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WKN: 566480 | ISIN: DE0005664809 | Ticker-Symbol: EVT
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14.07.26 | 11:04
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Dow Jones News
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MÄRKTE EUROPA/Leichter - Evotec brechen um fast ein Drittel ein

DJ MÄRKTE EUROPA/Leichter - Evotec brechen um fast ein Drittel ein

DOW JONES--Europas Börsen sind am Dienstag mit Abschlägen in den Handel gestartet. Nachdem sich die Märkte am Vortag gegen den sich wieder ausweitenden Iran-Konflikt noch resilient gezeigt hatten, scheint dieser die Börsen nun einzuholen. Sich intensivierende Militärschläge zwischen den USA und dem Iran belasten die Stimmung genauso wie der stark gestiegene Ölpreis. Brent notiert in der Zwischenzeit bei über 86 Dollar das Fass, und damit wieder deutlich über den zum Zeitpunkt des Waffenstillstands erreichten Niveaus von fast 70 Dollar.

Der DAX der verliert 0,8 Prozent auf 24.908 Punkte, für den Euro-Stoxx-50 geht es um 0,9 Prozent auf 6.216 Punkte nach unten. An den Anleihemärkten legen die Renditen weiter zu, der Euro zieht gegen den Dollar leicht an.

Der Anstieg des Ölpreises ist nicht nur eine Folge der fast wieder geschlossenen Straße von Hormus, sondern auch der Ankündigung von US-Prozent Donald Trump, zukünftig Transportgebühren in Höhe von 20 Prozent auf Cargoschiffe zu erheben, die die Meerenge durchqueren wollen. Trump hatte bereits in der Vergangenheit ähnliche Forderungen gestellt, diese aber dann wieder fallen lassen. Die meisten Beobachter gehen davon aus, dass dies auch jetzt der Fall sein wird.

Die erneut steigenden Energiepreise drohen, die Inflation wieder anzuheizen. Fed-Gouverneur Christopher Waller ist der Ansicht, dass eine Zinserhöhung in Betracht gezogen werden sollte, falls die Inflationsdaten diese Woche einen andauernd hohen Preisdruck zeigen. Am Nachmittag werden die US-Verbraucherpreise für Juni veröffentlicht. Erwartet wird für die Gesamtlesung ein Plus von 3,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr, in der Kernlesung um 2,9 Prozent.

Daneben setzt die Berichtssaison für das zweite Quartal zunehmend Akzente. Um die Mittagszeit wird diese "offiziell" in den USA mit der Veröffentlichung zahlreicher Geschäftszahlen aus dem Bankensektor eröffnet, darunter Bank of America, JP Morgan, Wells Fargo, Goldman Sachs und Citigroup.

Aus Marktsicht keine großen Überraschungen hat der Pre-Close-Call von VW (+0,6%) enthalten. Volkswagen hat die Allianz für automatisiertes Fahren mit Bosch beendet, was im zweiten Quartal 2026 laut JP Morgan zu einer GuV-Belastung im niedrigen dreistelligen Millionen-Euro-Bereich führen wird. Die Restrukturierungsaufwendungen im Zusammenhang mit dem Stellenabbau werden derzeit noch verhandelt, das Management halte an seiner Prognose für den operativen Umsatz im Gesamtjahr fest.

Traton (-0,1%) hat vorläufige Zahlen für das zweite Quartal vorgelegt, die besser als erwartet ausgefallen sind. Das bereinigte operative Konzernergebnis lag bei 957 Millionen Euro, was einer bereinigten operativen Rendite von 8,1 Prozent entspricht. Analysten hatten im Konsens nur 763 Millionen Euro bei einer Marge von 6,6 Prozent erwartet. Laut JP Morgan war vor allem International Motors für das bessere Ergebnis verantwortlich. Allerdings habe sich der Netto-Cahflow schwächer entwickelt. Die Aktien von Daimler Truck steigen um 0,3 Prozent.

