FRANKFURT (dpa-AFX) - Bei Schott Pharma hat die Empfehlung der Deutschen Bank am Montag zu einem Befreiungsschlag im Kurschart geführt. Die Papiere des Spezialisten für Verpackung und Verabreichung injizierbarer Medikamente sprangen um gut 11 Prozent auf 19,38 Euro auf das höchste Niveau seit Anfang Dezember 2025. Kurz unter dem damaligen Zwischenhoch drehten sie zunächst ab und lagen zuletzt noch mit rund 8 Prozent im Plus.
Analyst Falko Friedrichs traut den Aktien allerdings mit seinem Kursziel von 22 Euro eine Rückkehr an die Charthürde aus dem Herbst vergangenen Jahres zu. Zum Befreiungsschlag im Chart passt, dass auch das Geschäft laut dem Experten die Talsohle durchschritten hat.
Für das dritte und vierte Geschäftsquartal rechnet er damit, dass das Wachstum Fahrt aufnimmt - begleitet von höheren Margen. Daher geht Friedrichs davon aus, dass zumindest der Mittelpunkt der Zielspanne für das Geschäftsjahr 2025/26 erreicht wird. Ab 2027 dürfte Schott dann auf Linie liegen mit den eigenen mittelfristigen Ambitionen.
Im März hatten die Schott-Papiere mit 12,62 Euro noch ein Rekordtief gesehen, nach einem mehrjährigen Abwärtstrend seit dem Rekord Anfang 2024 bei 43,40 Euro. Erst im vergangenen Dezember hatte ein schwacher Ausblick für das laufende Jahr die Aktie nochmals massiv belastet./ag/gl/stk




