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WKN: 851399 | ISIN: US4592001014 | Ticker-Symbol: IBM
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Dow Jones News
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MÄRKTE USA/Günstige Preisdaten stützen Aktien - IBM auf Talfahrt

DJ MÄRKTE USA/Günstige Preisdaten stützen Aktien - IBM auf Talfahrt

DOW JONES--Die US-Börsen legen am Dienstag im Verlauf leicht zu, nachdem Inflationsdaten überraschend günstig ausgefallen sind und Zinserhöhungssorgen lindern. Der Dow-Jones-Index sinkt gegen Mittag (Ortszeit New York) um 0,2 Prozent auf 52.375 Punkte, belastet vom Kurseinbruch der IBM-Aktie. Der S&P-500 klettert um 0,2 Prozent. Der Nasdaq-Composite legt um 0,7 Prozent zu, allerdings hatten die Nasdaq-Indizes am Montag deutlich stärker nachgegeben. IBM stürzen derweil um 25 Prozent ab, nachdem das Unternehmen enttäuschende vorläufige Zahlen zum zweiten Quartal veröffentlicht hat. Die Infrastruktursparte des Konzerns schnitt im Quartal noch schlechter ab als von IBM erwartet.

Die Verbraucherpreise fielen im Juni in der Gesamtrate um 0,4 Prozent. Volkswirte hatten prognostiziert, dass die Preise dank der Entspannung beim Ölpreis auf Monatssicht um 0,2 Prozent sinken würden, nachdem im Mai ein Anstieg um 0,5 Prozent verzeichnet worden war. In der Kernrate (ohne Preise für Nahrungsmittel und Energie) wurde eine Stagnation zum Vormonat verzeichnet. Ökonomen hatten die Kernteuerung auf 0,2 Prozent geschätzt.

Nachdem die Ölpreise in den vergangenen Tagen in Reaktion auf die jüngsten Scharmützel zwischen den USA und dem Iran allerdings wieder rasant gestiegen sind, dürfte der Auftritt von US-Notenbankchef Warsh vor dem Ausschuss für Finanzdienstleistungen des Repräsentantenhauses für die Anleger interessanter sein als die Preisdaten aus dem vergangenen Monat. Hinweise zum künftigen geldpolitischen Kurs der Federal Reserve fanden sich im vorbereiteten Text seiner Rede nicht. Warsh versicherte jedoch, dass die Fed die Inflation senken werde. Die Mitglieder des Federal Open Market Committee (FOMC) hätten "keine Toleranz für eine andauernd erhöhte Inflation".

Schon am Montag hatte Fed-Gouverneur Waller Bereitschaft zu Zinserhöhungen signalisiert für den Fall, dass der Preisdruck hoch bleibt. Infolge des jüngsten Ölpreisanstiegs sind die Erwartungen einer Fed-Zinserhöhung inzwischen gestiegen.

Die Bilanzsaison erlebt derweil ihren ersten Höhepunkt mit den Zweitquartalszahlen von Bank of America, JP Morgan Chase (JPM), Wells Fargo, Goldman Sachs und Citigroup. Die Bank of America hat bei rekordhohen Einnahmen den Gewinn um 27 Prozent gesteigert. Die Aktie steigt um 1,7 Prozent. Rekordgewinne vermeldeten auch Goldman Sachs (+7,3%), JP Morgan (+1,7%) und Wells Fargo (-2,8%). Und auch die Citigroup (-4,4%) hat ihren Gewinn kräftig gesteigert. Allerdings warnte Jamie Dimon, CEO von JPM, im Kommentar der Bank zum Quartalsausweis davor, dass sich Verwerfungen für die US-Wirtschaft abzeichneten, bedingt durch die hartnäckig hohe Inflation, geopolitische Spannungen, globale Haushaltsdefizite und die stark gestiegenen Kurse an den Finanzmärkten. Auch der CEO von Wells Fargo, Charlie Scharf, warnte, dass die aktuell günstige Wirtschaftslage nicht ewig fortbestehen werde. Marktteilnehmer vermuten überdies "Sell on News" hinter den negativen Reaktionen der Bankenaktien.

