Hamburg (ots) -
- In den Asklepios Kliniken von Hamburg bis München werden jährlich knapp 7.000 Patient:innen mit Lungenkrebs behandelt
- Lungenkrebs ist Krebstodesursache Nr. 1 in Deutschland
- Frauen sterben bereits häufiger an Lungen- als an Brustkrebs
- 2025 war fast jeder Zehnte der 12- bis 17-jährigen Raucher, 60 Prozent mehr als noch 2021
- Großbritannien ist Vorbild für die Strategie einer rauchfreien Gesellschaft
Anlässlich des Weltnichtraucher-Tags am 31. Mai appellieren die Asklepios Kliniken an Politik und Gesellschaft, Maßnahmen gegen tabakbedingte Erkrankungen deutlich zu verstärken. Rauchprävention, ein wirksamer Schutz von Kindern und Jugendlichen vor dem Einstieg sowie bessere Unterstützung beim Rauchstopp müssen aus Sicht von Asklepios Teil einer konsequenten nationalen Strategie für ein rauchfreies Deutschland sein. Aus Sicht von Asklepios reicht es nicht aus, allein über höhere Steuern auf Tabakprodukte zu sprechen. "Notwendig sind vielmehr wirksame, aufeinander abgestimmte Maßnahmen: von konsequenter Aufklärung und niedrigschwelligen Angeboten zur Entwöhnung bis hin zu einem stärkeren Schutz junger Menschen vor dem Einstieg in den Konsum. Länder wie Großbritannien, die diesen Weg bereits entschlossen gegangen sind, können dafür als Orientierung dienen", sagt Asklepios CEO Joachim Gemmel. Und weiter: "Der Weltnichtrauchertag ist deshalb nicht nur ein Anlass zur medizinischen Aufklärung, sondern auch ein Signal für mehr Prävention und gesellschaftliche Verantwortung." Die Zeit drängt, denn soeben veröffentlichte Daten (https://www.bioeg.de/presse/pressemitteilungen/2026-05-26-weltnichtrauchertag-2026-vapen-bei-jugendlichen-auf-dem-vormarsch/) des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit belegen, dass mittlerweile wieder deutlich mehr junge Menschen rauchen: Ihr Anteil stieg von 6,1 Prozent in 2021 auf 9,6 Prozent in 2025 - ein Anstieg um 60 Prozent!
"Wer in unseren Kliniken täglich die Folgen des Rauchens sieht, weiß, was auf dem Spiel steht: es gibt zu viele vermeidbare Erkrankungen, zu viel Leid. Wir brauchen deshalb endlich eine konsequente nationale Strategie für ein rauchfreies Deutschland - mit wirksamer Prävention, einem besseren Schutz von Kindern und Jugendlichen und verlässlicher Unterstützung beim Ausstieg", fordert PD Dr. Sara Sheikhzadeh, Chief Medical Officer (CMO) der Asklepios Kliniken Gruppe.
"Ein rauchfreieres Deutschland würde tausende Leben schützen und dazu beitragen, dass unser Gesundheitswesen wenigervermeidbare Folgeschäden versorgen muss und damit spürbar entlastet wird", sagt Asklepios CEO Joachim Gemmel. Er unterstreicht zugleich den gesellschaftlichen Handlungsauftrag: "Dass Rauchen in Flugzeugen, Zügen oder Restaurants heute weitgehend unvorstellbar ist, zeigt, wie viel sich verändern lässt, wenn man es wirklich will. Daran müssen wir anknüpfen",so der Asklepios CEO. Gesundheitseinrichtungen, so Gemmel weiter, tragen hier eine besondere Verantwortung - in der Behandlung, in der Aufklärung und in der öffentlichen Debatte.
