Helvetia Baloise Holding AG
/ Schlagwort(e): Studie
Geopolitische Konflikte, Migration, steigende Gesundheits- und Lebenshaltungskosten sowie der Klimawandel und die Altersvorsorge stehen regelmässig zuvorderst in Sorgenbarometern, die der Schweizer Bevölkerung den Puls fühlen. Umso bemerkenswerter ist der Befund einer repräsentativen Umfrage von Sotomo im Auftrag von Helvetia: 80% der Menschen in der Schweiz blicken zuversichtlich auf ihr persönliches nächstes Jahr. Sie schöpfen ihre Zuversicht primär aus zwischenmenschlichen Beziehungen, aber auch aus ihrer Gesundheit, ihrer Resilienz sowie aus der finanziellen Sicherheit. 98% verfolgen konkrete Lebensziele, wie gesund alt zu werden, eine Familie zu gründen oder Wohneigentum zu kaufen, und sind häufig zuversichtlich, diese Ziele zu erreichen. Sie sehen aber auch Hindernisse: Finanzielle Mittel oder Faktoren wie Gesundheit und Schicksal, die sich nicht beeinflussen lassen, stellen die grössten dar. Männer setzen sich beim Thema Finanzen und Wohneigentum häufiger unter Druck als Frauen. Für Frauen hingegen ist der Druck, berufliche Lebensziele zu erreichen, verbreiteter. «Studien zu den Sorgen der Schweizer Bevölkerung gibt es viele. Gemeinsam mit Helvetia haben wir den Blickwinkel bewusst umgedreht und wollten wissen, wie es um die Zuversicht der Menschen steht», sagt Michael Hermann von Sotomo zur repräsentativen Befragung von 1'866 erwachsenen Personen in der deutsch- und französischsprachigen Schweiz. Die Ergebnisse zeigen, dass 80% der Schweizer Bevölkerung im Alter von über 18 Jahren zuversichtlich auf das persönliche nächste Jahr blicken (Abbildung 1). Dabei spielt das Geschlecht kaum eine Rolle, wohl aber das Alter: Während drei Viertel (76%) der unter 50-Jährigen zuversichtlich auf die nahe Zukunft schauen, sind es bei den über 65-Jährigen 86%. Zudem zeigt sich, dass mit steigendem Einkommen die Zuversicht stärker verbreitet ist. So blicken nur zwei Drittel der Personen mit einem Äquivalenzeinkommen unter CHF 4'000.00 zuversichtlich aufs nächste Lebensjahr (69%), während der Anteil bei jenen mit einem Äquivalenzeinkommen über CHF 6'000.00 mit 89%deutlich höher liegt. Auch zwischen den Sprachregionen zeigen sich Unterschiede: In der Deutschschweiz blicken 82% zuversichtlich auf das nächste Jahr, in der Romandie sind es 73%. Abbildung 1: Zuversicht im persönlichen nächsten Jahr
Insbesondere soziale Beziehungen, aber auch finanzielle Sicherheit geben Zuversicht Abbildung 2: Quellen der persönlichen Zuversicht
Grosse Zuversicht ausser beim gesunden Altern und finanziellem Wohlstand Abbildung 3: Lebensziele
Die Zuversicht, die eigenen Lebensziele zu erreichen, ist insgesamt hoch - besonders ausgeprägt bei den Themen Familie und Ehe (Abbildung 4). 81% all jener, die sich eine Familie wünschen, glauben daran, dieses Ziel zu erreichen oder haben es bereits verwirklicht. Beim Thema Ehe sind es 79%. Das Wohneigentum (61%) und die berufliche Erfüllung (60%) liegen im Mittelfeld, während beim Thema gesund alt werden (45%) und finanzieller Wohlstand (43%) die Sorgenfalten am grössten sind. Abbildung 4: Zuversicht, die eigenen Lebensziele zu erreichen
Finanzielle Mittel machen Lebensziele möglich Abbildung 5: Hindernisse bei der Erreichung von Lebenszielen
Abbildung 6: Bedeutung finanzieller Mittel für Lebensziele
Männer beim Thema Finanzen und Eigentum häufiger unter Druck als Frauen Abbildung 7: Druck, Lebensziele in bestimmten Bereichen zu erreichen - nach Geschlecht
Über die Umfrage
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| Unternehmen: | Helvetia Baloise Holding AG |
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