Nach neuen US-Schlägen gegen iranische Ziele und abgeschossenen Drohnen zieht Brent wieder Richtung 98 $ an. Das drückt heute Morgen etwas die Stimmung.
In Asien überwiegt somit Zurückhaltung. Japan hält sich noch vergleichsweise gut, der Nikkei notierte zeitweise knapp behauptet beziehungsweise nur minimal verändert. Südkorea gibt deutlicher nach, der Kospi verlor rund 1,2 %. China bleibt schwach: Der Shanghai Composite gab 0,3 % nach, Hongkong lag mit einem Minus von 1,9 % klar unter Druck.
Auf Unternehmensebene lieferte HP solide Zahlen: Der Umsatz stieg im zweiten Quartal um 9 % auf 14,4 Mrd. Dollar, getragen von einer Erholung im PC-Geschäft. Marvell profitierte weiter von der KI-Infrastruktur, der Umsatz stieg auf 2,42 Mrd. Dollar, die Prognose blieb robust. Salesforce übertraf mit 11,13 Mrd. Dollar Umsatz und 3,88 Dollar bereinigtem Gewinn je Aktie die Erwartungen, belastete aber mit einem verhaltenen Ausblick.
Der auffälligste Impuls kam von Snowflake. Neben starken Quartalszahlen meldete der Konzern eine milliardenschwere AWS Vereinbarung über 6 Mrd. Dollar, inklusive Nutzung von Amazons eigenen KI Chips. Die Aktie reagierte nachbörslich deutlich positiv.
Yardeni stützt meine These der Earnings-getriebenen Rally - wenn auch mit beschiedener Marktbreite: Er nennt die Rally nicht FOMO, sondern FEMO, also Fabulous Earnings Momentum. Seine These: Die US-Börse steigt nicht primär wegen Spekulation, sondern wegen Gewinnmomentum. Ein S&P 500-KGV von 20 bis 22 sei vertretbar, solange die US-Wirtschaft nicht in eine Rezession fällt. Yardeni sieht den S&P 500 Ende 2026 bei 8.250 Punkten und bis Ende des Jahrzehnts bei 10.000 Punkten.
Volker Schulz
Redaktionsleiter (https://www.bernecker.info/)
In Asien überwiegt somit Zurückhaltung. Japan hält sich noch vergleichsweise gut, der Nikkei notierte zeitweise knapp behauptet beziehungsweise nur minimal verändert. Südkorea gibt deutlicher nach, der Kospi verlor rund 1,2 %. China bleibt schwach: Der Shanghai Composite gab 0,3 % nach, Hongkong lag mit einem Minus von 1,9 % klar unter Druck.
Auf Unternehmensebene lieferte HP solide Zahlen: Der Umsatz stieg im zweiten Quartal um 9 % auf 14,4 Mrd. Dollar, getragen von einer Erholung im PC-Geschäft. Marvell profitierte weiter von der KI-Infrastruktur, der Umsatz stieg auf 2,42 Mrd. Dollar, die Prognose blieb robust. Salesforce übertraf mit 11,13 Mrd. Dollar Umsatz und 3,88 Dollar bereinigtem Gewinn je Aktie die Erwartungen, belastete aber mit einem verhaltenen Ausblick.
Der auffälligste Impuls kam von Snowflake. Neben starken Quartalszahlen meldete der Konzern eine milliardenschwere AWS Vereinbarung über 6 Mrd. Dollar, inklusive Nutzung von Amazons eigenen KI Chips. Die Aktie reagierte nachbörslich deutlich positiv.
Yardeni stützt meine These der Earnings-getriebenen Rally - wenn auch mit beschiedener Marktbreite: Er nennt die Rally nicht FOMO, sondern FEMO, also Fabulous Earnings Momentum. Seine These: Die US-Börse steigt nicht primär wegen Spekulation, sondern wegen Gewinnmomentum. Ein S&P 500-KGV von 20 bis 22 sei vertretbar, solange die US-Wirtschaft nicht in eine Rezession fällt. Yardeni sieht den S&P 500 Ende 2026 bei 8.250 Punkten und bis Ende des Jahrzehnts bei 10.000 Punkten.
Volker Schulz
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