Hapag-Lloyd legen um 6,6 Prozent zu. Der Reedereikonzern hat seine Ergebnisprognose für das laufende Geschäftsjahr angehoben. Mit Blick auf die zuletzt starke Marktnachfrage und die positive Entwicklung der Spotfrachtraten erwartet der Konzern nun ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) in der Spanne von 2,3 bis 3,2 Milliarden Euro statt 0,9 bis 2,6 Milliarden Euro.

Evotec brechen nach einer Umsatz- und Gewinnwarnung um 29 Prozent ein. Für das laufende Jahr rechnet Evotec nun mit einem Umsatz von rund 570 bis 610 Millionen Euro und einem bereinigten EBITDA-Verlust von 70 bis 105 Millionen Euro. Bislang war der Konzern von einem Umsatz von 700 bis 780 Millionen Euro und einem EBITDA von 0 bis 40 Millionen Euro ausgegangen. Dem stehen Marktschätzungen von 733 Millionen Euro bzw 20 Millionen Euro gegenüber.

Während die Halbjahreszahlen von Vossloh (-9,3%) noch etwas besser als erwartet ausgefallen sind, spricht die Deutsche Bank mit Blick auf die Prognosenkung für das Gesamtjahr von einer negativen Überraschung. Hintergrund seien schwächere Volumina, Projektverzögerungen sowie höhere Kosten.

Ericsson hat mit den Zweitquartalszahlen die Markterwartungen nicht ganz erreicht. Wie Bernstein anmerkt, wurde die Umsatzerwartung um 2 Prozent verfehlt, beim Bruttogewinn um 1 Prozent. Positiv hätten sich allerdings die Kostensenkungen bemerkbar gemacht. Dies habe dazu geführt, dass das bereinigte EBITA 4 Prozent besser als erwartet ausgefallen sei. Für das Ericsson-Papier geht es um 6,8 Prozent nach unten.

=== 
INDEX          zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag   +/- % YTD 
Euro-Stoxx-50      6.215,51  -0,9   -55,51    6.271,02      7,3 
Stoxx-50        5.325,70  -0,8   -44,56    5.370,26      8,3 
DAX          24.908,05  -0,8  -206,20    25.114,25      1,7 
MDAX          31.706,19  -0,9  -275,62    27.039,42      3,6 
TecDAX         3.825,11  -1,2   -44,92    3.091,28      5,6 
SDAX          18.054,43  -1,3  -231,69    13.062,07      5,1 
FTSE          10.429,63  -0,7   -68,66    10.498,29      5,1 
CAC           8.278,92  -1,0   -85,73    8.364,65      1,6 
SMI          14.117,76  -1,0  -148,42    14.266,18      6,5 
ATX           6.451,99  -0,2   -12,31    6.464,30      21,1 
 
DEVISEN         zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag Mo, 17:15 Uhr 
EUR/USD          1,1392  +0,1   0,0011     1,1381     1,1398 
EUR/JPY          184,96  +0,0   0,0800     184,88    185,0700 
EUR/CHF          0,9276  +0,1   0,0006     0,9270     0,9255 
EUR/GBP          0,8525  +0,0   0,0001     0,8525     0,8522 
USD/JPY          162,34  -0,1  -0,0800     162,42    162,3500 
GBP/USD          1,3358  +0,1   0,0012     1,3346     1,3372 
USD/CNY          6,7784  -0,0  -0,0011     6,7795     6,7795 
USD/CNH          6,7798  -0,1  -0,0041     6,7839     6,7826 
AUS/USD          0,6938  +0,3   0,0022     0,6916     0,6935 
Bitcoin/USD      62.505,51  +0,6   356,33    62.149,18   62.725,62 
 
ROHÖL          zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex         80,88  +3,5    2,74      78,14 
Brent/ICE         86,25  +3,5    2,95      83,30 
 
Metalle         zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Gold          4.023,08  +0,6   22,86    4.000,65 
Silber           57,94  +0,5    0,30      57,65 
Platin         1.602,66  -0,1   -2,34    1.605,00 
(Angaben ohne Gewähr) 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/mpt/ros

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July 14, 2026 03:54 ET (07:54 GMT)

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