Herzstück des Systems ist der "Lean AI Engineer", eine neue Managed Solutions-Innovation
C.H. Robinson hat die erste KI-Technologie entwickelt, die sowohl die globale Lieferkette eines Versenders steuert als auch deren Leistung kontinuierlich evaluiert und verbessert. Der neue Lean AI Engineer, der ab jetzt allen 4PL-Managed-Solutions-Kunden zur Verfügung steht, schafft in Kombination mit dem 2025 präsentierten Lean AI Planner ein vernetztes System, das Lieferketten während des Betriebs auf einzigartige Weise optimiert. Damit unterstreicht C.H. Robinson seinen Status als weltweit führender Anbieter von Lean-AI-Lieferketten.
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Der "Lean AI Engineer" kann die komplette Lieferkette innerhalb von 25 bis 30 Minuten auswerten und Verbesserungsmöglichkeiten ermitteln, ohne dabei die Leistung zu beeinträchtigen Im Gegensatz dazu dauern herkömmliche Lieferkettenbewertungen in der Regel bis zu vier Wochen dauern und betrachten rückblickend, was geschehen ist, anstatt proaktiv festzulegen, was geschehen sollte. Während der "Lean AI Engineer" Informationen liefert, verwaltet der "Lean AI Planner" Sendungen mittels hunderten miteinander verbundenen KI-Agenten. Im Gegenzeug speist er dabei weitere Daten an den "Lean AI Engineer" zurück, um auf diese Weise kontinuierlich noch intelligentere Optimierungen zu entwickeln.
"Der große Durchbruch besteht hier darin, dass es sich um ein geschlossenes KI-System handelt", sagt Jordan Kass, President of Managed Solutions. "Es läuft kontinuierlich, verbessert den laufenden Betrieb und repariert sich bei Bedarf selbst ohne dass eine Warnmeldung erscheint oder dass ein Mensch das Problem zuerst bemerken müsste. Der Lean AI Planner arbeitet in Echtzeit, während der Lean AI Engineer die Ergebnisse analysiert, Muster erkennt, die Logiken anpasst und zukünftige Entscheidungen beeinflusst. Genauso wie wir Managed Solutions gestartet haben, um die Barrieren zwischen TMS-, 3PL- und 4PL-Diensten abzubauen, macht diese Technologie separate Tools für Supply-Chain-Intelligence und -Orchestrierung überflüssig. Das ist exakt, was Unternehmen mit komplexer Logistik sich seit Jahrzehnten wünschen."
Komplettabwicklung auf Premium-Niveau mit konstanter Qualität
Die Technologie wickelt 92 aller 4PL-Sendungen (4th party logistics) weltweit autonom ab vom Zeitpunkt der Auftragserstellung über Ausschreibung, Routenplanung, Zustellung und mögliche Sonderfälle, bis hin zur Bezahlung der Spediteure. Dabei spielt keine Rolle ob LKW-, See-, Luft- und Schienentransport.
"Ein solches Level an Premium-Logistikdienstleistungen war traditionell abhängig von talentierten Fachkräften, um die gegebene Komplexität zu bewältigen, täglich kluge Entscheidungen zu treffen und bei Störungen einzugreifen", sagt Kass. "Das Problem war, dass sich das nötige Talent nicht skalieren lässt und rar gesät ist. Darum haben wir das Fachwissen in die Technologie selbst integriert. Versender erhalten unbegrenzte Fachkompetenz und das konsistent bei jeder Sendung unabhängig davon, wer in welcher Zeitzone verfügbar ist oder wie stark ihr Versandvolumen wächst oder schwankt. Alle Teams und unser Team können sich auf strategische Prioritäten konzentrieren, um die bestmöglichen Ergebnisse zu erzielen."
Wie bei jeder KI hängt der Erfolg auch hier von den Daten und dem Kontext ab, auf die das System Zugriff hat. 450 internen Softwareentwicklern und Datenwissenschaftlern haben die proprietäre Kontextschicht der KI von C.H. Robinson aufgebaut, indem institutionelles Wissen sowohl aus Arbeitsabläufen als auch den erfahrenen Frachtexperten des Unternehmens systematisch erfasst wurde und kontinuierlich in das Modell eingespeist.
