Anzeige
Mehr »
Donnerstag, 25.06.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Tiefseebergbau erfordert echte Offshore-Expertise
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche

WKN: BAY001 | ISIN: DE000BAY0017 | Ticker-Symbol: BAYN
Xetra
25.06.26 | 17:35
47,000 Euro
+18,72 % +7,410
1-Jahres-Chart
BAYER AG Chart 1 Jahr
5-Tage-Chart
BAYER AG 5-Tage-Chart
RealtimeGeldBriefZeit
46,38046,45020:12
46,36046,43020:12
Dow Jones News
380 Leser
Artikel bewerten:
(1)

MÄRKTE EUROPA/Fester - Bayer mit Kurssprung nach Roundup-Urteil

DJ MÄRKTE EUROPA/Fester - Bayer mit Kurssprung nach Roundup-Urteil

DOW JONES--An den europäischen Börsen hat sich am Donnerstag eine positive Stimmung durchgesetzt. Die jüngst gesunkenen Ölpreise, die sich wieder in etwa auf dem Niveau von vor dem Iran-Krieg bewegen, und im Rahmen der Erwartungen ausgefallene US-Inflationsdaten linderten Inflations- und Zinserhöhungsängste. Der PCE-Index, ein bevorzugtes Inflationsmaß der US-Notenbank, hatte im Mai die Erwartungen von Ökonomen getroffen. Der DAX stieg um 1 Prozent auf 24.995 Punkte. Zusätzlichen Rückenwind erhielt der Index am Nachmittag von der Bayer-Aktie nach einem positiven Urteil des Obersten Gerichtshofs der USA im Streit um den Unkrautvernichter Roundup. Der Euro-Stoxx-50 rückte um 0,9 Prozent vor auf 6.268 Punkte.

Bayer sprangen um 18,7 Prozent nach oben. Der Supreme Court der USA kam zu dem Schluss, dass Bayer nach geltendem Recht nicht dafür verantwortlich gemacht werden könne, nicht vor mutmaßlichen Risiken gewarnt zu haben, da die zuständige Behörde, die Environmental Protection Agency (EPA), keine Warnhinweise auf den Produkten vorgeschrieben habe. Bayer geht nun davon aus, dass aktuelle Klagen im Zusammenhang mit Roundup abgewiesen und künftige Klagen verhindert werden können. Gegen den Konzern laufen in den USA milliardenschwere Schadensersatzklagen. Die Kläger führen ihre Krebserkrankungen auf den glyphosathaltigen Unkrautvernichter Roundup der US-Tochter Monsanto zurück. Die EPA wiederum hält das Mittel für sicher.

Technologiewerte verzeichneten zunächst eine kräftige Erholung, nachdem der US-Chiphersteller Micron am Vorabend überraschend starke Quartalszahlen vermeldet und einen optimistischen Ausblick gegeben hatte. Allerdings bröckelten die Gewinne in Reaktion auf einen Bericht, dem zufolge Apple die Verkaufspreise einiger seiner Produkte erhöhen will. Wie das Wall Street Journal schrieb, will Apple wegen der stark steigenden Kosten für Speicherchips die Preise für seine Macs und iPads anheben. Letztlich ging der Technologiesektor 0,8 Prozent höher aus dem Handel. Infineon retteten ein Plus von 3,1 Prozent ins Ziel. ASML und STMicro gewannen 2,6 und 2,7 Prozent. Suss Microtec (+5%) profitierten zusätzlich von der Hochstufung auf "Buy" durch MWB. Schlechter lief es für die Aktien direkter oder indirekter Apple-Zulieferer. Ams-Osram verloren 1,3 Prozent und Aixtron 0,8 Prozent.

Nach den US-Daten geriet der Dollar etwas unter Druck, im Gegenzug erholte sich der Euro auf rund 1,1380 Dollar. Der Greenback profitiert indessen tendenziell unter anderem davon, dass Marktteilnehmer mit zumindest einer Zinsanhebung durch die US-Notenbank in diesem Jahr rechnen. Der politische Druck auf die Fed zu Zinssenkungen scheine zudem nachzulassen, was die Stimmung für den Dollar stütze, so die Analysten von DBS. US-Finanzminister Scott Bessent merkte an, dass US-Präsident Donald Trump erklärt habe, der Fed-Vorsitzende Warsh werde unabhängig agieren. Die Europäische Zentralbank dagegen dürfte die kommenden zwölf Monate die Leitzinsen bestätigen. Bundesanleihen halten sich stabil, die Rendite der Bonds mit einer Laufzeit von 10 Jahren liegt aktuell bei 2,87 Prozent.

Volkswagen verkauft Everllence-Mehrheitsanteil an Bain Capital

Volkswagen (+1,3%) hat einen Käufer für einen Mehrheitsanteil an dem Schiffs- und Kraftwerksmotorenbauer Everllence gefunden. Wie der DAX-Konzern mitteilte, verkauft er einen Anteil von 51 Prozent an den Finanzinvestor Bain Capital. Der Erlös von 7,4 Milliarden Euro ergebe sich aus dem Verkauf des 51-Prozent-Anteils und der erwarteten Verschuldung nach Abschluss der Leveraged Buy-out Transaktion. Der Buchwert von Everllence SE in der VW-Bilanz lag zum Stichtag 31. Mai bei rund 3,4 Milliarden Euro. Der Deal wurde erwartet und liefert kaum Impulse für die Aktie.

