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Small- & Micro Cap Investment
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Raketen, Satelliten und Verteidigung: Warum SpaceX Seltene Erden und kritische Rohstoffe ins Rampenlicht rückt

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Jahrelang galt die kommerzielle Raumfahrtindustrie als Nischensektor, der von Regierungen, Wissenschaftlern und einigen wenigen vermögenden Unternehmern dominiert wurde. Im Jahr 2026 verändert sich dieses Bild jedoch rasant. Während SpaceX seine Startfrequenz erhöht, das Starlink-Satellitennetzwerk ausbaut und die Entwicklung der Starship-Rakete vorantreibt, richten Investoren ihren Blick zunehmend auf eine weniger offensichtliche Frage: Welche Rohstoffe werden die nächste Phase der Raumfahrtwirtschaft ermöglichen?

Die Antwort reicht weit über Raketen hinaus. Seltene Erden, Niob, Kupfer, Lithium und andere strategische Mineralien werden zunehmend als unverzichtbare Bausteine nicht nur für die Raumfahrt, sondern auch für Verteidigungssysteme, KI-Infrastruktur und moderne Fertigungsprozesse erkannt. Die wachsende Verflechtung dieser Industrien sorgt für neues Interesse an Unternehmen, die kritische Rohstoffprojekte außerhalb Chinas entwickeln.

Verstärkt wurde dieser Trend zuletzt durch Entwicklungen rund um SpaceX. Die australische Bergbaumilliardärin Gina Rinehart, deren Unternehmen Hancock Prospecting erhebliche Beteiligungen an strategischen Rohstoffprojekten aufgebaut hat, hat kürzlich einen bedeutenden Anteil an Elon Musks Raumfahrtunternehmen erworben. Medienberichten zufolge könnte die Investition einen Wert von mehr als einer Milliarde US-Dollar haben und unterstreicht die zunehmende Verbindung zwischen Bergbau und Luft- und Raumfahrt.

Der Zusammenhang ist naheliegend: Jeder Raketenstart erfordert enorme Mengen industrieller Metalle, während das breitere Raumfahrt-Ökosystem auf Satellitennetzwerke, Energieinfrastruktur und hochspezialisierte Elektronik angewiesen ist. Einige der wichtigsten Rohstoffe bleiben der breiten Öffentlichkeit jedoch weitgehend verborgen.

Im Zentrum dieser Entwicklung stehen die Seltenen Erden.

Moderne Verteidigungssysteme sind in hohem Maße auf diese Elemente angewiesen. Daten von Benchmark Mineral Intelligence zufolge benötigt ein einzelner Kampfjet des Typs F-35 rund 418 Kilogramm Seltene Erden für Lenksysteme, Laserzieltechnik und moderne Elektronik. Noch deutlicher wird die Dimension bei Marineplattformen: Ein Zerstörer der Arleigh-Burke-Klasse enthält etwa 2.600 Kilogramm Seltene Erden, während ein U-Boot der Virginia-Klasse rund 4.600 Kilogramm benötigt, um Radarsysteme, Antriebstechnologien und Tomahawk-Marschflugkörper zu betreiben.

Diese Zahlen verdeutlichen, warum Regierungen der Versorgungssicherheit zunehmend größere Bedeutung beimessen. Noch immer stammen mehr als 70 Prozent der US-Importe Seltener Erden aus China - eine strategische Schwachstelle in einer Zeit anhaltender geopolitischer Spannungen und steigender Verteidigungsausgaben.

Die Raumfahrt fügt dieser Entwicklung eine weitere Dimension hinzu. Starship, das neue Schwerlast-Raketensystem von SpaceX, ist für häufige Starts konzipiert und könnte die Wirtschaftlichkeit der Raumfahrt grundlegend verändern. Höhere Startzahlen bedeuten zugleich eine steigende Nachfrage nach Satelliten, orbitaler Infrastruktur und Technologien für die Erkundung des Mondes. All diese Bereiche benötigen große Mengen spezialisierter Materialien - von Hochleistungslegierungen bis hin zu Permanentmagneten auf Basis Seltener Erden wie Neodym und Praseodym.

Vor diesem Hintergrund rücken Unternehmen in den Fokus, die alternative Lieferketten aufbauen.

Zu ihnen gehört St George Mining (ISIN: AU000000SGQ8), das in Brasilien das Seltene-Erden- und Niob-Projekt Araxá entwickelt. Das Vorhaben kommt zu einem Zeitpunkt, an dem Regierungen und private Investoren verstärkt nach nicht-chinesischen Quellen für kritische Rohstoffe suchen.

