erheblichen Belastungen der endokrinen Orbitopathie und die damit verbundenen Herausforderungen für das Gesundheitssystem verdeutlichen, wie wichtig klare Versorgungsstrukturen sind - insbesondere bei seltenen und fachübergreifenden Erkrankungen. Betroffene benötigen nicht nur eine frühere Diagnose, sondern auch verlässliche Wege durch das Gesundheitssystem: von der frühen Verdachtsdiagnose über gezielte Überweisungen bis hin zum Zugang zu spezialisierten Zentren. Das forschende Biotechnologieunternehmen Amgen möchte dazu beitragen, wissenschaftliche Erkenntnisse in konkrete Verbesserungen der Patient:innenversorgung zu überführen. Das Unternehmen setzt auf ein wissenschaftlich fundiertes Verständnis der Krankheitsmechanismen: Forschung soll helfen, die biologischen Ursachen der EO besser zu verstehen und daraus gezieltere Therapieansätze abzuleiten, die möglichst präzise in krankheitsrelevante Prozesse eingreifen.
Amgens Mission: Patient:innen zu helfen
Bei seltenen Erkrankungen ist ein intensives interdisziplinäres Patient:innen-Management gefragt. Patient:innen sind im Rahmen ihrer Erkrankung häufig auf Unterstützung durch Angehörige und den Freundeskreis angewiesen und haben ein hohes Bedürfnis, sich auszutauschen und Informationen zur Erkrankung zu erhalten. Amgen versteht die Unterstützung von Patient:innen als zentrale Aufgabe - nicht nur in der Forschung und Entwicklung neuer Therapien, sondern auch durch weiterführendes Engagement sowie begleitende Informationsangebote. Die Website www.patienten.amgen.de (https://patienten.amgen.de/gesundheitspolitik/innovation-schafft-neue-moeglichkeiten/) bietet einen aktuellen Überblick über die chronische Autoimmunerkrankung endokrine Orbitopathie und die Versorgungssituation. Auf der Website www.ich-und-eo.de werden vertiefende Informationen zum Krankheitsbild und eine Broschüre für Patient:innen, die gemeinsam mit Expert:innen entwickelt wurde, bereitgestellt.
Über Amgen
Amgen ist ein global führendes unabhängiges Biotechnologie-Unternehmen, das seit über 45 Jahren besteht und heute mit etwa 28.000 Mitarbeitenden in fast 100 Ländern vertreten ist. In Deutschland arbeiten wir an zwei Standorten mit rund 680 Mitarbeitenden jeden Tag daran, Patient:innen zu helfen. Durch die Kombination modernster Biologie und Technologie erreichen wir mit unseren Arzneimitteln Millionen von Menschen mit schweren und teils seltenen Erkrankungen. Wir entwickeln eine breit angelegte Pipeline und ein differenziertes Portfolio therapeutischer Wirkstoffe weiter, die in der Nephrologie, Kardiologie, Hämatologie, Onkologie, Knochengesundheit und bei chronisch-entzündlichen Erkrankungen eingesetzt werden. Neben Originalpräparaten entwickeln und produzieren wir auch Biosimilars.
Halten Sie sich zu aktuellen Themen rund um Biotechnologie informiert - Besuchen Sie dafür gerne unsere Webseite www.amgen.de oder folgen Sie Amgen Deutschland auf LinkedIn (https://www.linkedin.com/company/amgengermany/).
Referenzen:
