DJ Shell-Geschäft profitiert von Iran-Konflikt - Gasgeschäft leidet aber
Von Adam Whittaker
DOW JONES--Die Händler des Energieriesen Shell haben im zweiten Quartal erneut von den durch den Konflikt im Nahen Osten ausgelösten Marktschwankungen profitiert, allerdings belasteten die weggefallenen katarischen Mengen das Gas-Geschäft.
Der britische Öl- und Gasmulti teilte mit, dass seine Gashandels-Sparte voraussichtlich deutlich bessere Ergebnisse als im ersten Quartal erzielen wird. Auch die Ölhändler, die zu Jahresbeginn schon Rekordgewinne erwirtschafteten, dürften eine robuste Performance vorlegen.
Shell erklärte, dass das Ergebnis der Ölhändler voraussichtlich auf dem Niveau des Vorquartals liegen wird. Zwar weist Shell die Handelsergebnisse nicht separat aus, allerdings stieg der bereinigte Gewinn im Bereich Chemikalien und Produkte, zu dem auch die Ölhändler gehören, im ersten Quartal auf 1,925 Milliarden US-Dollar. Im Vergleich dazu hatte es im vierten Quartal des Vorjahres noch einen Verlust von 66 Millionen Dollar gegeben.
Die Produktion der integrierten Gassparte von Shell wird jedoch voraussichtlich bei etwa 610.000 bis 650.000 Barrel Öläquivalent pro Tag liegen, nach 909.000 Barrel im ersten Quartal. Dieser Rückgang spiegele die Auswirkungen des Nahost-Konflikts auf die katarischen Mengen wider, so Shell.
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July 07, 2026 03:57 ET (07:57 GMT)
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