Die strategische Bedeutung von Araxá liegt nicht nur in seiner Größe, sondern auch in seiner Geologie. Nach Angaben des Unternehmens umfasst das Projekt eine JORC-konforme Ressource von 70,91 Millionen Tonnen mit einem Gehalt von 4,06 Prozent Gesamt-Seltenen-Erden-Oxiden sowie bedeutenden Niobvorkommen. Das zu Beginn dieses Jahres veröffentlichte Ressourcen-Update entsprach einem Anstieg des Gesamtvolumens um 74 Prozent gegenüber der ersten Schätzung aus dem Jahr 2025.

Besonders bemerkenswert ist, dass Araxá derselben Gruppe von karbonatitischen Hartgesteinslagerstätten angehört wie einige der weltweit wichtigsten Seltene-Erden-Projekte, darunter die Mt-Weld-Mine von Lynas in Australien und das Mountain-Pass-Projekt von MP Materials in den USA. Nach Angaben des Unternehmens profitiert die Lagerstätte von mehreren günstigen Eigenschaften, darunter eine oberflächennahe Mineralisierung sowie eine gut ausgebaute Bergbauinfrastruktur im brasilianischen Bundesstaat Minas Gerais.

Auch die institutionelle Unterstützung hat zuletzt zugenommen. Im Juni sicherte sich St George Zusagen über insgesamt 60 Millionen australische Dollar im Rahmen einer Kapitalerhöhung, die von bestehenden Investoren getragen wurde. Dazu gehört auch Hancock Prospecting, das 20 Millionen australische Dollar investierte und nach Abschluss der Transaktion voraussichtlich rund 10,5 Prozent an St George halten wird. Die Mittel sollen verwendet werden, um die Entwicklungsarbeiten am Araxá-Projekt zu beschleunigen.

Zusätzlichen Rückenwind lieferten jüngste technische Ergebnisse. Erste metallurgische Tests ergaben Niobkonzentrate, die weitgehend mit den Ergebnissen bestehender Betriebe im Distrikt Araxá vergleichbar sind. Gleichzeitig zeigten Tests zur Rückgewinnung Seltener Erden das Potenzial einer Verarbeitung zweier Rohstoffe aus derselben Lagerstätte. Analysten von Canaccord Genuity erklärten, die Ergebnisse unterstützten die Ambitionen des Unternehmens, sowohl Niob- als auch Seltene-Erden-Produkte aus dem gleichen Erzvorkommen zu gewinnen. Der Broker bewertet die Aktie derzeit mit "Speculative Buy" und nennt ein Kursziel von 0,23 australischen Dollar.

Gleichwohl bleiben erhebliche Risiken bestehen. St George befindet sich weiterhin in der Entwicklungsphase und wird zusätzliche Finanzierungen, Genehmigungen und technische Studien benötigen, bevor eine endgültige Produktionsentscheidung getroffen werden kann. Rohstoffpreise, Verarbeitungsergebnisse und geopolitische Entwicklungen werden die Wirtschaftlichkeit des Projekts maßgeblich beeinflussen.

Dennoch lässt sich der übergeordnete Trend zunehmend schwer ignorieren. Ob das kommende Jahrzehnt von wiederverwendbaren Raketen, der Modernisierung der Verteidigung, künstlicher Intelligenz oder der Erkundung des Mondes geprägt sein wird - all diese Entwicklungen haben eine gemeinsame Voraussetzung: den Zugang zu verlässlichen Lieferketten für kritische Rohstoffe.

Während SpaceX die Reichweite der Menschheit im Weltraum erweitert, könnten Investoren feststellen, dass einige der spannendsten Chancen weiterhin tief im Boden verborgen liegen.


Quellen

https://www.reuters.com/business/media-telecom/australias-richest-person-rinehart-takes-1-billion-stake-spacex-ipo-wsj-reports-2026-06-15/?utm_source=chatgpt.com
https://cdn-api.markitdigital.com/apiman-gateway/ASX/asx-research/1.0/file/2924-03100976-6A1329740&v=undefined
https://www.reuters.com/business/energy/arafura-rare-earths-plans-250-million-share-sale-backed-by-australias-richest-2026-05-22/
Warum eine australische Milliardärin 14 Millionen Euro in St George Mining investierte - und was 2026 folgt? | wallstreetONLINE - 10.01.2026

https://www.stgm.com.au

Lassen Sie sich in den Verteiler für St George Mining oder Nebenwerte eintragen. Einfach eine E-Mail an Eva Reuter: e-reuter@dr-reuter.eu mit dem Hinweis: "Verteiler St George Mining" oder "Nebenwerte".

St George Mining
Land: Australien
ISIN: AU000000SGQ8
https://stgm.com.au

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Enthaltene Werte: AU000000SGQ8,US84615Q1031

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