Asklepios Ärzt:innen: "Bronchialkarzinom ist weiter die tödlichste Krebserkrankung"
Führende Expertinnen und Experten der Asklepios Kliniken in den spezialisierten Lungenzentren in Hamburg und München fordern angesichts unverändert hoher Erkrankungszahlen eine konsequente Strategie für ein "rauchfreies Deutschland" nach britischem Vorbild. Grundlage der Forderung sind aktuelle epidemiologische Daten sowie die anhaltend hohen Fallzahlen in den eigenen Kliniken. Allein in den bundesweiten Asklepios Einrichtungen werden Jahr für Jahr knapp 7.000 Patient:innen mit Lungenkrebs behandelt. In Deutschland erkranken jährlich mehr als 56.000 Menschen neu an Lungenkrebs, rund 44.000 sterben daran. Damit ist das Bronchialkarzinom ("Lungenkrebs") weiterhin die tödlichste Krebserkrankung des Landes. Ein Großteil der Fälle - Schätzungen zufolge über 80 Prozent - ist direkt auf Tabakkonsum zurückzuführen.
"Die Zahlen der Neuerkrankungen und die Sterberate beim Lungenkrebs sind seit Jahren bekannt - und dennoch bleibt Deutschland bei der Tabakkontrolle hinter vielen europäischen Ländern zurück", sagt PD Dr. med. Gunther Wiest, Chefarzt der Pneumologie am Asklepios Klinikum Harburg in Hamburg. "Aus medizinischer Sicht ist klar: Ohne eine drastische Reduktion des Rauchens werden wir die Krankheitslast nicht senken." Seine Forderung: "Deutschland schöpft die evidenzbasierten Möglichkeiten der Prävention bei weitem nicht aus. Wir brauchen endlich eine nationale Gesamtstrategie, so wie es beispielsweise Großbritannien vormacht." Die Briten verfolgen eine langfristige Strategie zur Schaffung einer weitgehend rauchfreien Gesellschaft, unter anderem durch strikte Regulierung, Preispolitik und Präventionsprogramme.
"Wir können die Therapie kontinuierlich weiterentwickeln und auch in der Früherkennung Fortschritte erzielen. Den größten medizinischen Effekt erreichen wir jedoch, wenn die Erkrankung gar nicht erst entsteht. Deshalb müssen Prävention und Tabakentwöhnung konsequent im Zentrum aller gesundheitspolitischen Maßnahmen stehen", ist Dr. med. Wolfgang Gesierich, Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Pneumologie an der Asklepios Lungenklinik Gauting, überzeugt.
Immer mehr Frauen erkranken an Lungenkrebs
Die Versorgungsrealität in den Asklepios Kliniken unterstreicht die Dimension des Problems: In den zertifizierten Lungenkrebszentren der Asklepios Kliniken Hamburg in Barmbek (https://www.asklepios.com/barmbek/abteilungen-spezialistinnen/zentren/lungenkrebszentrum) und Harburg (https://www.asklepios.com/harburg/abteilungen-spezialistinnen/zentren/lungenzentrum/lungenkrebszentrum) werden jährlich mehr als 1.700 Patientinnen und Patienten behandelt - etwa zwei Drittel aller Lungenkrebsfälle der Hansestadt. An der Asklepios Lungenklinik Gauting (https://www.asklepios.com/gauting/abteilungen-spezialistinnen/abteilungen/thorakale-onkologie) als überregionalem Fachzentrum für Lungenerkrankungen wurden allein im Jahr 2025 insgesamt 1.300 Patient:innen mit Lungenkarzinom behandelt. Die radiologische Abteilung führte darüber hinaus bei rund 6.000 Patient:innen CT-Untersuchungen des Thorax durch und wertet diese aus. Dabei ist ein Trend besonders auffällig, denn immer öfter sind es Frauen, die an Lungenkrebs erkranken. Während ihr Anteil 2019 in den Asklepios Kliniken noch bei etwa 41 Prozent lag, beträgt er mittlerweile 47 Prozent - ein deutlicher Anstieg in nur kurzer Zeit. Dazu kommt: 2024 starben in Deutschland nach Angaben des Deutschen Krebsregisters (https://www.dkr.de/lungenkrebs-jetzt-haeufigster-krebstodesursache-bei-frauen) erstmals mehr Frauen an Lungenkrebs als an Brustkrebs, der viele Jahrzehnte die häufigste krebsbedingte Todesursache bei Frauen war.