1. Estcourt S, et al. Eur J Endocrinol. 2009;161(3):483-487.
2. Smith TJ, et al. Front Endocrinol 2023;14:1283374.
3. Ponto KA, et al. J Clin Endocrinol Metab. 2013;98:145-152.
4. Ponto KA, et al. Ophthalmologe. 2020;117:1105-1111.
5. Chin YH, et al. Clin Endocrinol. 2020;93:363-374.
6. Bartley GB, et al. Am J Ophthalmol. 1996;121:284-290.
7. Barrio-Barrio J, et al. J Ophthalmol 2015;2015: 249125.
8. Ponto KA, et al. Dtsch Arztebl Int 2009;106(17):283-289.
9. Mama Health x Amgen - Thyroid Eye Disease - Germany - Insights Report. München: Amgen GmbH; 2025.
10. Bruscolini A, et al. Autoimmun Rev 2018;17(7):639-643.
DEU-NP-26-80016
Zukunftsgerichtete Aussagen:
Dieses Dokument enthält zukunftsgerichtete Aussagen, die auf den aktuellen Erwartungen und Überzeugungen von Amgen basieren. Alle Aussagen, mit Ausnahme von Aussagen über Fakten aus der Vergangenheit, sind zukunftsgerichtete Aussagen. Dies gilt auch für Aussagen über Ergebnisse, die Vorteile und Synergien von Kooperationen oder potenziellen Kooperationen mit anderen Unternehmen (einschließlich BeOne Medicines Ltd. oder Kyowa Kirin Co., Ltd.), die Leistung von Otezla (Apremilast), unsere Übernahmen von ChemoCentryx, Inc. oder Horizon Therapeutics plc (einschließlich der voraussichtlichen Entwicklung und Aussichten von Horizons Geschäftstätigkeit, Leistung und Chancen sowie alle potenziellen strategischen Vorteile, Synergien oder Chancen, die als Ergebnis einer solchen Akquisition erwartet werden) sowie Schätzungen von Einnahmen, Betriebsmargen, Investitionsausgaben, Barmitteln, anderen Finanzkennzahlen, erwarteten rechtlichen, schiedsverfahrenstechnischen, politischen, regulatorischen oder klinischen Ergebnissen oder Praktiken, Kunden- und Verschreibungsmustern oder -praktiken, Erstattungsaktivitäten und -ergebnissen, Auswirkungen von Pandemien oder anderen weit verbreiteten Gesundheitsproblemen auf unser Geschäft, Ergebnisse, Fortschritte und andere derartige Schätzungen und Ergebnisse. Zukunftsgerichtete Aussagen sind mit beträchtlichen Risiken und Unwägbarkeiten behaftet, einschließlich der nachfolgend genannten und in den von Amgen eingereichten Security and Exchange Commission-Berichten näher beschriebenen. Dazu gehört auch unser jüngster Jahresbericht auf dem Formblatt 10-K sowie nachfolgende Periodenberichte auf den Formblättern 10-Q und Form 8-K. Sofern nichts anderes angegeben ist, trifft Amgen diese Aussagen zum vermerkten Datum und verpflichtet sich nicht dazu, in diesem Dokument enthaltene zukunftsgerichtete Aussagen zu aktualisieren, wenn neue Informationen vorliegen, Ereignisse eintreten oder aufgrund anderer Gründe.
Für zukunftsgerichtete Aussagen kann keine Garantie übernommen werden, und die tatsächlichen Ergebnisse können erheblich von den von uns prognostizierten Ergebnissen abweichen. Unsere Ergebnisse können durch unsere Fähigkeit, sowohl neue als auch bestehende Produkte im In- und Ausland erfolgreich zu vermarkten, durch klinische und regulatorische Entwicklungen bei aktuellen und zukünftigen Produkten, durch das Umsatzwachstum bei kürzlich eingeführten Produkten, durch den Wettbewerb mit anderen Produkten, einschließlich Biosimilars, durch Schwierigkeiten oder Verzögerungen bei der Herstellung unserer Produkte und durch die globale Wirtschaftslage, einschließlich solcher, die sich aus geopolitischen Beziehungen und staatlichen Maßnahmen ergeben, beeinflusst werden. Darüber hinaus werden die Verkäufe unserer Produkte durch Preisdruck, politische und öffentliche Kontrolle und Erstattungsrichtlinien beeinflusst, die von Kostenträgern, einschließlich Regierungen, privaten Versicherungsplänen und Managed-Care-Anbietern, auferlegt werden, und können von regulatorischen, klinischen und leitlinienförmigen Entwicklungen sowie nationalen und internationalen Trends in Richtung Managed Care und Kostendämpfung im Gesundheitswesen beeinflusst werden. Darüber hinaus unterliegen unsere Forschung, Tests, Preisgestaltung, Vermarktung und andere Aktivitäten einer umfassenden Regulierung durch in- und ausländische staatliche Regulierungsbehörden. Wir oder andere könnten Sicherheits-, Nebenwirkungs- oder Herstellungsprobleme mit unseren Produkten, einschließlich unserer Geräte, feststellen, nachdem sie auf dem Markt sind. Unser Geschäft kann durch behördliche Ermittlungen, Rechtsstreitigkeiten und Produkthaftungsansprüche beeinträchtigt werden. Darüber hinaus könnte unser Geschäft durch die Einführung neuer Steuergesetze oder durch zusätzliche steuerliche Verpflichtungen beeinträchtigt werden. Zudem erhalten wir zwar routinemäßig Patente für unsere Produkte und