Die Aktien der Merck KGaA stiegen um 4,9 Prozent. Das Unternehmen übernimmt in einer milliardenschweren Transaktion das US-Life-Science-Unternehmen Bio-Techne. Wie die Darmstädter mitteilten, ist eine verbindliche Vereinbarung zum Erwerb des Unternehmens für 73 US-Dollar je Aktie unterzeichnet worden, was einem Unternehmenswert (Enterprise Value) von 9,9 Milliarden Euro bzw. 11,3 Milliarden US-Dollar entspricht. In einer ersten Einschätzung heißt es von einem Marktteilnehmer, dass der Kauf strategisch sinnvoll erscheine, auch wenn der Kaufpreis auf den ersten Blick hoch ausfalle. Positiv sei zudem, dass sich der Deal fördernd auf die Marge auswirke sowie keine Kapitalerhöhung drohe.

Der Online-Apothekenbetreiber Docmorris (+3%) will seine Kosten durch Kürzungen in der Belegschaft und den Einsatz von Künstlicher Intelligenz bis Ende 2027 um mindestens 15 Millionen Franken jährlich reduzieren. Konzernweit sollen dazu rund 100 Vollzeitstellen wegfallen, wie das Unternehmen mitteilte.

=== 
Index        Schluss* Entwicklung in % Seit Jahresbeginn (%) 
Euro-Stoxx-50     6.268       +0,9          +7,3 
Stoxx-50        5.375       +0,8          +8,5 
Stoxx-600        640       +0,8          +7,3 
DAX          24.995       +1,0          +1,0 
FTSE-100 London    10.462       +0,7          +5,3 
CAC-40 Paris      8.385       +0,6          +2,9 
AEX Amsterdam     1.065       +0,2         +12,0 
ATHEX-20 Athen     6.269       -0,8         +17,2 
BEL-20 Brüssel     5.672       +1,1         +11,7 
BUX Budapest     138.854       +0,6         +25,1 
OMXH-25 Helsinki    6.181       +0,6          +8,4 
OMXC-20 Kopenhagen   1.581       +1,1          -1,7 
PSI 20 Lissabon    9.056       +1,1          +9,6 
IBEX-35 Madrid    19.390       +0,6         +12,0 
FTSE-MIB Mailand   51.639       +0,3         +14,9 
OBX Oslo        1.866       -0,7         +16,8 
PX Prag        2.560       -0,2          -4,7 
OMXS-30 Stockholm   3.147       +1,1          +9,2 
WIG-20 Warschau   135.973       +1,0         +14,9 
ATX Wien        6.462       +0,4         +21,3 
SMI Zürich      14.118       +0,8          +6,4 
* gerundet 
 
DEVISEN         zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag Mi, 19:00 Uhr 
EUR/USD          1,1384  +0,2   0,0027     1,1357     1,1360 
EUR/JPY          184,04  +0,2   0,2900     183,75    183,7300 
EUR/CHF          0,9212  -0,1  -0,0013     0,9225     0,9220 
EUR/GBP          0,8613  -0,1  -0,0011     0,8624     0,8623 
USD/JPY          161,65  -0,1  -0,1200     161,77    161,7500 
GBP/USD          1,3211  +0,4   0,0046     1,3165     1,3170 
USD/CNY          6,7976  -0,2  -0,0130     6,8106     6,8106 
USD/CNH          6,7975  -0,2  -0,0149     6,8124     6,8138 
AUS/USD          0,6923  +0,4   0,0024     0,6899     0,6900 
Bitcoin/USD      59.487,13  -2,3 -1.413,78    60.900,91   59.831,91 
 
ROHOEL          zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex         71,57  +1,8    1,23      70,34 
Brent/ICE         74,58  +1,1    0,84      73,74 
 
Metalle         zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Gold          4.036,80  +0,9   36,38    4.000,42 
Silber           58,68  +2,2    1,25      57,44 
Platin         1.609,25  +2,0   31,00    1.578,25 
 
(Angaben ohne Gewähr) 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJG/cln/mgo

(END) Dow Jones Newswires

June 25, 2026 12:19 ET (16:19 GMT)

Copyright (c) 2026 Dow Jones & Company, Inc.

© 2026 Dow Jones News
SpaceX-Hype zu teuer – Diese 5 Aktien bieten bessere Chancen
Raumfahrt-Aktien gehören aktuell zu den heißesten Wetten an den Börsen. Spätestens mit dem spektakulären Börsengang von SpaceX ist der Sektor endgültig im Fokus der Anleger angekommen. Fantasien rund um Satellitenkommunikation, Rechenzentren im All und neue Geschäftsmodelle treiben die Kurse immer weiter nach oben.

Doch während die Begeisterung steigt, werden auch die Risiken größer. Viele Space-Start-ups sind inzwischen extrem hoch bewertet, arbeiten noch nicht profitabel und hängen stark von stetigem Kapitalzufluss ab. Schon kleine Rückschläge könnten die ambitionierten Wachstumspläne ins Wanken bringen.

Für Anleger, die vom Boom der Raumfahrt profitieren wollen, lohnt sich daher ein Perspektivwechsel. Statt auf überhitzte Pure Plays zu setzen, rücken etablierte Konzerne in den Fokus – Unternehmen mit jahrzehntelanger Erfahrung, stabilen Cashflows und engen Verbindungen zu Raumfahrtagenturen wie NASA und ESA.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Aktien vor, die genau dieses Profil erfüllen: solide bewertet, operativ stark und bestens positioniert, um langfristig vom Space-Boom zu profitieren.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Markt die versteckten Gewinner entdeckt!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.