"Wir behandeln jeden Tag Patientinnen und Patienten mit fortgeschrittenen Tumoren - in der Regel nach jahrzehntelangem Tabakkonsum. Viele dieser Erkrankungen wären durch wirksame Prävention vermeidbar gewesen", erklärt Dr. med. Maren Kirchhöfer, Chefärztin der Thoraxchirurgie am Asklepios Klinikum Harburg. "Die Zahl der Neuerkrankungen bleibt hoch, und wir sehen zunehmend komplexe Krankheitsverläufe", so die Expertin weiter. "Das Gesundheitssystem behandelt die Folgen - verhindert wird die Ursache bislang zu wenig." Neben Fortschritten in der Früherkennung, etwa durch strukturierte Vorsorgeangebote für definierte Hochrisikogruppen, bleibt für die Expertinnen und Experten klar: Der wirksamste Schutz vor Lungenkrebs ist der konsequente Rauchverzicht. "Wir können die Therapie immer weiter verbessern", so die Hamburger Lungenkrebsspezialistin Dr. Kirchhöfer. "Aber die größte Wirkung erzielen wir, wenn die Erkrankung gar nicht erst entsteht."
Fachgesellschaften unterstützen strengere Tabakkontrolle
Die Forderungen der Asklepios Expert:innen decken sich mit aktuellen Stellungnahmen führender medizinischer Fachgesellschaften. Organisationen wie die Deutsche Krebsgesellschaft, die Deutsche Krebshilfe und das Deutsche Krebsforschungszentrum betonen übereinstimmend die zentrale Rolle des Rauchens als vermeidbaren Hauptrisikofaktor und fordern seit Jahren konsequentere politische Maßnahmen. Dazu gehören insbesondere: deutlich höhere Tabaksteuern, umfassende Werbeverbote, konsequenter Nichtraucherschutz und strukturierte Programme zur Tabakentwöhnung.
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- In den Asklepios Kliniken von Hamburg bis München werden jährlich knapp 7.000 Patient:innen mit Lungenkrebs behandelt
- Lungenkrebs ist Krebstodesursache Nr. 1 in Deutschland
- Frauen sterben bereits häufiger an Lungen- als an Brustkrebs
- 2025 war fast jeder Zehnte der 12- bis 17-jährigen Raucher, 60 Prozent mehr als noch 2021
- Großbritannien ist Vorbild für die Strategie einer rauchfreien Gesellschaft
Anlässlich des Weltnichtraucher-Tags am 31. Mai appellieren die Asklepios Kliniken an Politik und Gesellschaft, Maßnahmen gegen tabakbedingte Erkrankungen deutlich zu verstärken. Rauchprävention, ein wirksamer Schutz von Kindern und Jugendlichen vor dem Einstieg sowie bessere Unterstützung beim Rauchstopp müssen aus Sicht von Asklepios Teil einer konsequenten nationalen Strategie für ein rauchfreies Deutschland sein. Aus Sicht von Asklepios reicht es nicht aus, allein über höhere Steuern auf Tabakprodukte zu sprechen. "Notwendig sind vielmehr wirksame, aufeinander abgestimmte Maßnahmen: von konsequenter Aufklärung und niedrigschwelligen Angeboten zur Entwöhnung bis hin zu einem stärkeren Schutz junger Menschen vor dem Einstieg in den Konsum. Länder wie Großbritannien, die diesen Weg bereits entschlossen gegangen sind, können dafür als Orientierung dienen", sagt Asklepios CEO Joachim Gemmel. Und weiter: "Der Weltnichtrauchertag ist deshalb nicht nur ein Anlass zur medizinischen Aufklärung, sondern auch ein Signal für mehr Prävention und gesellschaftliche Verantwortung." Die Zeit drängt, denn soeben veröffentlichte Daten (https://www.bioeg.de/presse/pressemitteilungen/2026-05-26-weltnichtrauchertag-2026-vapen-bei-jugendlichen-auf-dem-vormarsch/) des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit belegen, dass mittlerweile wieder deutlich mehr junge Menschen rauchen: Ihr Anteil stieg von 6,1 Prozent in 2021 auf 9,6 Prozent in 2025 - ein Anstieg um 60 Prozent!