Technologien, jedoch kann der durch unsere Patente und Patentanmeldungen gebotene Schutz von unseren Wettbewerbern angefochten, für ungültig erklärt oder umgangen werden, oder wir können uns in aktuellen und zukünftigen Rechtsstreitigkeiten über geistiges Eigentum nicht durchsetzen. Wir führen einen erheblichen Teil unserer kommerziellen Produktionsaktivitäten an einigen wichtigen Standorten durch, unter anderem in Puerto Rico, und sind für einen Teil unserer Produktionsaktivitäten von Drittanbietern abhängig. Einschränkungen in der Lieferkette könnten den Verkauf bestimmter aktueller Produkte sowie die Entwicklung von Produktkandidaten beeinträchtigen. Ein Ausbruch einer Krankheit oder eine ähnliche Bedrohung der öffentlichen Gesundheit und die Bemühungen der Öffentlichkeit und der Regierungen, die Ausbreitung einer solchen Krankheit einzudämmen, könnten erhebliche negative Auswirkungen auf die Versorgung mit Materialien für unsere Produktionstätigkeiten, den Vertrieb unserer Produkte, die Vermarktung unserer Produktkandidaten und unsere klinischen Studien haben. Solche Ereignisse könnten sich erheblich nachteilig auf unsere Produktentwicklung, Produktverkäufe, Geschäfts- und Ertragslage auswirken. Wir sind auf die Zusammenarbeit mit Dritten angewiesen, sowohl für die Entwicklung einiger unserer Produktkandidaten als auch bei der Vermarktung und dem Vertrieb einiger unserer kommerziellen Produkte. Darüber hinaus stehen wir bei vielen unserer vermarkteten Produkte sowie bei der Entdeckung und Entwicklung neuer Produkte im Wettbewerb mit anderen Unternehmen. Die Entdeckung oder Identifizierung neuer Produktkandidaten oder die Entwicklung neuer Indikationen für bestehende Produkte kann nicht garantiert werden, und der Übergang vom Konzept zum Produkt ist ungewiss. Folglich kann nicht garantiert werden, dass ein bestimmter Produktkandidat oder die Entwicklung einer neuen Indikation für ein bestehendes Produkt erfolgreich sein und zu einem kommerziellen Produkt wird. Darüber hinaus werden einige Rohstoffe, Medizinprodukte und Komponenten für unsere Produkte ausschließlich von Drittanbietern geliefert. Einige unserer Vertriebspartner, Kunden und Kostenträger verfügen über einen erheblichen Einkaufshebel in ihren Geschäften mit uns. Die Entdeckung erheblicher Probleme mit einem Produkt, das einem unserer Produkte ähnelt und eine ganze Produktklasse betrifft, könnte sich erheblich nachteilig auf den Verkauf der betroffenen Produkte sowie auf unser Geschäft und unsere Geschäftsergebnisse auswirken. Unsere Bemühungen, mit anderen Unternehmen, Produkten oder Technologien zusammenzuarbeiten oder diese zu erwerben und die Geschäftstätigkeit von Unternehmen zu integrieren oder die von uns erworbenen Produkte oder Technologien zu unterstützen, sind möglicherweise nicht erfolgreich. Es kann nicht garantiert werden, dass wir in der Lage sein werden, die strategischen Vorteile, Synergien oder Chancen, die sich aus der Horizon-Akquisition ergeben, zu realisieren, und es kann länger dauern als erwartet, bis solche Vorteile, Synergien oder Möglichkeiten realisiert werden. Es kann sein, dass wir Horizon nicht erfolgreich integrieren können, und eine solche Integration kann länger dauern, schwieriger sein oder mehr kosten als erwartet. Ein Ausfall, ein Cyberangriff oder eine Verletzung der Informationssicherheit unserer IT-Systeme könnte die Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit unserer Systeme und unserer Daten gefährden. Unser Aktienkurs ist volatil und kann von einer Reihe von Ereignissen beeinflusst werden. Unser Geschäft und unsere Geschäftstätigkeit könnten durch das Scheitern oder das vermeintliche Scheitern bei der Erreichung unserer Nachhaltigkeitsziele negativ beeinflusst werden. Die Auswirkungen des globalen Klimawandels und der damit verbundenen Naturkatastrophen könnten sich negativ auf unser Geschäft und unsere Geschäftstätigkeit auswirken. Die globalen wirtschaftlichen Bedingungen können bestimmte Risiken, die sich auf unser Geschäft auswirken, verstärken. Unsere Geschäftsentwicklung könnte die Fähigkeit unseres Vorstands, eine Dividende zu beschließen, oder unsere Fähigkeit, eine Dividende zu zahlen oder unsere Stammaktien zurückzukaufen, beeinflussen oder einschränken. Möglicherweise werden wir nicht in der Lage sein, Zugang zu den Kapital- und Kreditmärkten zu erhalten, die für uns vorteilhaft sind, oder überhaupt Zugang zu Kapital- und Kreditmärkten zu erhalten.
Pressekontakt:
Bernadette Sonner, E-Mail: communication@amgen.de, Telefon: 089-149096-1613
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