Die Finanzmärkte starten mit hoher Aufmerksamkeit in die neue Woche. Der Konflikt zwischen den USA und Iran dauert mittlerweile den vierten Monat an. US-Präsident Donald Trump erklärte, er habe "keine Eile" bei den Verhandlungen und stellte gleichzeitig weitere militärische Maßnahmen in Aussicht, falls die Gespräche scheitern.
Zusätzliche Unsicherheit entstand durch Berichte über einen möglichen Rücktritt des iranischen Präsidenten Masoud Pezeshkian. Medienberichten zufolge soll die Revolutionsgarde (IRGC) inzwischen wesentliche politische Entscheidungen kontrollieren. Obwohl iranische Staatsmedien die Meldung zurückwiesen, sorgte sie an den Märkten für erhebliche Nervosität.
Auch neue gegenseitige Angriffe zwischen den USA und Iran sowie die angespannte Lage rund um die Straße von Hormus bleiben ein zentrales Thema für Anleger. Die US-Marine begleitet derzeit deutlich weniger Handelsschiffe als vor Beginn des Konflikts, was weiterhin Risiken für den globalen Handel signalisiert.
Börse Aktuell: EZB und Fed warnen vor anhaltendem Inflationsdruck
EZB-Direktorin Isabel Schnabel deutete weitere Zinserhöhungen an. Die durch den Nahostkonflikt verursachte Inflation habe sich inzwischen von den Energiepreisen auf die gesamte Lieferkette ausgeweitet.
Auch die US-Notenbank bleibt vorsichtig. Fed-Chef Jerome Powell warnte vor einer Politisierung der Geldpolitik. Gleichzeitig erwarten Marktteilnehmer inzwischen eher Zinserhöhungen als Zinssenkungen.
Im Fokus steht in dieser Woche zudem der US-Arbeitsmarktbericht am Freitag. Erwartet werden 85.000 neue Stellen sowie eine Arbeitslosenquote von 4,3%....
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