"Wer in unseren Kliniken täglich die Folgen des Rauchens sieht, weiß, was auf dem Spiel steht: es gibt zu viele vermeidbare Erkrankungen, zu viel Leid. Wir brauchen deshalb endlich eine konsequente nationale Strategie für ein rauchfreies Deutschland - mit wirksamer Prävention, einem besseren Schutz von Kindern und Jugendlichen und verlässlicher Unterstützung beim Ausstieg", fordert PD Dr. Sara Sheikhzadeh, Chief Medical Officer (CMO) der Asklepios Kliniken Gruppe.
"Ein rauchfreieres Deutschland würde tausende Leben schützen und dazu beitragen, dass unser Gesundheitswesen wenigervermeidbare Folgeschäden versorgen muss und damit spürbar entlastet wird", sagt Asklepios CEO Joachim Gemmel. Er unterstreicht zugleich den gesellschaftlichen Handlungsauftrag: "Dass Rauchen in Flugzeugen, Zügen oder Restaurants heute weitgehend unvorstellbar ist, zeigt, wie viel sich verändern lässt, wenn man es wirklich will. Daran müssen wir anknüpfen",so der Asklepios CEO. Gesundheitseinrichtungen, so Gemmel weiter, tragen hier eine besondere Verantwortung - in der Behandlung, in der Aufklärung und in der öffentlichen Debatte.
Asklepios Ärzt:innen: "Bronchialkarzinom ist weiter die tödlichste Krebserkrankung"
Führende Expertinnen und Experten der Asklepios Kliniken in den spezialisierten Lungenzentren in Hamburg und München fordern angesichts unverändert hoher Erkrankungszahlen eine konsequente Strategie für ein "rauchfreies Deutschland" nach britischem Vorbild. Grundlage der Forderung sind aktuelle epidemiologische Daten sowie die anhaltend hohen Fallzahlen in den eigenen Kliniken. Allein in den bundesweiten Asklepios Einrichtungen werden Jahr für Jahr knapp 7.000 Patient:innen mit Lungenkrebs behandelt. In Deutschland erkranken jährlich mehr als 56.000 Menschen neu an Lungenkrebs, rund 44.000 sterben daran. Damit ist das Bronchialkarzinom ("Lungenkrebs") weiterhin die tödlichste Krebserkrankung des Landes. Ein Großteil der Fälle - Schätzungen zufolge über 80 Prozent - ist direkt auf Tabakkonsum zurückzuführen.
"Die Zahlen der Neuerkrankungen und die Sterberate beim Lungenkrebs sind seit Jahren bekannt - und dennoch bleibt Deutschland bei der Tabakkontrolle hinter vielen europäischen Ländern zurück", sagt PD Dr. med. Gunther Wiest, Chefarzt der Pneumologie am Asklepios Klinikum Harburg in Hamburg. "Aus medizinischer Sicht ist klar: Ohne eine drastische Reduktion des Rauchens werden wir die Krankheitslast nicht senken." Seine Forderung: "Deutschland schöpft die evidenzbasierten Möglichkeiten der Prävention bei weitem nicht aus. Wir brauchen endlich eine nationale Gesamtstrategie, so wie es beispielsweise Großbritannien vormacht." Die Briten verfolgen eine langfristige Strategie zur Schaffung einer weitgehend rauchfreien Gesellschaft, unter anderem durch strikte Regulierung, Preispolitik und Präventionsprogramme.
"Wir können die Therapie kontinuierlich weiterentwickeln und auch in der Früherkennung Fortschritte erzielen. Den größten medizinischen Effekt erreichen wir jedoch, wenn die Erkrankung gar nicht erst entsteht. Deshalb müssen Prävention und Tabakentwöhnung konsequent im Zentrum aller gesundheitspolitischen Maßnahmen stehen", ist Dr. med. Wolfgang Gesierich, Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Pneumologie an der Asklepios Lungenklinik Gauting, überzeugt.