Biogen sacken um 9 Prozent ab. Eine Studie zu einem Alzheimer-Medikament des Unternehmens hat nicht den erhofften Erfolg gebracht.

Am Anleihemarkt kommen die Renditen nach den Preisdaten zurück. Die Zehnjahresrendite fällt um 2 Basispunkte auf 4,59 Prozent. Der Dollar, der zu Wochenbeginn ebenfalls zugelegt hatte, tendiert etwas leichter. Die Ölpreise zogen mit der Entwicklung im Iran-Krieg zunächst kräftig an, kommen aber von ihren Tageshochs deutlich zurück, nachdem US-Präsident Donald Trump seine Drohung mit Gebühren für Schiffe, die die Straße von Hormus passieren, relativiert hat. Statt 20 Prozent Gebühren auf die transportierte Fracht sollen Golf-Anrainerstaaten Handels- und Investmentvereinbarungen mit den USA unterzeichnen. Der Goldpreis erholt sich von dem Einbruch des Vortags, da der Dollar leicht nachgibt und die Marktzinsen fallen. Höhere Zinsen mindern die Attraktivität des Edelmetalls, das selbst keine Zinsen abwirft.

=== 
INDEX          zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
DJIA          52.374,55  -0,2  -124,09    52.498,64 
S&P-500         7.529,52  +0,2   +14,18    7.515,34 
NASDAQ Comp      26.057,84  +0,7  +184,66    25.873,18 
NASDAQ 100       29.548,55  +1,0  +284,45    29.264,10 
 
US-Treasuries      Rendite  +/- Tageshoch    Tagestief 
2 Jahre           4,21 -0,06    4,30      4,15 
5 Jahre           4,32 -0,04    4,39      4,25 
10 Jahre          4,59 -0,02    4,64      4,53 
 
DEVISEN         zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag Mo, 17:15 Uhr 
EUR/USD          1,1428  +0,4   0,0047     1,1381     1,1398 
EUR/JPY          185,3  +0,2   0,4200     184,88    185,0700 
EUR/CHF          0,9242  -0,3  -0,0028     0,9270     0,9255 
EUR/GBP          0,8539  +0,2   0,0015     0,8525     0,8522 
USD/JPY          162,14  -0,2  -0,2800     162,42    162,3500 
GBP/USD          1,338  +0,3   0,0034     1,3346     1,3372 
USD/CNY           6,77  -0,1  -0,0095     6,7795     6,7795 
USD/CNH          6,7731  -0,2  -0,0108     6,7839     6,7826 
AUS/USD          0,6972  +0,8   0,0056     0,6916     0,6935 
Bitcoin/USD      64.725,73  +4,2  2.576,55    62.149,18   62.725,62 
 
ROHOEL          zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex         79,22  +1,4    1,08      78,14 
Brent/ICE         84,72  +1,7    1,42      83,30 
 
Metalle         zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Gold          4.060,43  +1,5   60,21    4.000,65 
Silber           58,81  +2,0    1,16      57,65 
Platin         1.628,26  +1,4   23,26    1.605,00 
 
(Angaben ohne Gewähr) 
=== 

Kontakt: maerkte.de@dowjones.com

DJG/cln/sha

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July 14, 2026 12:40 ET (16:40 GMT)

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KI braucht Strom
Halbleiter, Speicherchips und Rechenzentren haben Anlegern im KI-Boom bereits enorme Gewinne beschert. Doch jetzt zeichnet sich mit der benötigten Energie der nächste große Flaschenhals ab. Neue KI-Rechenzentren benötigen nicht mehr einige Megawatt, sondern zum Teil mehrere Gigawatt Leistung – so viel wie mehrere moderne Kernkraftwerksblöcke.

Damit beginnt ein weltweites Wettrennen um verfügbare Stromkapazitäten. Hyperscaler sichern sich bereits über langfristige Verträge gewaltige Energiemengen, während Stromnetze und Erzeugungskapazitäten mit dem Ausbau kaum Schritt halten können. Zusätzlich verschärfen geopolitische Risiken rund um den Iran-Krieg und die Straße von Hormus die Situation.

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