Individuelle Empfehlungen für jeden Einzelfall
"Unsere Technologie versteht Lieferketten vollumfänglich von innen heraus, denn die KI nutzt alle Daten zu allen Schritten im Prozess von Anfang bis Ende, anstatt dass einzelne Tools nur einzelne Teile sehen", sagt Kass. "Sie hat zudem den Vorteil, dass sie auf den einzigartigen Kontext trainiert wurde, den wir durch die Koordination einer Fracht unserer Kunden gewinnen die großen und kleinen Details ihrer jeweiligen Güter, spezielle Abläufe, jedem Abhol- und Lieferort, den Spediteuren, ihren Routen und auch ihrer Risikotoleranz. So weiß der Lean AI Engineer, welche Verbesserungen für den jeweiligen Kunden die richtigen sind, anstatt allgemeine oder theoretische Empfehlungen abzugeben. Wenn beispielsweise ein Autoteilehersteller fünf Tage die Woche grenzüberschreitend an eine Just-in-Time-Montagelinie liefert, wird er nicht vorschlagen, wie viel er sparen könnte, wenn er nur einmal pro Woche versendet."
Die fortschrittliche KI von C.H. Robinson berücksichtigt mehr Variablen, als dies bei einer menschlichen Analyse oder einer typischen Softwareanalyse möglich wäre. Die Empfehlungen sind dadurch sowohl umsetzbarer als auch nach Prioritäten geordnet. Zu Beginn identifiziert der Lean AI Engineer Optimierungspotenziale und versteckte Einsparmöglichkeiten. Dadurch fand ein Early Adopter heraus, dass die Umstellung von einem variablen Versandplan auf einen Versand pro Woche seine Ladungsmengen an 20 Standorten um 17 reduzieren und jährliche Einsparungen von über 1 Million US-Dollar bringen würde. Für einen anderen Kunden würde die Neuorganisation der Sendungen, sodass eine Abholung drei verschiedene Lieferorte bedient, die Ladungsmengen um 81 senken und 40 einsparen.
Information versandet nicht, sondern wird Handeln
"Lieferketten leiden im Allgemeinen nicht unter einem Mangel an Informationen. Sie leiden unter der Kluft zwischen Wissen und Handeln", sagt Arun Rajan, Chief Strategy and Innovation Officer. "Technologie, die über oder außerhalb einer Lieferkette angesiedelt ist, kann Daten aggregieren, Signale harmonisieren und Empfehlungen aussprechen. Aber sie ist darauf angewiesen, dass jemand anderes die Signale umsetzt und herausfindet, ob die Maßnahmen funktioniert haben. Unsere Technologie schließt diese Lücke. Sie bietet rund um die Uhr einen Premium-Service mit einem einzigen einheitlichen System, das niemand sonst bieten kann."
In den kommenden Wochen erfolgt der Rollout des Lean AI Engineer für weitere Kunden und beginnt mit der Bewertung einer Vielzahl anderer Faktoren, wie beispielsweise der Leistung der Spediteure. Durch die kontinuierliche Überwachung des Spediteurverhaltens über Routen, Transportarten und Kunden hinweg identifiziert er Frühindikatoren für Leistungsverschlechterungen und empfiehlt Korrekturmaßnahmen, bevor es zu Serviceausfällen kommt.
Über C.H. Robinson
C.H. Robinson ist weltweit führendes Unternehmen im Bereich Lean AI-Lieferketten. Seit über einem Jahrhundert vertrauen Unternehmen weltweit auf C.H. Robinson, um den Transport ihrer Güter neu zu gestalten. Unter dem Motto "Building Tomorrow's Suppy Chains, Today" arbeitet C.H. Robinson heute mit demselben Einsatz an Lösungen für die Zukunft. 83.000 Kunden und 450.000 Spediteuren vertrauen C.H. Robinson jährlich 37 Millionen Sendungen im Wert von 23 Milliarden US-Dollar an. Maßgeschneiderte Lösungen sorgen weltweit für optimierte LKW-, Teilladungs-, See- und Lufttransporte sowie viele weitere Logistikservices. Die einzigartige Kombination aus menschlicher Expertise und Lean AI macht Lieferketten schneller, intelligenter und nachhaltiger. Als verantwortungsbewusstes globales Unternehmen investiert C.H. Robinson jedes Jahr Millionenbeträge in Projekte, die seinen Mitarbeitenden besonders am Herzen liegen. Weitere Informationen finden Sie unter chrobinson.com. (Nasdaq: CHRW)
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