Immer mehr Frauen erkranken an Lungenkrebs
Die Versorgungsrealität in den Asklepios Kliniken unterstreicht die Dimension des Problems: In den zertifizierten Lungenkrebszentren der Asklepios Kliniken Hamburg in Barmbek (https://www.asklepios.com/barmbek/abteilungen-spezialistinnen/zentren/lungenkrebszentrum) und Harburg (https://www.asklepios.com/harburg/abteilungen-spezialistinnen/zentren/lungenzentrum/lungenkrebszentrum) werden jährlich mehr als 1.700 Patientinnen und Patienten behandelt - etwa zwei Drittel aller Lungenkrebsfälle der Hansestadt. An der Asklepios Lungenklinik Gauting (https://www.asklepios.com/gauting/abteilungen-spezialistinnen/abteilungen/thorakale-onkologie) als überregionalem Fachzentrum für Lungenerkrankungen wurden allein im Jahr 2025 insgesamt 1.300 Patient:innen mit Lungenkarzinom behandelt. Die radiologische Abteilung führte darüber hinaus bei rund 6.000 Patient:innen CT-Untersuchungen des Thorax durch und wertet diese aus. Dabei ist ein Trend besonders auffällig, denn immer öfter sind es Frauen, die an Lungenkrebs erkranken. Während ihr Anteil 2019 in den Asklepios Kliniken noch bei etwa 41 Prozent lag, beträgt er mittlerweile 47 Prozent - ein deutlicher Anstieg in nur kurzer Zeit. Dazu kommt: 2024 starben in Deutschland nach Angaben des Deutschen Krebsregisters (https://www.dkr.de/lungenkrebs-jetzt-haeufigster-krebstodesursache-bei-frauen) erstmals mehr Frauen an Lungenkrebs als an Brustkrebs, der viele Jahrzehnte die häufigste krebsbedingte Todesursache bei Frauen war.
"Wir behandeln jeden Tag Patientinnen und Patienten mit fortgeschrittenen Tumoren - in der Regel nach jahrzehntelangem Tabakkonsum. Viele dieser Erkrankungen wären durch wirksame Prävention vermeidbar gewesen", erklärt Dr. med. Maren Kirchhöfer, Chefärztin der Thoraxchirurgie am Asklepios Klinikum Harburg. "Die Zahl der Neuerkrankungen bleibt hoch, und wir sehen zunehmend komplexe Krankheitsverläufe", so die Expertin weiter. "Das Gesundheitssystem behandelt die Folgen - verhindert wird die Ursache bislang zu wenig." Neben Fortschritten in der Früherkennung, etwa durch strukturierte Vorsorgeangebote für definierte Hochrisikogruppen, bleibt für die Expertinnen und Experten klar: Der wirksamste Schutz vor Lungenkrebs ist der konsequente Rauchverzicht. "Wir können die Therapie immer weiter verbessern", so die Hamburger Lungenkrebsspezialistin Dr. Kirchhöfer. "Aber die größte Wirkung erzielen wir, wenn die Erkrankung gar nicht erst entsteht."
Fachgesellschaften unterstützen strengere Tabakkontrolle
Die Forderungen der Asklepios Expert:innen decken sich mit aktuellen Stellungnahmen führender medizinischer Fachgesellschaften. Organisationen wie die Deutsche Krebsgesellschaft, die Deutsche Krebshilfe und das Deutsche Krebsforschungszentrum betonen übereinstimmend die zentrale Rolle des Rauchens als vermeidbaren Hauptrisikofaktor und fordern seit Jahren konsequentere politische Maßnahmen. Dazu gehören insbesondere: deutlich höhere Tabaksteuern, umfassende Werbeverbote, konsequenter Nichtraucherschutz und strukturierte Programme zur Tabakentwöhnung.
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